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Legehennen und PV: Lüftung, Lichtprogramm und Eigenverbrauch im Stall

Lüftung, LED-Licht, Speicher: Kennzahlen von LfL, DLG und KTBL und ein Stall mit 11.500 Hennen gegen PVGIS und eine Lastgangmessung der LfL gerechnet.

⏱️ 10 Lesezeit📅 September 2026
JK
Jan Kotzorek·Redaktion Solarliebhaber.de·Veröffentlicht und zuletzt geprüft am 14. September 2026
Inhaltsverzeichnis · 12 Abschnitte
  1. 1.Wie viel Strom ein Legehennenstall braucht
  2. 2.Licht: 16 Stunden, mindestens 8 Stunden Dunkelheit
  3. 3.Welches Lastprofil passt zum Legehennenstall?
  4. 4.Nachgerechnet: 11.500 Hennen und 30.000 kWh
  5. 5.Die Gegenprobe: Lastgangmessung der LfL
  6. 6.Spielt die Uhrzeit des Lichtprogramms eine Rolle?
  7. 7.Speicher: die Nachtlast ist da
  8. 8.Solardächer im Auslauf
  9. 9.So planst du die Solaranlage für den Legehennenstall
  10. 10.Checkliste für Legehennenhalter
  11. 11.Was dieser Ratgeber nicht belegen konnte
  12. 12.Häufige Fragen zu PV im Legehennenstall

Ein Legehennenstall braucht Strom an jedem Tag der Legeperiode: Ventilatoren tauschen die Stallluft, das Lichtprogramm gibt den Hennen ihren Tag vor, Futterketten und Eiersammelbänder laufen dazwischen. Anders als bei einer Darre oder einem Trockner ist die Last also das ganze Jahr da. Für eine Solaranlage zählt, dass sie im Sommer steigt.

Dieser Ratgeber sammelt die belegten Kennzahlen zu Strom im Legehennenstall, rechnet einen Stall mit 11.500 Hennen gegen eine stündliche Ertrags- und Temperaturreihe durch und prüft das Ergebnis an einer veröffentlichten Lastgangmessung aus der Oberpfalz.

Kurz gesagt: Ein bayerischer Legehennenbetrieb mit 11.500 Hennen brauchte laut LfL 30.000 kWh im Jahr, 74 % davon für die Lüftung. Mit einer Anlage von 20 kWp nutzt der Stall in unserem Modell 58,0 % des Solarstroms selbst und deckt 43,6 % seines Bedarfs. Die Messung der LfL ergab für denselben Betrieb 60 %. Ein Speicher mit 20 kWh hebt die Deckung auf 59,4 %.

Wie viel Strom ein Legehennenstall braucht

Die LfL-Information „Energieeffizienz und Solarstromnutzung in der Landwirtschaft“ (1. Auflage, August 2016) beschreibt im Kapitel 6 einen neu gebauten Stall mit Freilandhaltung im Landkreis Tirschenreuth: zwei Abteile für je 5.750 Hühner, 13 Monate Nutzungsdauer, 300 Eier je Henne im Jahr. Der Betrieb verbrauchte 2014 genau 30.000 kWh Strom.

Das sind 2,6 kWh je Tierplatz. Die LfL ordnet den Wert in die Spanne von 1,2 bis 2,6 kWh je Tierplatz und Jahr ein, die das KTBL 2014 für den Gesamtenergiebedarf der Legehennenhaltung angibt. Der Stall liegt also am oberen Ende. Die Belüftung nahm 74 % des Verbrauchs ein; die Ventilatoren waren temperatur- und frequenzgesteuert und damit laut LfL auf dem Stand der Technik.

Wirtschaftlich ist der Strom ein kleiner Posten. In der LfL-Betriebszweigauswertung Legehennen (November 2012) machten Energie und Wasser in den Wirtschaftsjahren 2010/11 im Mittel 3,2 % der Kosten aus, 0,31 ct je vermarktungsfähigem Ei. Die LfL-Kalkulationsdaten zählen zu den Energiekosten die Aufwendungen für Licht und Technik im Stall und nennen sie stark abhängig von Stallsystem, Haltungsverfahren und Technisierung.

Licht: 16 Stunden, mindestens 8 Stunden Dunkelheit

Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, § 14 verlangt, dass künstliche Beleuchtung nachts mindestens acht Stunden ununterbrochen zurückgeschaltet wird, mit weniger als 0,5 Lux in der Dunkelphase und einer ausreichenden Dämmerphase. Bis zu 16 Stunden Licht am Tag bleiben damit möglich.

Mit genau 16 Stunden Brenndauer rechnet das DLG-Merkblatt 438 zur Beleuchtung im Geflügelstall (Stand 10/2018) einen Stall mit 31.752 Tieren durch: 108 LED-Leuchten mit je 29 W gegen 108 Leuchtstofflampen, die mit 58 W angegeben sind und tatsächlich 67 W ziehen. Bei 22 ct je kWh setzt das Merkblatt 4.024 € gegen 9.327 € Stromkosten im ersten Jahr an.

Rechnet man das zurück, sind es 18.291 kWh gegen 42.397 kWh, also 56,9 % weniger Strom für das Licht. Die Schweizer UFA-Revue nennt am 25. Januar 2024 unter Berufung auf AgroCleanTech rund 70 Prozent Einsparung durch LED. Laut DLG kann die Beleuchtung bis zu 9 % der Energiekosten landwirtschaftlicher Betriebe ausmachen.

Vorsicht bei LED-Nachrüströhren: Das DLG-Merkblatt rät von Retrofit-Leuchtmitteln in Geflügelställen ab. Wer andere Leuchtmittel einsetzt als vom Leuchtenhersteller vorgesehen, verliert Garantien und wird selbst zum Hersteller mit Produkthaftung. Prüfe im Angebot, ob komplette Stallleuchten mit nachgewiesener Ammoniakbeständigkeit angeboten werden.

Welches Lastprofil passt zum Legehennenstall?

Die BDEW-Zuordnung M-24/2000 kennt keinen eigenen Eintrag für Legehennen oder Eiererzeugung. Am nächsten liegt „Geflügelzucht, -Mästerei“ mit L1 oder L2, wobei L1 für Milchvieh und L2 für andere Tiere gilt. Wir vergleichen deshalb mit L2. Die Lüftung, die im echten Stall drei Viertel des Stroms zieht, kennt dieses Profil nicht.

Wie derselbe Vergleich für die Mast ausgeht, zeigen die Ratgeber zur Hähnchenmast und zum Schweinestall.

Nachgerechnet: 11.500 Hennen und 30.000 kWh

Die Ertragsreihe stammt aus PVGIS 5.3 für Würzburg, Süd, 35 Grad, 14 Prozent Verluste, Wetterjahr 2020, 1127,9 kWh je kWp, umgerechnet auf mitteleuropäische Zeit. Dieselbe Reihe liefert die stündliche Lufttemperatur, die 2020 bis 32,7 °C erreichte.

Unsere Annahmen: 30.000 kWh im Jahr wie im LfL-Beispiel. Die Lüftung bekommt 74 %, also 22.200 kWh; sie läuft entweder gleichmäßig oder steigt mit der Außentemperatur zwischen 5 und 26 °C von 10 auf 100 % ihrer Leistung. Das Licht rechnen wir mit den LED-Werten der DLG, umgelegt auf 11.500 Hennen: 1,1 kW von 4 bis 20 Uhr, 6.643 kWh. Die restlichen 1.157 kWh für Fütterung und Eiersammlung laufen von 8 bis 16 Uhr.

Stall, 30.000 kWh10 kWp EVDeckung20 kWp EVDeckung30 kWp EVDeckung50 kWp EVDeckung
Lüftung nach Außentemperatur85,6 %32,2 %58,0 %43,6 %43,0 %48,5 %28,3 %53,1 %
Lüftung gleichmäßig78,4 %29,5 %49,8 %37,4 %36,6 %41,3 %24,3 %45,7 %
Lüftung stark temperaturabhängig (quadratisch)82,2 %30,9 %61,1 %45,9 %46,1 %52,0 %30,5 %57,4 %
Standardprofil L276,9 %28,9 %49,3 %37,1 %36,4 %41,1 %24,3 %45,6 %

Quelle: eigene Rechnung mit PVGIS 5.3, Würzburg, Wetterjahr 2020; EV ist der selbst genutzte Anteil des Solarstroms, Deckung der Anteil des Stallstroms aus der Anlage.

Mit temperaturgeführter Lüftung braucht der Stall von Juni bis August 40,0 % seines Jahresstroms, im Juli 4.087 kWh gegen 1.306 kWh im Januar. Die Solaranlage erzeugt in diesen drei Monaten 33,2 % ihres Ertrags. Das Standardprofil L2 legt nur 23,1 % in den Sommer und kommt bei 20 kWp auf 49,3 % Eigenverbrauch statt 58,0 %.

Balkendiagramm: Stallstrom 30.000 kWh bei 11.500 Legehennen. Lüftung 22.200 kWh, LED-Licht 6.643 kWh, Fütterung und Eiersammlung 1.157 kWh.
Drei Viertel des Stallstroms gehen in die Lüftung. · Foto: Eigene Grafik

Die Gegenprobe: Lastgangmessung der LfL

Für den Betrieb in Tirschenreuth hat das AELF Neumarkt den Lastgang in zwei Wochen gemessen, vom 14. bis 20. März und vom 4. bis 10. Juni 2015. Eine Anlage mit 20 kWp nach Süden erzeugt dort laut LfL rund 19.387 kWh, also etwa 969 kWh je kWp. Davon hätte der Betrieb 60 % direkt verbraucht, 11.689 kWh. Die Juni-Woche allein auf das Jahr hochgerechnet ergab 68 %, passte aber nicht mehr zum Jahresverbrauch.

In Würzburg erzeugen 17,2 kWp dieselben 19.387 kWh. Mit dieser Anlagengröße kommt unser Modell mit temperaturgeführter Lüftung auf 64,2 %, mit gleichmäßiger Lüftung auf 55,5 % und mit L2 auf 54,9 %. Die Messung liegt zwischen den beiden Lüftungsvarianten. Das Modell überschätzt den Temperatureffekt also etwas, das Standardprofil unterschätzt ihn.

Im August 2015 hat der Landwirt die Anlage mit 20 kWp bauen lassen. Die LfL rechnete mit 1.459 € Einsparung im Jahr bei 22,5 ct Bezugspreis, 10,5 ct Gestehungskosten und 12 ct Einspeisevergütung.

Zwei Messwochen reichen für den Anfang: Wie die LfL kannst du eine Woche im Frühjahr und eine im Sommer messen lassen. Notiere zusätzlich jeden Monat den Zählerstand, damit die Hochrechnung zum Jahresverbrauch passt. Die Juni-Woche allein hätte den Eigenverbrauch um 8 Prozentpunkte zu hoch angesetzt.
Balkendiagramm: Selbst genutzter Solarstrom bei 19.387 kWh Ertrag. Modell mit Lüftung nach Temperatur 64,2 Prozent, LfL-Messung 60 Prozent, Modell mit gleichmäßiger Lüftung 55,5 Prozent, Standardprofil L2 54,9 Prozent.
Die Messung liegt zwischen den beiden Lüftungsmodellen. · Foto: Eigene Grafik

Spielt die Uhrzeit des Lichtprogramms eine Rolle?

Kaum. Verschieben wir das Licht von 4 bis 20 Uhr auf 6 bis 22 Uhr, ändert sich im Modell weder der Eigenverbrauch noch die Deckung, bei 20 kWp bleibt es bei 58,0 %. Die beiden Randstunden am Morgen und am Abend liefern im Wetterjahr 2020 in Würzburg keinen Solarstrom. Zwischen 10 und 17 Uhr liegen 39,0 % des Stallstroms.

In der Praxis entscheidet das Lichtprogramm ohnehin die Legeleistung und nicht die Stromrechnung. Die Lüftung ist der Hebel: Je stärker sie der Temperatur folgt, desto höher der Eigenverbrauch. Mit quadratischer Kennlinie steigen die Spitzenlast im Modell von 8,0 auf 12,8 kW und der Eigenverbrauch bei 20 kWp auf 61,1 %.

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Speicher: die Nachtlast ist da

Weil Lüftung und Licht auch morgens und abends laufen, findet ein Speicher jeden Tag Abnehmer.

Lüftung nach AußentemperaturEV ohne SpeicherDeckung ohne SpeicherEV mit 20 kWhDeckung mit 20 kWhEntladung, kWh im Jahr
20 kWp58,0 %43,6 %79,0 %59,4 %4.726
30 kWp43,0 %48,5 %59,9 %67,5 %5.721

Quelle: eigene Rechnung mit PVGIS 5.3, Würzburg, Wetterjahr 2020, ohne Lade- und Entladeverluste. Wie du die Speichergröße aus dem gemessenen Lastgang ableitest, zeigt der Ratgeber zur Speichergröße.

Typischer Fehler: den Speicher mit L2 rechnen. Mit dem Standardprofil sieht der Speicher bei 20 kWp nur etwas schlechter aus (53,3 statt 59,4 % Deckung). Der Unterschied liegt in der Jahreszeit: Im Sommer, wenn der Speicher voll wird, braucht der echte Stall mehr, im Winter weniger. Frag nach, mit welchem Lastgang die Speichergröße berechnet wurde.
Balkendiagramm: Deckung des Stallstroms. 20 kWp ohne Speicher 43,6 Prozent, mit 20 kWh 59,4 Prozent; 30 kWp ohne Speicher 48,5 Prozent, mit 20 kWh 67,5 Prozent.
Lüftung und Licht am Abend nehmen den Speicherstrom ab. · Foto: Eigene Grafik

Solardächer im Auslauf

Einen anderen Weg beschreibt top agrar am 28. Juni 2026: Anton und Barbara Neudecker aus dem Landkreis Erding halten 3.000 Biolegehennen. Weil ihr Betrieb mit Biogasanlage rund 400.000 kWh im Jahr verbraucht, bauten sie 2023 sieben offene Schutzhütten mit Solardächern nach Osten und Westen in den Auslauf, je 30 kW, zusammen 210 kW. Die Erzeugungskosten liegen laut Anton Neudecker unter 4 ct je kWh.

Nach Angaben des Betriebs waren die Hütten nach der Bayerischen Bauordnung genehmigungsfrei, weil ihre Grundfläche höchstens 100 m² und ihre Dachfläche höchstens 140 m² beträgt. Die Hennen nutzen die Flächen darunter als Staubbad. Dazu kam eine Agri-PV-Anlage mit 999 kW auf einem weiteren Hektar Auslauf, knapp unter der Grenze für die Ausschreibungspflicht. Auf den Netzanschluss warteten sie von September 2024 bis März 2026; sie erhalten den Basistarif von 6,3 ct je kWh.

Ob solche Dächer in anderen Bundesländern ebenfalls verfahrensfrei sind, muss das Bauamt beantworten. Was Agri-PV im Auslauf für die Flächenprämie bedeutet, beschreibt der Ratgeber zu Agri-PV und Direktzahlungen.

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So planst du die Solaranlage für den Legehennenstall

1 Schritt für Schritt
  1. Jahresverbrauch prüfen: Stromrechnung durch die Zahl der Tierplätze teilen und mit der KTBL-Spanne von 1,2 bis 2,6 kWh vergleichen.
  2. Lüftung erfassen: Anzahl und Leistung der Ventilatoren auf dem Typenschild ablesen, Steuerung notieren.
  3. Licht prüfen: Leuchtenart, Leistung und Brenndauer; bei Leuchtstofflampen zuerst über LED nachdenken.
  4. Lastgang messen: je eine Woche im Frühjahr und im Sommer, dazu monatliche Zählerstände.
  5. Anlage auslegen: mit dem gemessenen Lastgang, nicht mit L2.
  6. Speicher rechnen: erst nach der Anlagengröße, mit demselben Lastgang.
Erst Licht, dann Module: Wer noch Leuchtstofflampen im Stall hat, senkt den Strombedarf für das Licht nach DLG-Rechnung um mehr als die Hälfte. Plane die Solaranlage danach, sonst ist sie auf einen Verbrauch ausgelegt, den es bald nicht mehr gibt. Ob sich danach eher Eigenverbrauch oder Volleinspeisung lohnt, hängt am neuen Lastgang.

Checkliste für Legehennenhalter

Vor der Anfrage klären
  • Wie viele Tierplätze hat der Stall, und wie viel Strom steht auf der Jahresrechnung?
  • Wie viele Ventilatoren laufen, und sind sie frequenzgesteuert?
  • Welche Leuchten hängen im Stall, und wie lange brennen sie?
  • Gibt es Kotbandbelüftung, Eierpackstelle oder Kühlraum am selben Zähler?
  • Wie lange steht der Stall zwischen Ausstallen und Einstallen leer?
  • Rechnet das Angebot mit L2 oder mit gemessenen Werten?

Was dieser Ratgeber nicht belegen konnte

Wie sich der Strom im Stall auf Lüftung, Licht und Technik verteilt, hat die LfL nur für die Lüftung beziffert. Das Licht haben wir aus dem DLG-Beispiel übertragen, den Rest angenommen, ebenso die Kennlinie der Ventilatoren. Für Kotbandbelüftung, Eierpackstelle und Kühlraum haben wir keine frei lesbare Verbrauchszahl gefunden; sie fehlen im Modell.

Die Schwäche des Modells: Es kennt keinen Leerstand. Zwischen Ausstallen und Einstallen wird der Stall nach § 14 TierSchNutztV gereinigt; in dieser Zeit fällt fast nur Reinigungsstrom an. Die Ertragsreihe gilt für Würzburg, der gemessene Betrieb liegt in der Oberpfalz. Alle verlinkten Quellen: Abruf am 14.09.2026.

Häufige Fragen zu PV im Legehennenstall

Wie viel Strom braucht eine Legehenne im Jahr? +
Das KTBL nennt nach LfL 1,2 bis 2,6 kWh je Tierplatz und Jahr. Der Stall mit 11.500 Hennen aus dem LfL-Beispiel lag mit 30.000 kWh bei 2,6 kWh.
Wofür braucht der Stall den meisten Strom? +
Für die Lüftung, im LfL-Beispiel 74 %. In unserem Modell folgen das Licht mit 22,1 % und Fütterung und Eiersammlung mit 3,9 %.
Wie viel Solarstrom nutzt ein Legehennenstall selbst? +
Gemessen hat die LfL 60 % bei 20 kWp. Unser Modell ergibt je nach Lüftung 55,5 bis 64,2 % bei gleichem Ertrag.
Wie lange darf das Licht im Legehennenstall brennen? +
Nach § 14 TierSchNutztV muss es nachts mindestens acht Stunden ununterbrochen zurückgeschaltet werden. Das DLG-Merkblatt rechnet mit 16 Stunden Brenndauer.
Wie viel spart LED im Hühnerstall? +
Nach der Kostenrechnung im DLG-Merkblatt 438 56,9 % des Lichtstroms, laut AgroCleanTech rund 70 Prozent.
Lohnt sich ein Speicher im Legehennenstall? +
Er findet täglich Abnehmer: Mit 20 kWh an 20 kWp steigt die Deckung im Modell von 43,6 auf 59,4 %.
Welches Lastprofil gilt für Legehennen? +
M-24 hat keinen eigenen Eintrag. Am nächsten liegt L2 für Geflügelzucht und -mast; es legt zu wenig Strom in den Sommer.