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Trampolinhalle mit PV: Öffnungszeiten, Ferien und Lastgang

Öffnungszeiten von fünf Trampolinparks und die amtlichen Stromkennwerte für Sporthallen und Fitnessstudios gelesen, drei Öffnungsmuster gegen PVGIS Hannover, G2 und G6 gerechnet.

⏱️ 10 Lesezeit📅 September 2026
JK
Jan Kotzorek·Redaktion Solarliebhaber.de·Veröffentlicht und zuletzt geprüft am 14. September 2026
Inhaltsverzeichnis · 10 Abschnitte
  1. 1.Kurz gesagt: Was bringt Photovoltaik in der Trampolinhalle?
  2. 2.Welches Lastprofil passt zur Trampolinhalle?
  3. 3.Wie viel Strom braucht eine Trampolinhalle?
  4. 4.Öffnungszeiten: Nachmittag, Wochenende, Schulferien
  5. 5.Drei Öffnungsmuster im Modell
  6. 6.Warum Schulgruppen am Vormittag mehr bringen als lange Abende
  7. 7.Süd oder West: Welche Ausrichtung passt zur Nachmittagshalle?
  8. 8.Lohnt ein Speicher in der Trampolinhalle?
  9. 9.Erst das Licht, dann das Dach
  10. 10.Häufige Fragen

Eine Trampolinhalle öffnet, wenn die Schule aus ist. Unter der Woche springen Kinder und Jugendliche meist ab dem frühen Nachmittag bis in den Abend, am Wochenende und in den Schulferien ab dem Vormittag. Die Solaranlage auf dem Hallendach liefert dagegen um die Mittagszeit am meisten. Dieser Ratgeber rechnet nach, wie viel Solarstrom eine Trampolinhalle selbst nutzt, welche Öffnungszeiten den Unterschied machen und warum das Standardlastprofil die Halle zu schlecht rechnet. Stand: 14.09.2026.

Kurz gesagt: Liefert die Solaranlage die Hälfte des Jahresbedarfs, nutzt eine Trampolinhalle im Modell 68,0 bis 68,5 % selbst, ob sie bis 19 oder bis 22 Uhr öffnet. Kommen Schulgruppen am Vormittag dazu, steigt der Wert auf 77,6 %. Das Standardprofil G2 rechnet nur 62,7 %.

Kurz gesagt: Was bringt Photovoltaik in der Trampolinhalle?

Die Trampolinhalle nutzt Solarstrom besser, als ihre Öffnungszeiten vermuten lassen. Eine Anlage, die ein Viertel des Jahresbedarfs erzeugt, wird im Modell zu 76,2 bis 90,9 % in der Halle verbraucht. Bei der Hälfte des Bedarfs sind es 68,0 bis 77,6 %, bei einer Anlage in Höhe des vollen Bedarfs 44,3 bis 51,1 %.

Der Grund liegt im Kalender. Von Frühling bis Herbst scheint die Sonne am Nachmittag noch lange, und an Wochenenden und in den Ferien ist die Halle ohnehin tagsüber offen. Auf die Ferien fallen 26,7 % des Solarertrags, und in dieser Zeit öffnen die Parks ab 10 Uhr.

Die größte Schwäche der Halle ist der Schulvormittag. 31,0 % des Jahresertrags einer Südanlage fallen an Schultagen vor 14 Uhr an, wenn die meisten Hallen noch geschlossen sind. Wer diese Stunden mit Gruppen füllt, gewinnt mehr als mit jeder späteren Schließzeit.

Welches Lastprofil passt zur Trampolinhalle?

Die BDEW-Liste M-24 ordnet Kundengruppen den Standardlastprofilen zu, eine Trampolinhalle kennt sie nicht. Am nächsten liegen drei Einträge in der Zuordnung der VDEW-Lastprofile zum Kundengruppenschlüssel: „Sporthalle G2,G6“ mit G6 bei dominierendem Wochenendbetrieb, „Vergnügungspark G2“ und „Spielhalle (Automaten-) G2“.

G2 ist das Profil für Gewerbe mit Schwerpunkt am Abend, G6 das für Wochenendbetrieb. Beide stammen aus Messungen an vielen Betrieben und bilden keine Schulferien ab. In der Praxis rechnet ein Planer ohne eigene Messdaten mit einem dieser Profile. Für eine Anlage, die die Hälfte des Bedarfs erzeugt, ergibt G2 62,7 % und G6 65,2 % Eigenverbrauch.

Das eigene Modell mit echten Öffnungszeiten liegt 3 bis 15 Prozentpunkte darüber. Ein Angebot, das auf G2 rechnet, unterschätzt den selbst genutzten Strom und damit die Ersparnis.

Wie viel Strom braucht eine Trampolinhalle?

Für Trampolinhallen gibt es keinen veröffentlichten Stromkennwert. Weder Betreiber noch Verbände nennen Kilowattstunden je Quadratmeter, die Suche nach einer Trampolinhalle mit veröffentlichter Solaranlage blieb ohne Ergebnis. Brauchbar sind zwei amtliche Nachbarn.

Die Bekanntmachung der Vergleichswerte im Nichtwohngebäudebestand vom 15.

April 2021 nennt Teilenergiekennwerte je Gebäudekategorie. Der Vergleichswert Strom setzt sich laut Nummer 6.3 aus Lüftung, eingebauter Beleuchtung, elektrischer Kühlung, Sonstigem und dezentralem Warmwasser zusammen. Ohne Warmwasser ergibt das für Sporthallen 19,4 kWh/(m²·a) und für Fitnessstudios 53,5 kWh/(m²·a).

TeilenergiekennwertSporthallenFitnessstudios
Lüftung4,611,9
Eingebaute Beleuchtung14,324,5
Kälte und Hilfsenergie Kälte0,48,2
Sonstiges0,18,9
Strom ohne Warmwasser19,453,5

Eine Trampolinhalle liegt dazwischen. Sie ist hoch und hell wie eine Sporthalle, hat aber Bistro, Kühltheke, Kassensystem und bei vielen Springern mehr Lüftung. Für eine Halle mit 2.500 m² ergibt die Spanne 48.500 bis 133.750 kWh im Jahr. Das ist ein Faktor von fast drei, und genau deshalb ersetzt kein Kennwert die eigene Stromrechnung.

Vorsicht bei Kennwerten aus dem Internet: Ein Richtwert für Sporthallen unterschätzt eine Halle mit Gastronomie, einer für Fitnessstudios überschätzt sie. Notiere den Verbrauch der letzten zwölf Monate von der Rechnung und rechne mit dieser Zahl.

Öffnungszeiten: Nachmittag, Wochenende, Schulferien

Die Öffnungszeiten deutscher Trampolinparks folgen einem gemeinsamen Muster. Werktags öffnen sie am frühen Nachmittag, montags bleiben mehrere Hallen geschlossen, in den Schulferien öffnen alle ab dem Vormittag. Fünf Beispiele, abgerufen am 14.09.2026:

ParkFlächeWerktageWochenendeSchulferien
AIRTIME Nürnbergrund 2.000 m² SprungflächeMo–Do 14–21, Fr 14–22 UhrSa 10–22, So 9–21 UhrMo–Do ab 10 Uhr
Sprung.Raum Troisdorfrund 2.400 m²Mo zu, Di–Fr 13:30–19 UhrSa 10:30–19, So 10:30–18 Uhrtäglich 9:30–19 Uhr
TIGER JUMP Oberhausenüber 3.500 m²Mo zu, Di–Fr 12:45–20 UhrSa–So 11:15–19 UhrMo–So 11:30–19 Uhr
JUMP Hallekeine AngabeMo zu, Di–Do 15–19, Fr 15–20 UhrSa 10–20, So 10–19 Uhrtäglich ab 10 Uhr
Trampolino Hildenkeine AngabeMo/Di/Do/Fr 14–19, Mi 10–19 UhrSa–So 10–19:30 Uhrtäglich ab 10 Uhr

TIGER JUMP bietet Schulklassen und Gruppen ab 20 Personen von Montag bis Freitag auch Sprungzeiten am Vormittag an. Das ist für die Solaranlage der interessanteste Punkt der Tabelle. Das JUMP House in Hamburg-Stellingen, laut hamburg.de 2014 der erste multidisziplinäre Trampolinpark Deutschlands, hat 3.000 m² und über 120 Trampoline. Das zeigt die Größenordnung der Dächer.

Drei Öffnungsmuster im Modell

Das Modell rechnet mit PVGIS 5.3 für Hannover, Wetterjahr 2020, Stundenwerte einer Südanlage mit 35 Grad Neigung (1060,5 kWh je kWp). Die Ferien stammen aus dem KMK-Ferienkalender für Niedersachsen, zusammen 89 Tage. Die Öffnungszeiten gelten in Ortszeit, die Sommerzeit ist berücksichtigt.

Drei Muster gehen ein. „Lange Abende“ folgt AIRTIME mit 3.400 offenen Stunden im Jahr. „Kurze Nachmittage“ folgt JUMP Halle mit Montag als Ruhetag, 2.252 Stunden. „Mit Schulgruppen am Vormittag“ folgt TIGER JUMP und ergänzt an Schultagen von 9 bis 12 Uhr Gruppenbetrieb mit halber Last, 2.436 Stunden.

Ein Viertel des Verbrauchs läuft als Grundlast rund um die Uhr: Kühlung im Bistro, Notbeleuchtung, Server, Brandmeldeanlage. Licht und Lüftung laufen eine halbe Stunde vor und nach der Öffnung. Die Grundlast ist eine Annahme. Mit 15 % statt 25 % sinkt der Eigenverbrauch bei kurzen Nachmittagen von 68,0 auf 66,0 %, mit 35 % steigt er auf 69,1 %.

Balkendiagramm: Eigenverbrauch bei 50 Prozent Deckung. Lange Abende (AIRTIME-Muster): 68,5 Prozent. Kurze Nachmittage (JUMP-Halle-Muster): 68,0 Prozent. Mit Schulgruppen am Vormittag: 77,6 Prozent. Standardprofil G2: 62,7 Prozent. Standardprofil G6: 65,2 Prozent.
Schulgruppen am Vormittag bringen mehr als lange Abende. · Foto: Eigene Grafik
MusterVerbrauch in Ferien25 % Deckung50 % Deckung100 % DeckungAutarkie bei 50 %
Lange Abende (AIRTIME-Muster)27,6 %83,3 %68,5 %44,3 %34,2 %
Kurze Nachmittage (JUMP-Halle-Muster)31,4 %76,2 %68,0 %47,7 %34,0 %
Mit Schulgruppen am Vormittag23,7 %90,9 %77,6 %51,1 %38,8 %
Standardprofil G223,1 %91,4 %62,7 %38,5 %31,3 %
Standardprofil G623,7 %93,7 %65,2 %39,6 %32,6 %

Lange Abende und kurze Nachmittage liegen bei halber Deckung fast gleichauf, 68,5 gegen 68,0 %. Die Stunden nach 19 Uhr bringen der Solaranlage fast nichts, weil dann nur noch im Hochsommer Strom vom Dach kommt. Die kurze Halle holt den Rückstand über die Ferien auf, in denen sie 31,4 % ihres Stroms verbraucht.

Warum Schulgruppen am Vormittag mehr bringen als lange Abende

Schulgruppen am Vormittag heben den Eigenverbrauch bei halber Deckung um 9,6 Prozentpunkte auf 77,6 %. Kein anderer Hebel im Modell wirkt so stark, auch nicht eine Schließzeit um 22 Uhr.

Der Vormittag trifft die Stunden mit dem höchsten Ertrag. 31,0 % des Jahresertrags fallen an Schultagen vor 14 Uhr an. Der Montag als Ruhetag kostet zusätzlich: Auf die Montage außerhalb der Ferien entfallen 10,1 % des Solarertrags, und die Halle braucht dann nur ihre Grundlast.

Ein typischer Fehler ist, den Ruhetag für Wartung und Reinigung ungenutzt zu lassen. Wer Reinigungsmaschinen lädt, die Gastronomie vorbereitet oder den Wartungstag in die Mittagsstunden legt, verschiebt Verbrauch in die Sonnenzeit, ohne einen Springer mehr zu brauchen.

Gruppenangebot als Energiehebel: Ein Vormittag für Schulklassen, Kitas oder Vereine füllt die Stunden mit dem meisten Solarstrom. Das steigert Umsatz und Eigenverbrauch zugleich.
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Süd oder West: Welche Ausrichtung passt zur Nachmittagshalle?

Eine Westanlage mit 10 Grad Neigung erzeugt in Hannover 865,0 kWh je kWp, eine Südanlage mit 35 Grad 1060,5 kWh. Das sind 18,4 % weniger Ertrag je kWp. Dafür liegt der Ertrag später am Tag und passt besser zur Öffnung am Nachmittag.

Balkendiagramm: Eigenverbrauch nach Ausrichtung. Kurze Nachmittage (JUMP-Halle-Muster), Süd 35 Grad: 68,0 Prozent. Kurze Nachmittage (JUMP-Halle-Muster), West 10 Grad: 71,8 Prozent. Mit Schulgruppen am Vormittag, Süd 35 Grad: 77,6 Prozent. Mit Schulgruppen am Vormittag, West 10 Grad: 80,8 Prozent.
West passt besser zum Nachmittag, erzeugt aber weniger. · Foto: Eigene Grafik
MusterSüd 35 GradWest 10 GradOst und West 10 Grad
Lange Abende (AIRTIME-Muster)68,5 %72,8 %70,2 %
Kurze Nachmittage (JUMP-Halle-Muster)68,0 %71,8 %69,2 %
Mit Schulgruppen am Vormittag77,6 %80,8 %78,2 %
Standardprofil G262,7 %64,8 %63,5 %

Bei gleicher Deckung von 50 % des Jahresbedarfs gewinnt die Westanlage bei kurzen Nachmittagen 3,8 Prozentpunkte Eigenverbrauch. Sie braucht dafür aber mehr Module. Hallendächer sind oft flach aufgeständert oder in Ost-West-Ausrichtung belegt. Der Ost-West-Aufbau liegt im Modell zwischen Süd und West.

Die Ausrichtung ist bei einer Halle selten frei wählbar. Entscheidend ist, dass die Planung mit den echten Öffnungszeiten rechnet und nicht mit einem Standardprofil.

Lohnt ein Speicher in der Trampolinhalle?

Ein Speicher mit 1 kWh je kWp hebt die Autarkie bei halber Deckung deutlich. Bei langen Abenden steigt sie von 34,2 auf 43,2 %, bei kurzen Nachmittagen von 34,0 auf 41,2 %, mit Schulgruppen von 38,8 auf 46,5 %.

Balkendiagramm: Autarkie nach Speicher. Lange Abende (AIRTIME-Muster), ohne Speicher: 34,2 Prozent. Lange Abende (AIRTIME-Muster), 1 kWh je kWp: 43,2 Prozent. Kurze Nachmittage (JUMP-Halle-Muster), ohne Speicher: 34,0 Prozent. Kurze Nachmittage (JUMP-Halle-Muster), 1 kWh je kWp: 41,2 Prozent. Mit Schulgruppen am Vormittag, ohne Speicher: 38,8 Prozent. Mit Schulgruppen am Vormittag, 1 kWh je kWp: 46,5 Prozent.
Der Speicher verschiebt Mittagsstrom in den Abend. · Foto: Eigene Grafik

Die Zahl der Vollzyklen bleibt mäßig: 189 im Jahr bei langen Abenden, 153 bei kurzen Nachmittagen. Im Winter lädt der Speicher kaum, weil die Halle tagsüber offen ist und den Strom sofort verbraucht. Die Rechnung ohne Speicherverluste ist eine Obergrenze.

Wie groß der Speicher sein sollte, zeigt der Ratgeber Speichergröße berechnen. Für eine Halle mit Leistungspreis lohnt zusätzlich ein Blick auf Lastspitzenkappung im Gewerbe.

Vorsicht bei Zyklenversprechen: Unter 200 Vollzyklen im Jahr ist die Lebensdauer eines Speichers eher durch Alterung als durch Nutzung begrenzt. Prüfe im Datenblatt die kalendarische Garantie, nicht nur die Zyklenzahl.

Erst das Licht, dann das Dach

Die Beleuchtung ist in beiden amtlichen Kennwerten der größte Stromposten: 14,3 kWh/(m²·a) in Sporthallen, 24,5 kWh/(m²·a) in Fitnessstudios. Für eine Halle mit 2.500 m² sind das rund 35.750 bis 61.250 kWh im Jahr allein für Licht.

Der Sportstättenrechner beziffert die LED-Sanierung einer Dreifachsporthalle mit ca. 1.250 m² auf 58.000 bis 94.000 Euro, je nach Qualität und Beleuchtungsstärke von 300 oder 500 lux. Eine Trampolinhalle mit Leuchtstoffröhren sollte diese Rechnung vor der Solaranlage machen, denn jede eingesparte Kilowattstunde muss das Dach nicht mehr liefern.

Die Reihenfolge ändert auch die Anlagengröße. Bei 19,4 kWh/(m²·a) reichen für die Hälfte des Bedarfs 22,9 kWp, bei 53,5 kWh/(m²·a) sind es 63,1 kWp. Bei kurzen Nachmittagen nutzt die Halle davon 16.514 bis 45.504 kWh im Jahr selbst.

Zählerstand am Ruhetag: Lies den Zähler am Montagmorgen und am Montagabend ab. Die Differenz geteilt durch die Stunden ist deine Grundlast, die wichtigste Größe für das Modell.
1 Schritt für Schritt
  1. Jahresverbrauch notieren: Lies auf der Rechnung der letzten zwölf Monate die Kilowattstunden ab.
  2. Grundlast messen: Zählerstand am Ruhetag morgens und abends.
  3. Öffnungszeiten auflisten: Werktage, Wochenende und Ferien getrennt, dazu feste Gruppenzeiten.
  4. Beleuchtung prüfen: Leuchtentyp und Leistung im Datenblatt nachsehen, LED-Tausch zuerst rechnen.
  5. Angebot mit Lastgang anfordern: Der Planer soll mit deinen Öffnungszeiten rechnen, nicht mit G2.
Vor der Anfrage klären
  • Wie hoch ist der Jahresverbrauch laut Rechnung?
  • Wie groß und wie belastbar ist das Hallendach?
  • Wann öffnet die Halle an Schultagen, am Wochenende und in den Ferien?
  • Gibt es Gruppenzeiten am Vormittag, oder lassen sie sich einführen?
  • Ist die Beleuchtung schon auf LED umgestellt?

Verwandte Rechnungen mit ähnlichem Kalender: Fitnessstudio, Kino mit Abendlast, Eishalle, Schuldach in den Sommerferien und Vereinsheim. Ob sich Einspeisen oder Selbstnutzen mehr lohnt, erklärt Eigenverbrauch oder Volleinspeisung.

Häufige Fragen

Welches Standardlastprofil gilt für eine Trampolinhalle? +
Die BDEW-Liste M-24 nennt keine Trampolinhalle. Am nächsten liegen Sporthalle (G2 oder G6), Vergnügungspark (G2) und Spielhalle (G2).
Wie viel Solarstrom nutzt eine Trampolinhalle selbst? +
Deckt die Anlage die Hälfte des Jahresbedarfs, sind es im Modell 68,0 bis 68,5 %, mit Schulgruppen am Vormittag 77,6 %.
Wie viel Strom verbraucht eine Trampolinhalle? +
Einen veröffentlichten Kennwert gibt es nicht. Die amtlichen Nachbarwerte liegen bei 19,4 kWh/(m²·a) für Sporthallen und 53,5 kWh/(m²·a) für Fitnessstudios, für 2.500 m² also 48.500 bis 133.750 kWh.
Bringt eine Öffnung bis 22 Uhr mehr Eigenverbrauch? +
Kaum. Lange Abende und kurze Nachmittage liegen im Modell bei 68,5 und 68,0 %. Nach 19 Uhr liefert das Dach fast nichts mehr.
Ist eine Westanlage besser als eine Südanlage? +
Beim Eigenverbrauch ja, um 3,8 Prozentpunkte. Sie erzeugt aber 18,4 % weniger Strom je kWp.
Wie viele Zyklen schafft ein Speicher in der Trampolinhalle? +
Mit 1 kWh je kWp bei halber Deckung 153 bis 189 Vollzyklen im Jahr.
Was kostet LED-Licht für eine große Halle? +
Für eine Dreifachsporthalle mit ca. 1.250 m² nennt der Sportstättenrechner 58.000 bis 94.000 Euro.
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