Ost-West-Ausrichtung gegen Süddach: Was die Anlage wirklich bringt
Ost-West bringt rund 22 Prozent weniger Jahresertrag als ein Süddach – aber oft mehr Eigenverbrauch. Die Rechnung mit PVGIS, HTW Berlin, Fraunhofer ISE und der geplanten 50-Prozent-Einspeisebegrenzung.
Foto: Eigene Grafik nach eigener PVGIS-Berechnung (Standort Berlin, PVGIS-SARAH2, 2005-2020, 14% Systemverluste), Bundesnetzagentur-Fördersätzen (Inbetriebnahme 01.08.2026-31.01.2027) und BDEW-Strompreisanalyse 2026, Direktabruf 05.09.2026
Bei der Dachausrichtung hört die Beratung oft nach einem Satz auf: Süden ist am besten. Für den reinen Jahresertrag in Kilowattstunden stimmt das auch. Für die Frage, was am Ende auf der Stromrechnung ankommt, ist der Satz zu kurz gedacht.
Dieser Artikel rechnet beide Seiten durch: den Ertragsverlust einer Ost-West-Ausrichtung gegenüber einem Süddach mit eigener PVGIS-Berechnung, und den Gegenwert durch einen höheren Eigenverbrauchsanteil bei 7,70 Cent Einspeisevergütung gegen 37,0 Cent Haushaltsstrompreis. Dazu die Rolle der Dachneigung und ein Blick auf die geplante 50-Prozent-Einspeisebegrenzung im EEG-2027-Entwurf, die das Rechenspiel zugunsten von Ost-West verschiebt. Stand der Zahlen: 05.09.2026.
Ost-West-Ausrichtung gegen Süddach: Der Ertragsunterschied in Zahlen
Für eine eigene Vergleichsrechnung habe ich das PVGIS-Tool der EU-Kommission (Joint Research Centre) für den Standort Berlin genutzt, 52,52° Nord, 13,41° Ost, Strahlungsdatenbank PVGIS-SARAH2, Wetterjahre 2005 bis 2020, Systemverluste 14 Prozent. Ein Süddach mit 35 Grad Neigung kommt danach auf 1.055,7 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak im Jahr.
Eine Ost-West-Anlage gleicher Gesamtleistung, hälftig auf beide Dachhälften verteilt und ebenfalls mit 35 Grad geneigt, kommt in derselben Berechnung auf 824,5 Kilowattstunden je Kilowatt-Peak – rund 22 Prozent weniger. Die Einzelwerte: 836,8 kWh/kWp für die reine Ostfläche, 812,2 kWh/kWp für die reine Westfläche.
Vorsicht bei pauschalen Prozentangaben im Netz: Die Fraunhofer-ISE-Kurzstudie „Photovoltaik-Zubau in Zahlen" (2021) nennt für eine nicht-südliche Ausrichtung bei jeweils optimal gewähltem Neigungswinkel „typischerweise zwischen 5 und 10 Prozent" Ertragseinbußen – deutlich weniger als die 22 Prozent oben. Der Unterschied liegt in der Methode: Fraunhofer vergleicht mit für die jeweilige Ausrichtung optimiertem, meist flacherem Winkel, meine Rechnung hält die Neigung bei 35 Grad konstant.
Beide Zahlen sind richtig, sie beantworten nur unterschiedliche Fragen.
| Ausrichtung und Neigung | Jahresertrag (kWh/kWp) | Differenz zu Süd 35° |
|---|---|---|
| Süd, 35° (Referenz) | 1.055,7 | – |
| Ost-West kombiniert, 35° | 824,5 | –21,9 % |
| Süd, 15° | 984,4 | –6,8 % |
| Süd-Fassade, 90° | 764,6 | –27,6 % |
| Nord, 35° | 535,3 | –49,3 % |
Eigene Berechnung mit PVGIS (re.jrc.ec.europa.eu), Standort Berlin, PVGIS-SARAH2, Wetterjahre 2005–2020, 1 kWp, Systemverluste 14 %. Abruf 05.09.2026.
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Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad: zwei Kennzahlen, die häufig verwechselt werden
Bevor die Rechnung weitergeht, lohnt sich eine saubere Trennung. In Artikeln zu diesem Thema werden beide Begriffe erfahrungsgemäß gern vertauscht, und die Verwechslung verfälscht jede Prozentangabe, die darauf aufbaut.
Der Eigenverbrauchsanteil beschreibt laut der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin den Anteil des produzierten Solarstroms, der im Haus verbraucht oder in den Speicher geladen wird – bezogen auf die PV-Erzeugung. Der Autarkiegrad dagegen gibt den Anteil des gesamten Stromverbrauchs an, der durch PV-Direktverbrauch und Speicherentladung gedeckt wird – bezogen auf den Verbrauch.
Für den Vergleich zwischen Ausrichtungen ist vor allem der Eigenverbrauchsanteil interessant, weil er direkt beschreibt, wie viel vom erzeugten Strom nicht ins Netz muss. Genau hier setzt das Argument für Ost-West an.
Warum ein flacherer Tagesgang den Eigenverbrauch erhöht
Ein Süddach liefert seine Erzeugung konzentriert um die Mittagsstunden: eine hohe, schmale Spitze. Trifft diese Spitze auf einen Haushalt, der vormittags und abends mehr Strom braucht als mittags – der häufigste Fall bei Berufstätigen ohne Homeoffice –, wird ein großer Teil davon ins Netz eingespeist, weil er im Moment der Erzeugung schlicht nicht gebraucht wird.
Eine Ost-West-Anlage verteilt dieselbe Gesamtleistung auf zwei flachere Spitzen am Vormittag und späten Nachmittag. Nach der HTW-Stromspeicher-Inspektion 2021 sinkt der Autarkiegrad einer reinen Ost- oder Westausrichtung gegenüber Süd bei einer 10-kWp-Anlage mit 7,5 kWh Speicher zwar um 3,6 beziehungsweise 3,1 Prozentpunkte. Bei 20 kWp Anlagenleistung schrumpft der Unterschied zwischen Ost und West aber auf maximal 1,1 Prozentpunkte.
Die Ausrichtung verliert mit wachsender Anlagengröße also an Gewicht – ein Effekt, den kleine Dachanlagen so nicht zeigen.
In der Praxis zählt für den Eigenverbrauch ohne Speicher vor allem eines: Je öfter die Erzeugungskurve unterhalb der Verbrauchskurve bleibt, desto mehr Strom wird direkt genutzt statt eingespeist. Eine breitere, flachere Kurve trifft die Verbrauchskurve öfter, auch wenn sie in der Spitze niedriger ausfällt.
Die Rechnung: Eigenverbrauch bei 7,70 Cent Einspeisevergütung gegen 37 Cent Haushaltsstrom
Hier liegt der eigentliche Hebel. Für eine Inbetriebnahme zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 zahlt der Netzbetreiber laut Bundesnetzagentur für Dachanlagen bis 10 Kilowatt 7,70 Cent je Kilowattstunde Überschusseinspeisung. Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis liegt laut BDEW-Strompreisanalyse 2026 bisher bei 37,0 Cent je Kilowattstunde.
Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist damit rund 4,8-mal so viel wert wie eine eingespeiste. Das ist der Grund, warum ein geringerer Jahresertrag mit höherem Eigenverbrauchsanteil unterm Strich mehr Geld bringen kann als ein höherer Jahresertrag mit viel Einspeisung.
| Größe | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Einspeisevergütung, Überschuss, bis 10 kW | 7,70 ct/kWh | Bundesnetzagentur, Inbetriebnahme 01.08.2026–31.01.2027 |
| Einspeisevergütung, Volleinspeisung, bis 10 kW | 12,22 ct/kWh | Bundesnetzagentur, dieselbe Periode |
| Haushaltsstrompreis, Durchschnitt 2026 | 37,0 ct/kWh | BDEW-Strompreisanalyse |
| Wertfaktor Eigenverbrauch vs. Einspeisung | rund 4,8 | eigene Rechnung: 37,0 ÷ 7,70 |
Dachneigung und Ausrichtung im Zusammenspiel
Neigung und Ausrichtung wirken zusammen, nicht getrennt. Ein Süddach mit 15 Grad Neigung erreicht in meiner PVGIS-Rechnung 984,4 kWh/kWp – nur 6,8 Prozent weniger als die 35-Grad-Referenz. Die Neigung allein kostet bei Südausrichtung also deutlich weniger Ertrag als eine falsche Himmelsrichtung.
Umgekehrt gilt: Je flacher eine Ost-West-Anlage montiert wird, desto kleiner der Abstand zu Süd. Das deckt sich mit der Fraunhofer-ISE-Beobachtung, dass Bauherren zunehmend flachere Neigungswinkel wählen, um genau diese Einbußen zu begrenzen – nach der Kurzstudie ist der Anteil der Dach- und Freiflächenanlagen mit unter 20 Grad Neigung zwischen 2010 und 2019 auf durchschnittlich 19 Prozent gestiegen.
Das ist fast doppelt so hoch wie in der Dekade davor.
Nach Norden ausgerichtete Flächen bleiben die Ausnahme: laut Fraunhofer ISE lag ihr Anteil an den 2019 gebauten Anlagen bei nur 2,1 Prozent, mit Ertragseinbußen von bis zu 50 Prozent gegenüber Süd. Meine eigene Rechnung für Nord, 35 Grad, kommt mit 535,3 kWh/kWp auf fast exakt die Hälfte des Süd-Ertrags – ein Nord-Süd-Vergleich, kein Argument gegen Ost-West.
Die 50-Prozent-Einspeisebegrenzung im EEG-2027-Entwurf verändert die Rechnung
Ein Aspekt, den ältere Ratgeber zur Ausrichtung noch nicht kennen können: Der Kabinettsentwurf zur EEG-Novelle vom 29. Juli 2026 sieht in § 9 Absatz 2b eine neue Pflicht vor. Betreiber von Dach-Solaranlagen unter 100 Kilowatt sollen die Einspeiseleistung am Verknüpfungspunkt dauerhaft auf maximal 50 Prozent der installierten Leistung begrenzen – unabhängig vom Messsystem und unabhängig davon, ob die Anlage direkt vermarktet wird.
Ich habe den Entwurfstext direkt beim Bundeswirtschaftsministerium gelesen, die Formulierung ist wortgleich mit der Fassung, die auch im Artikel zur EEG-Reform 2027 zitiert wird.
Für die Ausrichtungsfrage ist die Konsequenz einfach: Eine scharfe Mittagsspitze eines Süddachs wird an der 50-Prozent-Grenze öfter gekappt, weil sie punktuell weit über die Hälfte der installierten Leistung hinausschießt. Eine Ost-West-Anlage mit ihrem flacheren Verlauf reißt diese Grenze seltener, weil ihre Erzeugungsspitzen ohnehin niedriger liegen. Gekappte Leistung ist wirtschaftlich verlorene Leistung, sofern sie nicht gleichzeitig verbraucht oder gespeichert wird – die 50-Prozent-Regel wertet die Ost-West-Ausrichtung damit relativ auf, ohne ihren absoluten Ertragsnachteil zu verändern.
Was die HTW-Simulation über Speicher und Ost-West wirklich zeigt
Ein Nachteil der Ost-West-Ausrichtung wird in Marketingtexten gern verschwiegen: Sobald ein ausreichend dimensionierter Batteriespeicher im System ist, schrumpft ihr Eigenverbrauchsvorteil erheblich – manchmal bis auf null.
Die HTW-Stromspeicher-Inspektion 2021 hat genau das simuliert, für Anlagen mit 10 und 20 Kilowatt-Peak und 7,5 Kilowattstunden nutzbarer Speicherkapazität, Standort Lindenberg in Brandenburg. Ergebnis der Forschungsgruppe wörtlich: „Ein Vorteil der Ost-West-Belegung gegenüber der Süd-Belegung ergibt sich für keine der beiden betrachteten PV-Anlagengrößen." Die gleichmäßig verteilte Ost-West-Belegung brachte gegenüber einer reinen Ost- oder Westausrichtung nur einen Anstieg des Autarkiegrads um maximal 0,5 Prozentpunkte – und blieb damit weiter unter dem Süd-Wert.
Der Grund: Ein ausreichend großer Speicher puffert die Mittagsspitze eines Süddachs bereits so gut ab, dass der zeitliche Vorteil von Ost-West kaum noch etwas beiträgt. Kritikpunkt an vielen vereinfachten Online-Rechnungen: Sie vergleichen Ost-West-Vorteile meist ohne Speicher und übertragen das Ergebnis unverändert auf Haushalte mit Speicher, wo die Rechnung anders ausfällt.
Der Eigenverbrauchsvorteil von Ost-West ist damit vor allem dort real, wo kein oder nur ein kleiner Speicher geplant ist, oder wo – wie bei der 50-Prozent-Regel – die Einspeiseleistung ohnehin gedeckelt wird. Mit großzügig dimensioniertem Speicher verschiebt sich das Argument zurück in Richtung Süd, weil dort schlicht mehr Kilowattstunden im Jahr anfallen, die der Speicher dann selbst zeitlich verschieben kann.
Welche Ausrichtung sich für wen lohnt
Nach allen Zahlen oben lässt sich eine klare Empfehlung geben, keine Ausweichantwort:
Wer tagsüber zu Hause ist – Homeoffice, Rente, Elternzeit – hat schon ohne Speicher einen breiteren Verbrauch über den Tag. Rechne nach, wie viele Kilowattstunden dein Haushalt typischerweise zwischen 8 und 16 Uhr verbraucht, etwa anhand des Lastprofils auf deiner Stromrechnung.
Ist ein Speicher von mehr als 1 kWh je 1.000 kWh Jahresverbrauch vorgesehen, sinkt laut der HTW-Simulation oben der Ost-West-Vorteil auf nahe null. Details zur Speicherauslegung stehen im Ratgeber zur Speichergröße.
Ein Süddach mit Gauben, Kaminen oder Dachfenstern verliert oft mehr nutzbare Fläche als zwei einfache Ost- und Westflächen. Miss die verschattungsfreie Fläche je Ausrichtung, bevor du eine Ausrichtung wegen der reinen Ertragszahl verwirfst.
✅ Deine Checkliste für: Welche Ausrichtung sich für wen lohnt
Erfahrungsgemäß ist der häufigste Fehler bei dieser Entscheidung, sich ausschließlich an der reinen Ertragszahl aus dem Angebot zu orientieren und den Eigenverbrauch komplett auszublenden. Wer eine Solaranlage nur nach Kilowattstunden pro Jahr vergleicht, wie es im Ratgeber zur Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik ausführlicher beschrieben ist, übersieht genau den Hebel, um den es in diesem Artikel geht.
Für die Feinabstimmung des Eigenverbrauchs unabhängig von der Dachausrichtung – etwa durch Lastverschiebung oder ein Energiemanagementsystem – lohnt sich ein Blick in den Ratgeber zum Eigenverbrauch optimieren.
Wer sich zwischen Überschusseinspeisung und kompletter Volleinspeisung entscheiden muss, findet die Gegenüberstellung im Artikel Eigenverbrauch oder Volleinspeisung. Einen Überblick über Aufdach-, Indach- und weitere Anlagentypen liefert der Ratgeber zu den Photovoltaik-Anlagentypen.
Häufige Fragen
Wie viel Ertrag kostet eine Ost-West-Ausrichtung im Vergleich zu Süd?
Nach einer eigenen PVGIS-Berechnung für Berlin, 35 Grad Neigung, PVGIS-SARAH2-Daten 2005 bis 2020: rund 22 Prozent weniger Jahresertrag als eine Süd-Anlage gleicher Neigung. Bei jeweils optimal gewähltem, meist flacherem Neigungswinkel nennt die Fraunhofer-ISE-Kurzstudie 2021 dagegen nur 5 bis 10 Prozent Einbußen. Beide Werte sind korrekt, sie unterscheiden sich durch die Annahme zur Neigung.
Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad?
Der Eigenverbrauchsanteil ist der Anteil des erzeugten Solarstroms, der im Haus verbraucht oder gespeichert wird – bezogen auf die PV-Erzeugung. Der Autarkiegrad ist der Anteil des gesamten Stromverbrauchs, der durch PV-Direktverbrauch und Speicherentladung gedeckt wird – bezogen auf den Verbrauch. Die beiden Kennzahlen beziehen sich auf unterschiedliche Nenner und lassen sich nicht ineinander umrechnen, ohne PV-Erzeugung und Gesamtverbrauch zu kennen.
Lohnt sich Ost-West auch mit einem großen Batteriespeicher?
Laut HTW-Stromspeicher-Inspektion 2021 kaum: Bei 10 und 20 Kilowatt-Peak mit 7,5 Kilowattstunden Speicher ergab sich in der Simulation kein Autarkievorteil gegenüber Süd. Der Speicher übernimmt bereits einen Großteil der zeitlichen Verschiebung, die Ost-West sonst liefert.
Was ändert die geplante 50-Prozent-Einspeisebegrenzung an der Empfehlung?
Der EEG-2027-Entwurf sieht in § 9 Absatz 2b eine dauerhafte Begrenzung der Einspeiseleistung neuer Dachanlagen unter 100 Kilowatt auf 50 Prozent der installierten Leistung vor. Da ein Süddach seine Erzeugungsspitze konzentrierter und damit öfter über dieser Grenze hat, wertet die Regel Ost-West-Anlagen relativ auf. Der Entwurf ist Stand 05.09.2026 noch nicht beschlossen.
Welche Rolle spielt die Dachneigung neben der Ausrichtung?
Bei Südausrichtung ist die Neigung vergleichsweise unkritisch: 15 statt 35 Grad kosten in der eigenen PVGIS-Rechnung nur 6,8 Prozent Ertrag. Bei Ost-West-Anlagen wird häufig eine flachere Neigung gewählt, um die Ertragseinbußen der Ausrichtung zu begrenzen – ein Effekt, den auch die Fraunhofer-ISE-Kurzstudie 2021 dokumentiert.
Kann ich meine eigene Dachfläche selbst mit PVGIS durchrechnen?
Ja. Das PVGIS-Tool der EU-Kommission ist kostenlos nutzbar, braucht nur Standort, Neigung und Ausrichtung und liefert Jahresertragswerte auf Basis langjähriger Satellitendaten. Für den Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad bietet die HTW Berlin einen eigenen Unabhängigkeitsrechner an.
Was ist der häufigste Fehler bei der Entscheidung für eine Ausrichtung?
Erfahrungsgemäß die reine Fixierung auf die Jahresertragszahl aus dem Angebot. Wer nur die Kilowattstunden pro Jahr vergleicht, übersieht den Wertunterschied zwischen eingespeister und selbst verbrauchter Kilowattstunde – bei aktuell 7,70 gegen 37,0 Cent ein Faktor von rund 4,8.
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