Solardachziegel und Indach-Photovoltaik: Kosten, Ertrag und wann sie sich rechnen
Solardachziegel und Indach-Systeme kosten das Zwei- bis Dreifache einer Aufdach-Anlage. Das Gegenargument lautet: Du sparst die Dacheindeckung. Ob das traegt, haengt an einer Zahl, ueber die sich die Quellen um mehr als das Doppelte uneinig sind.
Solardachziegel lösen ein echtes Problem: Ein Dach mit Gauben, Kehlen und Kaminen bekommt man mit rechteckigen Modulen nur halb voll, und viele Bauherren stört die aufgesetzte Optik. Die Frage ist nicht, ob das schöner aussieht — sondern was es kostet und was es an Ertrag zurückgibt.
Dieser Ratgeber rechnet die drei Bauarten gegeneinander: Aufdach, Indach und Solardachziegel. Er zeigt vor allem, dass das Hauptargument der Hersteller — „du sparst ja die Dacheindeckung" — an einer einzigen Zahl hängt, über die sich die Quellen um mehr als das Doppelte uneinig sind.
Drei Bauarten, ein Wort — und ein Preisunterschied von 10 bis 20 Prozent
Umgangssprachlich heißt alles „Solardach". Technisch sind es drei verschiedene Dinge, und sie unterscheiden sich in genau einem Punkt: Wer bildet die Wetterhaut?
Bei der Aufdach-Anlage bleibt die Ziegeleindeckung liegen. Die Module hängen auf einer Unterkonstruktion darüber, die Ziegel halten Regen und Schnee ab. Beim Indach-System werden die Ziegel auf der belegten Fläche entfernt; das Modul selbst wird zur Dachhaut. Solardachziegel gehen einen Schritt weiter: Jeder einzelne Ziegel trägt eine Solarzelle und wird wie ein normaler Ziegel auf die Lattung gehängt.
Der ADAC beziffert den Aufpreis von Indach gegenüber Aufdach auf 10 bis 20 Prozent und schreibt dazu, im Einzelfall — etwa bei komplizierter Integration in ein Bestandsgebäude — könne er „auch deutlich höher ausfallen".
PV-Angebote zu Hause vergleichen?
Ein Mal dein Vorhaben beschreiben, mehrere geprüfte Solarteure planen lassen.
Was die drei Bauarten 2026 kosten
Für die Aufdach-Anlage gibt es die belastbarste Zahl. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme führt in seiner Fassung vom 20. August 2026 die Preisentwicklung fertig installierter Aufdachanlagen von 10 bis 100 Kilowatt-Peak. Für die beiden integrierten Bauarten stammen die Spannen vom ADAC.
| Bauart | Euro je Kilowatt-Peak | Euro je Quadratmeter | Quelle |
|---|---|---|---|
| Aufdach | 900 bis 1.800, Mittel 1.015 | 165 bis 250 | Fraunhofer ISE nach BSW-Daten |
| Indach | 1.500 bis 2.300 | 350 bis 550 | ADAC, Stand 2026 |
| Solardachziegel | 2.000 bis 3.500 | 330 bis 550 | ADAC, Stand 2026 |
Für ein Einfamilienhaus mit 4 bis 10 Kilowatt-Peak nennt der ADAC 15.000 bis 35.000 Euro inklusive Montage, ohne Speicher und ohne zusätzliche Arbeiten an Elektrik, Gerüst oder Zählerschrank. Ein Grund für die höheren Montagekosten steht in derselben Quelle: Es werden „hunderte oder tausende Solarziegel" einzeln auf der Dachlatte per Steckverbindung miteinander verkabelt.
Die Zahl, an der die ganze Rechnung hängt: 250 oder 150 Euro je Quadratmeter
Hier wird es interessant, und hier lohnt sich das Nachrechnen. Das zentrale Verkaufsargument für Solardachziegel lautet: Du zahlst zwar mehr, aber du sparst die konventionelle Dacheindeckung, die sonst ohnehin fällig wäre. Ob dieses Argument trägt, hängt allein daran, wie teuer diese konventionelle Eindeckung angesetzt wird — und genau dort gehen die Quellen weit auseinander.
Der Hersteller Autarq rechnet in seinem Konfigurator-Beispiel vom 25. März 2024 mit 400 Euro je Quadratmeter für das Solardach und stellt dem 250 Euro je Quadratmeter für eine konventionelle Eindeckung inklusive Dachdecker gegenüber. Es bleibt ein Mehrpreis von rund 150 Euro je Quadratmeter, umgerechnet 1.333 Euro je Kilowatt-Peak statt 3.333 Euro.
Das Portal gruenes.haus setzt für dieselbe Position 100 bis 150 Euro je Quadratmeter an: „Eine komplette Dacheindeckung ohne Photovoltaik kostet durchschnittlich 100 bis 150 Euro pro Quadratmeter." Die Ziegel selbst liegen dort bei 25 bis 50 Euro je Quadratmeter.
Praktische Folge: Lass dir die konventionelle Eindeckung getrennt anbieten, bevor du das Solardach beauftragst. Ohne diese zweite Zahl ist die Gegenrechnung des Anbieters nicht überprüfbar.
Watt-Peak je Quadratmeter: Das Dach muss größer werden
Die zweite Zahl, die in Verkaufsgesprächen selten fällt, ist die Leistungsdichte. Der ADAC nennt für Solardachziegel 120 bis 190 Watt-Peak je Quadratmeter, für Aufdach-Module dagegen bis zu 250 Watt-Peak je Quadratmeter — und begründet die Lücke mit Überlappungen, Rahmen, der schlechteren Kühlung und damit, dass sich einzelne Ziegel nicht zum Sonnenstand ausrichten lassen.
Als unabhängige Gegenprobe für die Aufdach-Seite taugt eine Beispielrechnung aus den Aktuellen Fakten zur Photovoltaik in Deutschland des Fraunhofer ISE, Fassung vom 20. August 2026: Dort reichen „18 Quadratmeter aus, um mit 10 Stück 400-Watt-Peak-Modulen" 3,5 Megawattstunden im Jahr zu erzeugen — den Jahresbedarf eines Zwei-Personen-Haushalts. Das sind rechnerisch 222 Watt-Peak je Quadratmeter, also nahe an der ADAC-Obergrenze.
Nimmt man die Mitte der Ziegelspanne, rund 155 Watt-Peak je Quadratmeter, gegen dieses ISE-Beispiel, brauchst du für dieselbe Leistung etwa 43 Prozent mehr Dachfläche. Für 6 Kilowatt-Peak sind das rund 39 statt 27 Quadratmeter. Auf einem großen, ungestörten Dach ist das eine Randnotiz. Auf einem kleinen Dach mit Gauben entscheidet es darüber, ob die Anlage überhaupt auf die gewünschte Größe kommt. Wie du die Leistungsangaben eines Moduls einordnest, steht in Moduldatenblatt lesen.
Die Hinterlüftung: bis zu 5 Prozent, die auf keinem Angebot stehen
Eine Aufdach-Anlage hängt mit Abstand über der Eindeckung, dahinter zirkuliert Luft. Integrierte Systeme haben diesen Abstand nicht. Der ADAC nennt dazu einen konkreten Wert: „Realistisch sind Ertragseinbußen von bis zu 5 Prozent", weil sich die Module stärker aufheizen und der Wirkungsgrad mit steigender Temperatur sinkt. Hochwertigere Indach-Module mit besserer Wärmeableitung könnten das laut derselben Quelle ausgleichen.
5 Prozent klingen wenig. Auf eine Anlage mit 6 Kilowatt-Peak und rund 900 Volllaststunden gerechnet — das Trendszenario der Übertragungsnetzbetreiber geht für Dachanlagen im Jahr 2026 von 895 Vollbenutzungsstunden aus, so das Fraunhofer ISE — sind es etwa 270 Kilowattstunden im Jahr. Über 25 Jahre knapp 6.800 Kilowattstunden, die im Kaufpreis nicht auftauchen.
Verschattung: der eine technische Punkt, der für die Ziegel spricht
Es gibt ein Gegenargument, und es ist ernst zu nehmen. Weil bei Ziegelsystemen sehr viele kleine Einheiten parallel verschaltet werden, fällt bei Verschattung nur der betroffene Teil aus. energie-experten.org rechnet das vor: Verschattet ein Kamin sechs von 600 Ziegeln, ist „nur ein Prozent der Anlage in der Leistung gemindert".
Bei einer klassischen Modulanlage in Reihenschaltung kann ein einzelner verschatteter Modulbereich einen ganzen String bremsen, solange keine Leistungsoptimierer verbaut sind. Auf einem zergliederten Dach mit Kamin, Dachfenster und Antenne kann die feinere Aufteilung den Dichteverlust also teilweise zurückholen. Rechnen lässt sich das nur am konkreten Dach — pauschal ist der Punkt weder gewonnen noch verloren.
Was das Dach mitbringen muss: 20 bis 25 Grad Mindestneigung
Integrierte Systeme sind keine Option für jedes Dach. Der ADAC nennt für Indach-Anlagen einen „Mindestwinkel von 20 bis 25 Grad", damit Regenwasser sauber abfließt, und schließt Flachdächer damit aus — ebenso Pultdächer, deren Winkel zu flach oder deren Ausrichtung nach Nordwesten geht. Den höchsten Ertrag verortet dieselbe Quelle bei rund 30 Grad Dachneigung.
Das ist der Punkt, an dem sich die Bauartfrage für viele Häuser von selbst erledigt: Wer ein Flachdach hat, wird aufständern, nicht integrieren.
Wer die Eindeckung ersetzt, liefert die Bedachung — und das ist Bauordnungsrecht
Dieser Unterschied wird in Angeboten praktisch nie erwähnt, folgt aber unmittelbar aus dem Gesetz. Artikel 30 Absatz 1 der Bayerischen Bauordnung lautet:
„Bedachungen müssen gegen eine Brandbeanspruchung von außen durch Flugfeuer und strahlende Wärme ausreichend lang widerstandsfähig sein (harte Bedachung)."
Ein Aufdach-Modul liegt auf der Bedachung; die Bedachung sind weiterhin die Ziegel. Ein Indach-Modul und ein Solardachziegel sind die Bedachung. Wer sie einbaut, liefert damit ein Bauteil, an das die Landesbauordnung eine Brandschutzanforderung stellt.
Absatz 2 derselben Vorschrift zeigt, was daran hängt, wenn eine Bedachung die Anforderung nicht erfüllt: Bei Gebäuden der Gebäudeklassen 1 bis 3 sind dann Abstände von mindestens 12 Metern zur Grundstücksgrenze und 24 Metern zu Gebäuden mit weicher Bedachung auf demselben Grundstück einzuhalten; bei Wohngebäuden der Gebäudeklassen 1 und 2 genügen 9 beziehungsweise 12 Meter, und zu Gebäuden ohne Aufenthaltsräume unter 50 Kubikmetern Brutto-Rauminhalt 5 Meter. Auf einem normalen Reihenhausgrundstück sind solche Abstände nicht darstellbar.
Absatz 3 zählt die Ausnahmen auf — lichtdurchlässige Bedachungen aus nichtbrennbaren Baustoffen, Dachflächenfenster, Lichtkuppeln, Vordächer. Solardachziegel stehen dort nicht. Praktisch heißt das: Lass dir den Verwendbarkeitsnachweis für die Bedachungseigenschaft geben, nicht nur das PV-Datenblatt. Für die davon getrennte Frage, was im Brandfall auf dem Dach passiert, siehe Brandschutz und Feuerwehr bei der PV-Anlage.
Umsatzsteuer: 0 Prozent bis 30 Kilowatt (peak), und eine offene Frage
Paragraf 12 Absatz 3 Nummer 1 UStG senkt die Umsatzsteuer auf 0 Prozent für „die Lieferungen von Solarmodulen an den Betreiber einer Photovoltaikanlage, einschließlich der für den Betrieb einer Photovoltaikanlage wesentlichen Komponenten und der Speicher". Als erfüllt gilt die Voraussetzung, wenn die installierte Bruttoleistung laut Marktstammdatenregister nicht mehr als 30 Kilowatt (peak) beträgt. Nummer 4 derselben Vorschrift zieht die Installation nach.
Der Gesetzeswortlaut unterscheidet nicht zwischen Aufdach und dachintegriert. Was er nicht beantwortet: wie der Anteil zu behandeln ist, der beim Solardachziegel reine Dacheindeckung ist und nicht Stromerzeugung. In diesem Lauf wurde dazu kein Verwaltungsschreiben im Direktabruf gelesen — die Frage bleibt hier offen und gehört vor Vertragsschluss an den Steuerberater, nicht an den Verkäufer. Der steuerliche Rahmen im Übrigen steht in Steuern bei Photovoltaik.
Betrieb über 30 Jahre: Garantie, Steckverbindungen, Reparatur
Autarq gibt für die eigenen Ziegel eine Leistungsgarantie von 80 Prozent nach 25 Jahren an und beziffert die Lebensdauer mit 30 bis 40 Jahren; der ADAC nennt dieselbe Größenordnung — „einige Hersteller garantieren eine Lebensdauer von 25 Jahren bei 80-prozentiger Leistungsfähigkeit". Das ist keine Besonderheit integrierter Systeme, sondern der übliche Rahmen im Modulmarkt.
Der Unterschied liegt in der Anzahl der Verbindungsstellen. Wo eine Aufdach-Anlage mit 15 bis 25 Modulen auskommt, arbeitet ein Ziegelsystem mit hunderten bis tausenden Einheiten und entsprechend vielen Steckverbindungen. Für die laufenden Kosten nennt das Fraunhofer ISE allgemein 1 bis 2 Prozent der Investitionskosten je Jahr — bei 30.000 Euro also 300 bis 600 Euro. Was ein Defekt später kostet, hängt davon ab, ob der Ziegeltyp in 15 Jahren noch lieferbar ist. Diese Frage lässt sich heute nicht beantworten; sie sollte aber im Angebot gestellt und schriftlich beantwortet werden. Wie du das Ausfallrisiko versicherst, steht in Photovoltaik-Versicherung.
Die Gegenrechnung: wann sich das nachweislich nicht trägt
gruenes.haus hat die Bauarten für eine Anlage mit 7 Kilowatt-Peak durchgerechnet: 23.500 Euro für die Solardachziegel gegen 11.200 Euro für die Aufdach-Anlage, eine Mehrinvestition von rund 12.300 Euro. Das Ergebnis über die Nutzungsdauer fällt dort für die Ziegel auf minus 24 Euro Kosteneinsparung im Jahr — gegenüber plus 466 Euro im Jahr für die Aufdach-Anlage. In dieser Modellrechnung trägt sich das Solardach also gerade nicht mehr.
| Anlage mit 7 Kilowatt-Peak | Solardachziegel | Aufdach |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | 23.500 Euro | 11.200 Euro |
| Mehrinvestition | rund 12.300 Euro | — |
| Stromkosten gesamt je Jahr | 1.914 Euro | 1.424 Euro |
| Kosteneinsparung je Jahr | minus 24 Euro | plus 466 Euro |
Der offen benannte Nachteil dieser Modellrechnung: Sie unterstellt ein Dach, das keine Neueindeckung braucht. Genau dort liegt die Grenze ihrer Aussagekraft — bei einer ohnehin fälligen Sanierung verschiebt sich das Bild, und zwar um genau den Betrag, über den sich die Quellen weiter oben uneinig sind.
energie-experten.org kommt zu einer ähnlichen Trennlinie, formuliert sie aber nach Anlass statt nach Betrag: Bei einer Neueindeckung oder einer ohnehin fälligen Komplettsanierung seien „rund 20 Prozent Mehrkosten" einzukalkulieren; für „ein vollkommen intaktes Dach eines Bestandsgebäudes" rentierten sich PV-Ziegel dagegen „i.d.R. nicht", weil die Mehrkosten fürs Abräumen der alten Ziegel ins Gewicht fallen.
Beide Quellen zeigen dasselbe Muster: Der Anlass entscheidet, nicht das Produkt. Steht die Neueindeckung an, konkurriert das Solardach mit den Kosten der Eindeckung. Ist das Dach intakt, konkurriert es mit einer Aufdach-Anlage, und dann verliert es nach beiden Rechnungen. Der allgemeine Wirtschaftlichkeitsrahmen steht in Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage, die Kostenseite in Was eine Photovoltaikanlage kostet.
Stromgestehungskosten: 6 bis 14 Cent gegen 13 bis 17 Cent
Zwei Zahlen, zwei Rechenwege, ein aufschlussreicher Abstand. Das Fraunhofer ISE nennt für kleine Dachanlagen Stromgestehungskosten von 6 bis 14 Cent je Kilowattstunde. Autarq kommt in der eigenen Modellrechnung auf 13 bis 15 Cent je Kilowattstunde bei 35 Jahren Laufzeit und auf rund 17 Cent, wenn nur 25 Jahre betrachtet werden.
Die Werte stammen aus unterschiedlichen Methoden und sind nicht direkt vergleichbar. Bemerkenswert ist trotzdem, wo die Herstellerangabe für das eigene Produkt landet: am oberen Ende oder oberhalb der Spanne, die das ISE für Dachanlagen insgesamt angibt. Für die Einordnung gegenüber der Einspeisung: Die Einspeisevergütung für kleine Dachanlagen mit Eigenverbrauch, die bis zum 31. Juli 2026 in Betrieb gehen, beträgt nach ISE-Angabe bis zu 7,78 Cent je Kilowattstunde über 20 Jahre. Ein Solardach trägt sich damit über den Eigenverbrauch, nicht über die Einspeisung.
- Anlass klären — steht eine Neueindeckung an oder ist das Dach intakt? Bei intaktem Dach endet die Prüfung nach beiden hier gelesenen Modellrechnungen zugunsten der Aufdach-Anlage.
- Eindeckung separat beziffern lassen — ein Dachdeckerangebot ohne Photovoltaik, in Euro je Quadratmeter. Das ist die Zahl, die du gegenrechnest, nicht die des PV-Verkäufers.
- Fläche gegen Zielleistung prüfen — 120 bis 190 Watt-Peak je Quadratmeter bei Ziegeln gegen bis zu 250 bei Aufdach-Modulen.
- Bedachungsnachweis verlangen — für integrierte Systeme den Nachweis der harten Bedachung, nicht nur das PV-Datenblatt.
- Leistung je Quadratmeter belegter Fläche in Watt-Peak, nicht nur die Anlagenleistung.
- Belegte Fläche in Quadratmetern und die Zahl der verbauten Einheiten.
- Preis der konventionellen Eindeckung derselben Fläche in Euro je Quadratmeter, als getrennte Position.
- Nachweis der Bedachungseigenschaft nach Landesbauordnung.
- Dachneigung in Grad und die Mindestneigung, die das System verlangt.
- Aussage zur Ersatzteilverfügbarkeit des Ziegeltyps, mit Jahreszahl.
Was dieser Ratgeber offen lässt
Drei Punkte konnten hier nicht belegt werden, und sie werden deshalb nicht gefüllt:
- Der Umsatzsteueranteil der Dacheindeckung. Der Gesetzeswortlaut trennt nicht nach Bauart; ein Verwaltungsschreiben zur Behandlung des reinen Eindeckungsanteils wurde für diesen Ratgeber nicht gelesen.
- Eine Fachregel zur Regensicherheit dachintegrierter Systeme. Über die frei zugänglichen Seiten des Dachdeckerhandwerks war keine abrufbar; die dortige Solarkampagne beschreibt Aufdach-Modulstützen.
- Marktanteile. Zu der Frage, wie viele der jährlich neu installierten Dachanlagen in Deutschland integriert ausgeführt werden, wurde keine zitierfähige Erhebung gefunden.
Wer diese drei Punkte in einem Verkaufsgespräch beantwortet bekommt, sollte nach der Quelle fragen.
Häufige Fragen zu Solardachziegeln und Indach-Photovoltaik
Sind Solardachziegel teurer als eine normale PV-Anlage? +
Stimmt es, dass ich dafür die Dacheindeckung spare? +
Wie viel Dachfläche brauche ich für 6 Kilowatt-Peak mit Solardachziegeln? +
Lohnen sich Solardachziegel auf einem intakten Bestandsdach? +
Ab welcher Dachneigung geht Indach-Photovoltaik? +
Wie viel Ertrag kostet die fehlende Hinterlüftung? +
Gilt der Umsatzsteuersatz von 0 Prozent auch für Solardachziegel? +
Was passiert, wenn ein einzelner Solardachziegel ausfällt? +
Muss ein Solardachziegel Brandschutzanforderungen erfüllen? +
Ein Angebot ist kein Vergleich.
Hol zwei weitere ein, dann weißt du, ob der Preis stimmt – von geprüften Solarteuren aus deiner Region.
Kostenlos & unverbindlich · Geprüfte Fachpartner