Photovoltaik in der Landwirtschaft: Stall, Trocknung, Kühlung und Beregnung im Vergleich
Für Landwirte: Wie viel Solarstrom Stall, Trocknung, Lager, Beregnung und Hofverarbeitung selbst nutzen und wie du mit Zeitplan und Speicher mehr davon auf dem Hof behältst.

Foto: Martina Nolte · CC BY-SA 3.0 de · via Wikimedia Commons
Inhaltsverzeichnis · 9 Abschnitte
- 1.Tierhaltung: Milchvieh, Schwein, Geflügel, Pferde
- 2.Trocknung: Getreide, Heu, Tabak und Hopfen
- 3.Lager und Kühlung: Kartoffeln und Obst
- 4.Beregnung, Golfplatz und Fischzucht
- 5.Gartenbau unter Glas und Pilzzucht
- 6.Verarbeitung am Hof: Käserei, Mosterei, Brennerei, Ölmühle, Weingut, Brauerei
- 7.Was für alle Höfe gilt: Uhrzeit vor Jahressumme
- 8.Häufige Fragen zu Photovoltaik in der Landwirtschaft
- 9.Quellen
Diese Seite hilft Landwirten einzuschätzen, wie viel Solarstrom ihr Betriebszweig selbst nutzen kann: vom Milchviehstall über Getreidetrocknung und Kühllager bis zur Hofkäserei. Die wichtigste Erkenntnis aus allen 22 Fällen: Nicht der Jahresverbrauch entscheidet, sondern die Uhrzeit. Wer tagsüber lüftet, kühlt, käst oder presst, nutzt viel Solarstrom selbst; wer nachts lüftet, im Winter belichtet oder nur wenige Wochen im Herbst arbeitet, speist den größten Teil ein.
| Fall | Strom wann | Kernzahl | Worauf achten |
|---|---|---|---|
| Milchvieh | Melken morgens und abends | 20 kWp: 87,6 % EV je 100.000 kWh | Melkroboter, Eisspeicher |
| Schweinestall | Lüftung rund um die Uhr | 30 kWp: 54,9 % EV | erst Lüfter sanieren |
| Hähnchenmast | Lüftung, Licht, 54 Leertage | 40 kWp: 29,6 % EV | Serviceperiode |
| Legehennen | Lüftung, 16 h Licht | 20 kWp: 60 % EV gemessen | Speicher täglich genutzt |
| Putenaufzucht | Lüftung je Durchgang | 10 kWp Ost: 54,4 % EV | Abluftkamine |
| Reitstall | Laufband, Hallenlicht abends | 30 kWp: 19,0 bis 38,7 % EV | Geräte in den Tag |
| Getreidetrocknung | Erntewochen, Kühlung nachts | Start 11 Uhr: 28,7 % Deckung | Startzeit, Verfahren |
| Heutrocknung | Erntetage | Dachwärme: 52,0 % Deckung | Entfeuchter läuft nachts |
| Tabaktrocknung | 2 bis 3 Monate, 24 h | 50 kWp: 33,2 % EV gemessen | Einspeisung mitrechnen |
| Kartoffellager | Oktober bis April, nachts | Außenluft: 4,9 % Deckung | Kühllager passt besser |
| Obstlager (CA) | 15.09. bis 30.04. | 10 kWp: 25,7 bis 39,5 % Deckung | Laufzeiten mittags |
| Feldberegnung | Sommerwochen, oft nachts | 30 kWp: 1,2 bis 38,7 % Deckung | Verbotszeiten, Wind |
| Golfplatz | morgens ab 4 Uhr | 60 kWp: 1,6 bis 2,3 % Deckung | Speicher als Brücke |
| Fischzucht | Belüfter tags, Kreislauf 24 h | Kreislauf, 50 kWp: 41,5 % EV | Ersatzstrom |
| Belichtung unter Glas | Oktober bis März, früh | 60 kWp: 13,9 % EV | L0 verspricht 57,4 % |
| Pilzzucht | Klima ganzjährig | halbe Deckung: 70,3 % EV | Verbrauch je kg |
| Hofkäserei | Käsezeit, Reifekeller | 20 kWp: 18,6 bis 68,2 % EV | mittags käsen |
| Mosterei | September und Oktober | 10 kWp: 12,0 % EV | Saison, Pasteur |
| Obstbrennerei | angemeldete Brände | Anheizen 10 Uhr: 65,3 % Deckung | Uhrzeit der Anmeldung |
| Ölmühle | nach Pressplan | 5 kWp: 17,8 bis 51,4 % EV | Presse nach der Sonne |
| Weingut | Grundlast, Gärkühlung | 10 kWp: 24,9 bis 28,1 % EV | Grundlast bestimmt Größe |
| Brauerei | Kälte rund um die Uhr | 100 kWp: 81,2 % EV | Lagerkeller als Speicher |
EV steht für Eigenverbrauch, also den Anteil des Solarstroms, den der Betrieb selbst nutzt. Deckung ist der Anteil des Bedarfs, der aus der Anlage kommt. Die Modellwerte beruhen auf Stundenreihen aus PVGIS 5.3 (meist Wetterjahr 2020, Süd, 35 Grad, 14 % Verluste) gegen Standardlastprofile aus der Profildatei des BDEW oder gegen nachgebaute Tagesabläufe. Gemessene Werte sind als solche gekennzeichnet.

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Tierhaltung: Milchvieh, Schwein, Geflügel, Pferde
Ställe haben große Dächer und eine Last, die jeden Tag anfällt. Das macht sie zum besten Partner für eine Solaranlage, solange die Last nicht vor allem nachts oder im Winter liegt. Nach der BDEW-Zuordnung M-24/2000 gilt für Milchvieh das Profil L1, für Schweine, Geflügel und Rindermast L2.
Milchviehbetrieb: Melken, Milchkühlung, Speicher
Gemolken wird morgens und abends, die Sonne liefert mittags. Im Profil L1 fallen nur 32,8 % des Stroms zwischen 9 und 17 Uhr an. Die LfL Bayern rechnet mit etwa 400 kWh je Kuh und Jahr.
In einer LfL-Auswertung von über 6.000 Betrieben, über die top agrar am 06.04.2021 berichtete, kamen Melkstände auf 333 kWh und Melkroboter auf 366 kWh je Kuh.
Im Modell (PVGIS Berlin 2020) bleiben je 100.000 kWh von 20 kWp 87,6 % im Betrieb, von 50 kWp nur 53,1 %. Ein Speicher mit 30 kWh schafft an 30 kWp 184 volle Zyklen im Jahr. Es geht auch ohne Batterie: An der LfL-Versuchsstation Grub stieg die Solardeckung der Milchkühlung mit Eisspeicher von 42,2 auf 57,1 %.
Folgerung: Ein Melkroboter melkt über den Tag verteilt und passt besser zur Anlage. Wer das ganze Stalldach belegt, verdient vor allem über die Einspeisung. In der Praxis sollte das Angebot deshalb zwei Rechnungen enthalten: den Teil, der im Stall bleibt, und den eingespeisten Rest.
Schweinestall: Lüftung und Ferkelheizung
Das Statistische Bundesamt zählte laut Pressemitteilung vom 26. Juni 2026 14.700 Betriebe mit rund 21,0 Millionen Schweinen. Je Mastplatz maß die LfL knapp 28 kWh im Jahr ohne und 55 kWh mit Abluftreinigung.
Im Sommer übersteigt die Luftrate laut DLG-Arbeitsunterlage die im Winter um den Faktor 10. Das passt zur Solaranlage.
Ein Maststall mit 40.000 kWh und 30 kWp nutzt mit dem Standardprofil L2 45,2 % des Solarstroms selbst. Folgt die Lüftung im Modell der Außentemperatur, sind es 54,9 %, mit Fütterung zur Mittagszeit 60,9 %. Gemessen hat die LfL auf einem Sauen- und Mastbetrieb von Ende Januar bis Anfang Juni 2012 aber nur 43,7 %. Ein Speicher mit 20 kWh kommt auf 266 volle Zyklen und hebt die Autarkie von 46,4 auf 59,7 %.
Folgerung: Erst die Lüftung sanieren. Laut Bernhard Feller (LWK NRW) braucht ein Lüfter im Mastabteil mit Triac-Regelung 1.670 kWh, mit EC-Regelung 770 kWh. Mahl- und Mischanlage lassen sich in die Mittagszeit legen.
Hähnchenmast: Lüftung, Licht, Serviceperiode
Den größten Teil der Energie braucht die Heizung, meist mit Gas. Strom gemessen hat ein Betrieb bei Stade, über den gefluegelnews am 31. Juli 2023 berichtete: 3.944 kWh je Durchgang in einem Stall mit 30.000 Tieren, rund 4 Cent je Tier. Mit 39 Masttagen und 7 Tagen Serviceperiode nach DLG-Merkblatt 406 sind das im Modell 31.381 kWh im Jahr.
Eine Anlage mit 40 kWp deckt davon 42,5 % und nutzt 29,6 % ihres Stroms selbst, mit 20 kWp sind es 47,7 %. An 54 Leertagen im Jahr fallen 15,2 % des Solarertrags an, der bis auf den Hofverbrauch ins Netz geht. Wann im Jahr die Durchgänge liegen, ändert den Eigenverbrauch um weniger als einen Prozentpunkt. Ein Speicher mit 20 kWh kommt auf 271 Zyklen und hebt die Autarkie auf 59,8 %.
Folgerung: Die Luftrate ist nach § 18 TierSchNutztV eine Tierschutzvorgabe und keine Stellschraube. Sparen lässt sich über Frequenzumrichter und die Bauform der Abluftkamine, nicht über weniger Luft.
Legehennen: Lüftung und Lichtprogramm
Ein Stall mit 11.500 Hennen im Landkreis Tirschenreuth verbrauchte 2014 laut LfL-Information von 2016 genau 30.000 kWh, 74 % davon für die Lüftung. Bei 20 kWp maß die LfL 60 % Eigenverbrauch. Das Modell ergibt 58,0 % und eine Deckung von 43,6 %. Ein Speicher mit 20 kWh hebt die Deckung auf 59,4 %, weil er täglich Abnehmer findet.
Beim Licht verlangt § 14 TierSchNutztV nachts mindestens acht Stunden ununterbrochene Dunkelheit. Das DLG-Merkblatt 438 rechnet mit 16 Stunden Brenndauer und setzt für LED 4.024 € gegen 9.327 € Stromkosten mit Leuchtstofflampen an.
Einen anderen Weg beschreibt top agrar am 28. Juni 2026: sieben Schutzhütten mit Solardach im Auslauf, zusammen 210 kW.
Folgerung: Erst auf LED umstellen, aber mit kompletten Stallleuchten mit nachgewiesener Ammoniakbeständigkeit. Von Nachrüströhren rät die DLG ab.
Putenaufzucht: Ostdach und Abluftkamine
Ein Aufzuchtstall für Jungputen aus dem Bereich des AELF Uffenheim braucht laut derselben LfL-Information 13.500 kWh Strom im Jahr. Die Wärme kommt meist aus Gasstrahlern und ist darin nicht enthalten. Der Betrieb hat die Module bewusst aufs Ostdach gelegt, weil auf der Westseite die Lüftungskamine stehen.
Im Modell (PVGIS Würzburg 2020) nutzt eine Anlage mit 10 kWp nach Osten 54,4 % ihres Stroms selbst und deckt 37,4 % des Stallbedarfs, nach Süden 49,0 und 40,9 %. Ein Ostdach liefert 17,7 % weniger Strom je kWp, der Stall nutzt ihn aber zu einem größeren Teil. Ein Speicher mit 10 kWh hebt die Deckung am Ostdach auf 50,1 %; im Leerstand zwischen den Durchgängen bleibt er ungenutzt.
Folgerung: Prüfe vor der Planung, wo die Abluft austritt. Abluftkamine werfen Schatten, und Stallabluft verschmutzt die Module. Die 38 % Eigenverbrauch aus einer LfL-Sommermessung gelten nur für acht Hochsommerwochen, nicht fürs ganze Jahr.
Reitstall und Pensionspferdebetrieb
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung schreibt im Projekt Grüner Stall, ein Pensionspferdebetrieb könne rund 30 % des Solarstroms direkt verbrauchen.
Eine Anlage mit 30 kWp koste im Münsterland 1.100 bis 1.300 Euro netto je kWp ohne Batterie. Die größten Verbraucher sind laut Energieberater Elmar Brügger (agrarheute, Januar 2025) Beleuchtung, Führanlagen und Laufbänder.
Ein Modell nach einer Reitanlage in Schrobenhausen mit 27.500 kWh und 30 kWp kommt auf 38,7 % Eigenverbrauch, wenn Laufband und Solarium tagsüber laufen, und auf 19,0 %, wenn sie abends laufen. Das Hallenlicht brennt im Modell 1.715 Stunden im Jahr, in keiner davon liefert die Anlage nennenswert Strom. Ein Speicher mit 30 kWh hebt die Autarkie von 49,5 auf 72,3 %.
Folgerung: Laufband und Solarium in den Tag legen, Hallenlicht auf LED umstellen. Miss den Nachtverbrauch auch im Dezember oder Januar, weil beheizte Tränken und Licht dann fast das Doppelte ziehen.
Trocknung: Getreide, Heu, Tabak und Hopfen
Trocknung ist eine Saisonlast: hohe Leistung in wenigen Wochen, oft auch nachts. Kein Standardprofil bildet das ab. Wer die Trocknung in die Jahressumme rechnet, bekommt einen Eigenverbrauch, den die Anlage nie erreicht.
Getreidetrocknung und Lagerbelüftung
Beim Trocknen ist die meiste Energie Wärme. Der DLG-Prüfbericht 5360 nennt für einen Durchlauftrockner 5,0 kWh Strom je Tonne Weizen und 9,2 kWh je Tonne Mais, dazu 40 und 205 kWh Wärme. Ob die Solaranlage hilft, hängt an der Startzeit: Läuft der Trockner ab 16 Uhr, deckt eine Anlage mit 30 kWp im Modell 8,0 % seines Stroms, ab 11 Uhr 28,7 %.
Die Kühlbelüftung läuft laut LLH Hessen, wenn die Außenluft 5 bis 7 °C kälter ist als das Getreide, also meist nachts; im Modell zu 82,0 %. Eine Lagerbelüftungstrocknung, die nur tagsüber läuft, kommt auf 45,3 % Deckung. Sie ist aber auf höchstens 19 % Kornfeuchte begrenzt. Für den ganzen Betrieb würde das Standardprofil L0 bei 30 kWp 47,8 % Deckung versprechen, das Modell kommt auf 5,9 %.
Folgerung: Trocknung und Kühlung getrennt rechnen, mit Uhrzeit und Erntewochen. Ein Speicher mit 20 kWh hebt die Deckung des Weizentrockners nur von 8,0 auf 16,4 %.
Heutrocknung: Belüftung mit Dachwärme oder Entfeuchter
Nach österreichischen Richtwerten aus der Sonderbeilage des „Fortschrittlichen Landwirts“ von 2014 braucht eine Tonne Heu rund 90 kWh Strom bei Kaltbelüftung, 65 kWh mit Dachabsaugung und 85 bis 110 kWh mit Entfeuchter. Der Ventilator mit Dachwärme läuft tagsüber. Im Modell eines Milchviehbetriebs mit 50 Kühen deckt eine Anlage mit 30 kWp davon 52,0 %, obwohl zuerst der Stall versorgt wird.
Ein Entfeuchter, der rund um die Uhr trocknet, bekommt aus derselben Anlage nur 10,3 %, weil 44,1 % seines Stroms zwischen 20 und 6 Uhr anfallen. Laut den Richtlinien für Heubelüftungsanlagen ist die Wärmeleistung unter Modulen mit herkömmlichen Dächern vergleichbar.
Folgerung: Die Anlage senkt den Netzbezug am Tag, nicht die nötige Anschlussleistung; 50 A erlauben rund 28,7 kW. Den stärksten Hebel hat die Vortrocknung: 10 bis 15 % weniger Heufeuchte halbieren die Trocknungskosten laut Sonderbeilage ungefähr.
Tabaktrocknung im Container
In Deutschland wuchs 2025 laut IVA-Magazin noch auf rund 1.300 Hektar Tabak.
Ein fränkischer Betrieb mit 20 ha aus der LfL-Information von 2016 braucht 47.000 kWh Strom im Jahr, rund 40.000 kWh davon für den Tabak. Die Wärme kommt aus Erdgas; Strom ziehen die Radialgebläse mit 2.500 Watt je Container.
Seine Anlage mit 50 kWp nach Ost und West nutzte 2014 laut LfL 33,2 % ihres Stroms selbst. Das Modell kommt je nach Dauer der Trocknungssaison auf 21,9 bis 31,7 %. In der Erntezeit geht fast der gesamte Solarstrom in die Gebläse, den Rest des Jahres wird fast alles eingespeist. Ein Speicher mit 20 kWh hebt die Deckung nur von 28,4 auf 34,7 %.
Folgerung: Nicht nach dem Jahresverbrauch auslegen, denn der fällt in zwei bis drei Monaten an. Rechne große Anlagen mit dem Einspeisetarif und prüfe den Vergleich Eigenverbrauch oder Volleinspeisung.
Lager und Kühlung: Kartoffeln und Obst
Lager brauchen Strom von Herbst bis Frühjahr, also in der ertragsschwachen Jahreshälfte. Wie viel davon die Solaranlage abdeckt, hängt daran, ob mit Außenluft oder mit einer Kälteanlage gekühlt wird und wie lange das Lager in den Sommer hinein voll ist.
Kartoffellager: Außenluft oder Kälteanlage
Nach der Wundheilung werden Kartoffeln laut top agrar 9/2009 etwa von Mitte Oktober bis Ende November langsam abgekühlt. Die Lüfter laufen, wenn die Außenluft kälter ist als der Stapel, also meist nachts. Ein Außenluftlager mit 1.000 t braucht im Modell 8.925 kWh je Saison, 69,4 % davon zwischen 20 und 7 Uhr. Eine Anlage mit 30 kWp deckt davon nur 4,9 %.
Anders das Kühllager. Britische Messungen im AHDB-Bericht R439 von 2013 ergaben für gekühlte Frischmarkt-Ware im Median 61,5 kWh je Tonne und Saison. Ein solches Lager, das bis Ende Juni lagert, nutzt bei 30 kWp 47,9 % des Solarstroms selbst.
Folgerung: Rechnet ein Angebot das Außenluftlager mit dem Standardprofil L0, kommt es auf 12,9 % Eigenverbrauch statt 1,3 %. Die oft genannte Zahl von 70 bis 80 kWh je Tonne gehört zu CA-Lagern für Obst, nicht zu Kartoffeln. Ein Speicher mit 20 kWh hebt die Autarkie auf 40,5 %, bei nur 159 Zyklen im Jahr.
Obstlager: CA-Lager und Kühlung im Winter
Ein CA-Lager braucht laut Bundesinformationszentrum Landwirtschaft im Schnitt 70 bis 80 kWh Strom je Tonne und Saison, etwa 40 % davon für die Ventilatoren. Auf die Lagersaison vom 15.09. bis 30.04. fallen im Alten Land nur 46,5 % des Solarertrags, am Bodensee 51,8 %. Bei 100 Tonnen deckt eine Anlage mit 10 kWp in Jork 25,7 % des Lagerstroms.
Laufen Kühlung und Ventilatoren in der Lagerphase zwischen 10 und 17 Uhr, sind es 39,5 %, am Bodensee 52,1 %. Das ist möglich, weil die Ventilatoren in der Lagerphase laut Verbundprojekt COOL nur sechs bis acht Stunden am Tag laufen. Mit halber Drehzahl brauchten sie in Versuchen am Bodensee 40 % weniger Energie.
Folgerung: Laufzeiten verschieben bringt mehr als ein Speicher. Der lädt im Winter kaum voll und findet im Sommer keinen Verbrauch. Die Methode, das für beide Jahreshälften zu prüfen, steht unter Speichergröße berechnen.

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Beregnung, Golfplatz und Fischzucht
Pumpen und Belüfter ziehen hohe Leistung. Ob die Solaranlage sie treibt, entscheidet allein die Tageszeit: Beregnung läuft oft nachts oder frühmorgens, Teichbelüftung kann tagsüber laufen.
Feldberegnung mit Elektropumpe
Eine Elektropumpe braucht laut Landwirtschaftskammer Niedersachsen etwa 6 kWh je Millimeter mit der Kanone und rund 3 kWh je Millimeter und Hektar mit Kreisberegnung. Im Beispiel der LK Niederösterreich kostet der Millimeter elektrisch rund 1,57 Euro variabel, mit Traktorpumpe 3,15 Euro.
Beregnet der Betrieb rund um die Uhr, deckt eine Anlage mit 30 kWp im Modell 22,3 % des Pumpenstroms. Gilt ein Beregnungsverbot von 12 bis 18 Uhr, sind es 11,3 %, bei reiner Nachtberegnung 1,2 %, nur tagsüber 38,7 %. Von Mai bis August fallen 53,9 % des Solarertrags in die Verbotsstunden.
Die Kammer hält solche Pauschalverbote für fachlich nicht gerechtfertigt: Entscheidend sei der Wind. Bei über 7 m/s landeten in einem Versuch im Extremfall 30 % des Wassers außerhalb der Gasse (Bauernzeitung, 13. Mai 2026).
Folgerung: Prüfe, ob Brunnen und Anlage am selben Netzanschluss hängen. Ein Speicher lohnt kaum: Zehn Nachtstunden mit 28 kW sind 280 kWh, und die Pumpe läuft nur wenige Wochen.
Golfplatz: Beregnung und Clubhaus
Ein Beispielplatz aus dem Leitfaden des Deutschen Golf Verbands braucht rund 43.700 m³ Wasser im Jahr. Mit 0,4 kWh je m³, die das Thünen-Institut für landwirtschaftliche Beregnung ansetzt, sind das rund 17.480 kWh Pumpstrom. Der DGV empfiehlt, morgens zu beregnen, weil nächtliches Beregnen Pilzwachstum fördert.
Bei Beregnung ab 4 Uhr kommen bei 60 kWp im Modell nur 1,6 bis 2,3 % dieses Stroms aus der Solaranlage; das Clubhaus bekommt den Solarstrom zuerst. Ein Speicher mit 50 kWh hebt den Anteil auf 45,8 bis 49,8 %. Wie stark der Pumpstrom ins Gewicht fällt, zeigt ein Berliner Club: Die Pumpen kosteten laut golfpost.de statt zuvor 80.000 nunmehr 160.000 Euro.
Folgerung: Hier ist der Speicher das eigentliche Bindeglied, sein Wechselrichter muss aber die Pumpenleistung liefern. Ein hoher Eigenverbrauch zeigt vor allem, dass die Anlage klein im Verhältnis zum Verbrauch ist; frag im Angebot immer auch nach der Deckung.
Fischzucht: Teichbelüftung und Kreislaufanlage
Die LfL hat im heißen Sommer 2015 Karpfenteiche zu verschiedenen Zeiten belüftet. Ergebnis: Belüften am Tag ist dem reinen Nachtbetrieb vorzuziehen, weil es übersättigtes Oberflächenwasser in die Tiefe mischt. Im Modell (PVGIS Höchstadt an der Aisch) treibt 1 kWp einen Schaufelradbelüfter mit 0,55 kW in 41,2 % der Stunden zwischen 10 und 17 Uhr; mit 1 kWh Speicher deckt er 89,9 % des Tagesbetriebs.
Kreislaufanlagen brauchen laut einer Übersicht von Klatt und Kollegen in Aquaculture (2026) 0,77 bis 29,40 kWh je Kilogramm Fisch, kommerzielle Anlagen rund 6,8 kWh. Eine Kreislaufanlage mit 67.988 kWh im Jahr nutzt von 50 kWp im Modell 41,5 % selbst.
Folgerung: Das Modulfeld etwa doppelt so groß wie die Motorleistung auslegen, wegen des Anlaufstroms. Ohne Speicher mit Ersatzstromfunktion läuft bei Netzausfall kein Belüfter. Ergebnisse zu schwimmenden Anlagen auf Karpfenteichen gibt es laut LfL frühestens 2027.
Gartenbau unter Glas und Pilzzucht
Gärtnereien und Pilzbetriebe haben Klima und Licht als Hauptverbraucher. Wann diese Last anfällt, unterscheidet sich stark: Belichtung fast nur im Winter, Pilzklima das ganze Jahr.
Assimilationsbelichtung in der Gärtnerei
Gärtnereien, die im Winter belichten, brauchen Strom genau dann, wenn die Anlage wenig liefert. Im Modell (PVGIS Dresden 2020, Steuerung nach den LfULG-Versuchen in Pillnitz) fallen 88,9 % des Lampenstroms zwischen Oktober und März an, aber nur 31,6 % des Solarertrags. Mit 60 kWp nutzt eine Gärtnerei mit 1.000 m² Belichtung 13,9 % ihres Solarstroms selbst. Das Standardprofil L0 hätte 57,4 % versprochen.
In Pillnitz wurden je Quadratmeter rund 119,3 kWh mit Natriumdampflampen und 71,7 kWh mit LED gemessen. LED senken den Verbrauch, brennen aber zu denselben Stunden: Der Eigenverbrauch bleibt bei 13,9 %. Ein Speicher mit 60 kWh hebt ihn auf 31,3 %, vor allem über die Grundlast im Sommer.
Folgerung: Module nicht ohne Prüfung aufs Gewächshausdach. Jedes Modul über den Pflanzen nimmt Tageslicht weg und verlängert die Brenndauer; das LWG-Merkblatt spricht von dauerhafter Schattierung. Hallendächer sind die sicherere Wahl.
Pilzzucht: Champignons und Kühllast
Champignons brauchen ganzjährig ein geregeltes Klima: Das Myzel wächst laut gesunde-pilze.de bei 24 bis 26 °C, geerntet wird bei 12 bis 19 °C. Wie viel Strom das kostet, ist unsicher.
Eine italienische Messung im Journal of Agricultural Engineering ergab 0,22 kWh je kg nur für die Klimatisierung, das American Mushroom Institute nennt rund 2,2 kWh je kg ohne Angabe zum Umfang. Deshalb braucht eine Anlage für 1.000 t Champignons je nach Quelle 104 oder 1.039 kWp.
Liefert die Solaranlage die Hälfte des Jahresbedarfs, nutzt ein Pilzbetrieb im Modell (PVGIS Hannover 2020) 70,3 % davon selbst und deckt 35,1 % seines Stroms. Für je 100 MWh Jahresbedarf reichen dafür rund 47,1 kWp.
Folgerung: Mit dem eigenen Zählerstand rechnen, nicht mit einer Branchenzahl. Ein Gewerbeprofil wie G1 setzt bei voller Deckung 51,4 % Eigenverbrauch an, das Modell 43,0 %. Ein Speicher mit 1 kWh je kWp hebt die Autarkie von 35,1 auf 44,0 %.
Verarbeitung am Hof: Käserei, Mosterei, Brennerei, Ölmühle, Weingut, Brauerei
In der Verarbeitung lässt sich oft der Arbeitsplan verschieben: Käsezeit, Pressplan, Brennzeit. Genau das bringt in diesen Fällen mehr als jeder Speicher. Wo die Arbeit an eine kurze Saison gebunden ist, trägt dagegen die Grundlast des übrigen Jahres die Anlage.
Hofkäserei: Käsezeit und Reifekeller
Rund ein Drittel des Stroms in Molkereien und Käsereien geht laut MKL-Leitfaden in die Kälte, und der Verbrauch hat sein Maximum im Sommer. Viel stärker wirkt aber die Käsezeit. Bei 30.000 kWh und 20 kWp bleiben im Modell (PVGIS Würzburg 2020) 68,2 % des Solarstroms im Betrieb, wenn zwischen 10 und 15 Uhr gekäst wird, 60,2 % bei 8 bis 13 Uhr und nur 18,6 %, wenn die Käsewanne nachts zwischen 1 und 6 Uhr läuft.
Ein Reifekeller läuft dagegen durch: Der Gewölbekeller der Schaukäserei Wiggensbach braucht laut Allgäuer Klimaschutz 2.000 kWh im Monat. Laut Verband für handwerkliche Milchverarbeitung (top agrar, 13.03.2023) kommen seit 2005 jährlich 50 bis 60 Betriebsstätten hinzu, meist Hofkäsereien.
Folgerung: Einen Zwischenzähler am Reiferaum setzen und im Angebot den Tagesablauf nennen, nicht nur die Jahressumme. Ein Speicher kommt auf 257 bis 300 Zyklen, gleicht eine ungünstige Käsezeit aber nicht aus.
Mosterei und Kelterei: Pasteur und Saison
Lohnmostereien arbeiten meist von Anfang oder Mitte September bis Ende Oktober. Der Saft wird nach dem Pressen auf rund 80 °C erhitzt; laut obstpresse.de kostet das rund 92 bis 100 Wh je Liter ohne Wärmerückgewinnung. Mit elektrischem Pasteur fallen im Modell (PVGIS Hannover 2020) 85,3 % des Jahresstroms auf September und Oktober, aber nur 15,4 % des Solarertrags.
Eine Anlage mit 10 kWp nutzt die Mosterei zu 12,0 % selbst, mit Gas-Pasteur zu 9,4 %. Das Standardprofil G1, das die BDEW-Liste M-24 für Mostereien vorsieht, würde 38,3 % ansetzen, mehr als dreimal so viel. Ein Speicher mit 1 kWh je kWp hebt den Eigenverbrauch bei 20 kWp nur von 9,4 auf 14,6 %.
Folgerung: Den Gasbrenner gegen einen Elektro-Pasteur zu tauschen, um Solarstrom zu nutzen, vervierfacht im Modell fast den Strombedarf. Photovoltaik lohnt hier, wenn ganzjährige Verbraucher am selben Zähler hängen oder die Anlage als Volleinspeisung geplant wird.
Obstbrennerei: Brennzeit und Brennblase
Eine Abfindungsbrennerei darf laut Zoll grundsätzlich nur von 6 bis 20 Uhr betrieben werden. Jeder Brand ist spätestens fünf Werktage vorher anzumelden, und der Betrieb beginnt schon mit dem Anheizen.
Ein Brand dauert laut Hofbrennerei Steib circa 3 Stunden. Elektrische Brenngeräte gibt es laut Jessernigg-Prospekt 2017 mit 10 kW oder 20 kW.
Im Modell (PVGIS Oberkirch 2020) bekommt ein Brand mit 10 kW, angeheizt um 10 Uhr, aus 20 kWp nach Süden von September bis November 65,3 % seiner Energie vom Dach. Um 6 Uhr angeheizt sind es 10,1 %, im Winter 0,3 %.
Folgerung: Die Uhrzeit in der Anmeldung entscheidet. Lege die Anlage nach der Leistung in der Brennstunde aus, nicht nach dem Jahresverbrauch: 10 kWp decken im Herbst um 10 Uhr nur 38,5 % eines 10-kW-Brandes. 20 kW verlangen 32 Ampere; prüfe Hausanschluss und Zählerschrank.
Ölmühle: Schneckenpresse und Pressplan
Kleine Ölmühlen pressen mit Schneckenpressen, die laut Händler oelwerk.com für Dauerbetrieb geeignet sind. Eine Tonne Rapssaat bringt laut TFZ Bayern ca. 330 kg Öl. Die Kern Kraft KK20 hat 2,2 kW Motorleistung bei bis zu 20 kg Saat je Stunde.
Entscheidend ist der Pressplan. Dieselbe Jahresmenge von 20 t Saat ergibt mit 5 kWp im Modell (PVGIS Hannover 2020) 17,8 % Eigenverbrauch im Dauerbetrieb, 36,2 % im Mittagsfenster und 51,4 %, wenn die Presse den Solarertrag abwartet. Die Autarkie steigt dabei von 27,2 auf 76,2 %. Ein Speicher hebt sie im Dauerbetrieb nur auf 41,9 %.
Folgerung: Ein verschobener Pressplan bringt mehr als ein Speicher und kostet nichts. Kläre aber beim Hersteller, wie oft die Presse starten darf und wie lange sie zum Aufwärmen braucht.
Weingut: Gärkühlung und Lesezeit
BayWeinTEK hat über 30 Weingüter in Franken befragt: Im Mittel kamen sie auf rund 19 kWh je Hektoliter, die Spanne reicht von 4 bis 45 kWh. Ohne Vinothek sind es im Mittel 7,4 kWh, mit Vinothek 28 kWh. Die Gärkühlung fällt in die Lese, doch September und Oktober bringen in Würzburg nur 15,0 % des Solarertrags.
Legt man die Gärkühlung in diese Wochen, sinkt der Eigenverbrauch einer Anlage mit 10 kWp bei 1.000 Hektolitern von 28,1 auf 24,9 %. Mit Vinothek werden bei 10 kWp 77,1 % selbst genutzt. Für die Kälte setzt BayWeinTEK grob 20 Watt elektrisch je Hektoliter an.
Folgerung: Die Grundlast der übrigen zehn Monate bestimmt die Anlagengröße, nicht der Herbst. Umlagen auf selbst verbrauchten Strom fallen nicht mehr an, siehe Umlagen und Eigenverbrauch. Über Reben testet die Hochschule Geisenheim seit März 2023 eine Agri-PV-Anlage (VDL).
Brauerei: Sudhaus und Lagerkeller als Speicher
Die Kälteanlagen brauchen laut Branchenleitfaden des LfU Bayern 40 bis 45 % des Stroms einer Brauerei. Bei 20.000 Hektolitern im Jahr nennt der Leitfaden 13,6 kWh je Hektoliter, zusammen 272.000 kWh. Im Modell (PVGIS Zwiesel 2020) bleiben davon bei 100 kWp 81,2 % des Solarstroms im Betrieb. Wird die Lagerkellerkühlung in die Mittagsstunden verschoben, steigt der Wert auf 91,9 %, fast so viel wie mit einem Speicher von 100 kWh.
Der Speicher ist das Bier selbst. Bei der Dampfbier-Brauerei Zwiesel nehmen 3.000 Hektoliter 340 kWh Kälte je Grad auf; die Überschussregelung brachte dort laut DIE KÄLTE 15 MWh zusätzlichen Eigenverbrauch im Jahr.
Folgerung: Die zulässige Temperaturspanne im Lagertank legt der Braumeister fest, nicht der Solarteur. Bei einer Gasthausbrauerei bestimmt oft die Gaststätte den Tagesgang.
Was für alle Höfe gilt: Uhrzeit vor Jahressumme
Das Standardlastprofil ist der häufigste Fehler in landwirtschaftlichen Angeboten. Es verteilt den Verbrauch gleichmäßig über das Jahr und kennt weder Erntewochen noch Leertage noch Nachtlüftung. Die Tabelle zeigt, wie weit Profil und Modell auseinanderliegen.
| Fall | Profil verspricht | Modell ergibt |
|---|---|---|
| Gärtnerei mit Belichtung, 60 kWp | L0: 57,4 % EV | 13,9 % EV |
| Getreidebetrieb mit Trocknung, 30 kWp | L0: 47,8 % Deckung | 5,9 % Deckung |
| Kartoffel-Außenluftlager, 30 kWp | L0: 12,9 % EV | 1,3 % EV |
| Mosterei, 10 kWp | G1: 38,3 % EV | 12,0 % EV |
| Pilzbetrieb, volle Deckung | G1: 51,4 % EV | 43,0 % EV |
| Schweinemast, 30 kWp | L2: 45,2 % EV | 54,9 % EV (LfL-Messung: 43,7 %) |
Hinzu kommt die Jahreszeit. Nach der Landwirtschaftskammer Niedersachsen kommen von November bis Februar nur etwa 10 % des Jahresertrags.
Ein passender Speicher bringt laut Kammer 20 bis 35 Prozentpunkte mehr Eigenverbrauch. Die Landwirtschaftskammer Steiermark hält je nach Sparte 50 bis 70 % Autarkie mit Speicher für realistisch, ohne Speicher bis etwa 40 %.
Selbst verbrauchter Solarstrom aus Anlagen bis 2 MW ist nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 StromStG stromsteuerfrei. Für landwirtschaftliche Betriebe kommen umsatzsteuerliche Besonderheiten dazu, die der Ratgeber zur Durchschnittssatzbesteuerung erklärt.
- Lastgang holen: Viertelstundenwerte der letzten 12 Monate beim Netzbetreiber anfordern.
- Saisonlasten trennen: Trocknung, Lager, Beregnung und Ernte mit Uhrzeit und Wochen auflisten.
- Erst sparen: Lüfter, Licht und Vakuumpumpe sanieren, dann die Anlage danach auslegen.
- Zeitplan prüfen: Welche Arbeit lässt sich in die Mittagsstunden legen?
- Größe ableiten: Eigenverbrauch und Einspeisung getrennt rechnen lassen.
- Speicher zuletzt: Ladezyklen für Sommer und Winter getrennt prüfen.
- Welches Lastprofil steht auf der Netzrechnung?
- Hängen Wohnhaus, Stall, Brunnen und Lager am selben Zähler?
- Welche Verbraucher laufen nachts, welche lassen sich verschieben?
- Wie viele Wochen im Jahr laufen Trockner, Pumpe oder Pasteur?
- Reicht der Hausanschluss für Entfeuchter, Brennblase oder Pumpe?
- Welche Dächer sind statisch geeignet und nicht von Abluftkaminen verschattet?
- Fotografiere Dächer und Zählerschrank, bevor der Planer kommt.
Häufige Fragen zu Photovoltaik in der Landwirtschaft
Welche Betriebe nutzen am meisten Solarstrom selbst? +
Welches Lastprofil gilt für meinen Hof? +
Lohnt sich ein Batteriespeicher im Stall? +
Kann ich Kälte statt Strom speichern? +
Wie viel Strom brauchen Tiere im Stall? +
Reicht mein Hausanschluss für Trocknung und Verarbeitung? +
Ist der selbst genutzte Solarstrom steuerfrei? +
Hilft die Solaranlage bei Stromausfall? +
Quellen
- BDEW: Zuordnung der VDEW-Lastprofile zum Kundengruppenschlüssel (M-24/2000)
- Europäische Kommission, JRC: PVGIS 5.3
- LfL: Energieeffizienz und Solarstromnutzung in der Landwirtschaft (2016)
- LfL: Energieeinsparung und Eigenstromnutzung in der Milchviehhaltung
- LfL: Energieeffizienz Gesamtbetrieb
- DLG-Prüfbericht 5360: Durchlauftrockner
- ARGE Heumilch: Empfehlungen Belüftungstrocknung (2014)
- AHDB: Reducing Energy in Storage, R439 (2013)
- BZL: Energiebedarf von Gewächshaus und Lagerung
- LWK Niedersachsen: Wirtschaftlich beregnen
- LfULG: Energieeffiziente Assimilationsbelichtung (2019)
- LfU Bayern: Branchenleitfaden Brauerei (2024)
- BayWeinTEK: Energie und Strom im Weingut
- § 9 StromStG
Stand: 04.10.2026. Modellwerte: PVGIS 5.3, Wetterjahr 2020, Standorte je Fall wie angegeben, Speicher verlustfrei gerechnet.


