Solarliebhaber.de
Wirtschaftlichkeit

Getränkemarkt mit PV: Kühlregale, Lastgang und Speicher

Liebherr-Datenblätter, Topten-Messwerte, EHI-Studie und Leergutautomat gelesen, Getränkemarkt mit Glastür und offenen Regalen gegen PVGIS Hannover, G3 und G4 gerechnet.

⏱️ 10 Lesezeit📅 September 2026
JK
Jan Kotzorek·Redaktion Solarliebhaber.de·Veröffentlicht und zuletzt geprüft am 14. September 2026
Inhaltsverzeichnis · 9 Abschnitte
  1. 1.Kurz gesagt: Was bringt Photovoltaik im Getränkemarkt?
  2. 2.Wie viel Strom braucht die Getränkekühlung?
  3. 3.Welchen Anteil hat die Kühlung am Stromverbrauch im Handel?
  4. 4.Leergutautomat und Öffnungszeiten: wann der Markt Strom zieht
  5. 5.Welches Lastprofil gilt für einen Getränkemarkt?
  6. 6.Offene Regale oder Glastür: der größte Hebel steht im Laden
  7. 7.Lohnt sich ein Speicher im Getränkemarkt?
  8. 8.Was vor dem Angebot zu klären ist
  9. 9.Häufige Fragen

Ein Getränkemarkt verkauft Ware, die kalt sein soll, und hat dafür oft ein großes, flaches Dach. Das klingt nach einem Betrieb, der seinen Solarstrom fast vollständig selbst nutzt. Die Rechnung zeigt etwas anderes: Wie viel vom Dach im Markt bleibt, hängt weniger an der Anlage als an der Frage, ob die Getränke in offenen Regalen oder hinter Glastüren stehen.

Dieser Ratgeber rechnet einen Getränkemarkt Stunde für Stunde gegen das Wetterjahr 2020 in Hannover, einmal mit sechs Glastür-Kühlschränken und einmal mit sechs offenen Kühlregalen. Die Grundlage: zwei Liebherr-Datenblätter, eine Verbrauchsmessung von Topten, die EHI-Studie zum Energieverbrauch im Handel, das Datenblatt eines Leergutautomaten und PVGIS 5.3. Stand: 14.09.2026.

Kurz gesagt: Mit Glastürgeräten braucht der Modellmarkt 18.920 kWh im Jahr und nutzt von 20 kWp nach Süden 44,4 % selbst. Mit offenen Regalen sind es 55.838 kWh und 78,3 %. Der Tausch der Regale spart 36.918 kWh, mehr als doppelt so viel, wie dieselbe Solaranlage im Markt selbst deckt.

Kurz gesagt: Was bringt Photovoltaik im Getränkemarkt?

Im Modell mit Glastürgeräten deckt eine Anlage mit 20 kWp 49,8 % des Jahresverbrauchs. Mit 10 kWp liegt der Eigenverbrauch bei 70,2 %, mit 30 kWp bei 32,6 %. Drei Befunde tragen den Artikel:

  • Offene Kühlregale treiben den Eigenverbrauch auf 78,3 % bei 20 kWp. Das sieht gut aus, bedeutet aber nur, dass der Markt sehr viel Strom braucht. Die Autarkie sinkt auf 29,8 %.
  • Der BDEW nennt für den Getränkemarkt G3 bei ausgeprägter Kühllast. G3 rechnet den Markt mit Glastürgeräten um 11,0 Prozentpunkte zu schlecht, weil der Markt fast 79,4 % seines Stroms während der Öffnungszeiten braucht.
  • An Sonn- und Feiertagen ist der Modellmarkt zu. Auf diese Tage entfallen 16,9 % des Jahresertrags, und davon kann nur die Kühlung etwas abnehmen.
Balkendiagramm: Eigenverbrauch im Getränkemarkt gegen G3 und G4. Modell mit Glastürgeräten, 10 kWp: 70,2 Prozent. Modell mit Glastürgeräten, 20 kWp: 44,4 Prozent. Standardprofil G3, 10 kWp: 59,2 Prozent. Standardprofil G3, 20 kWp: 35,6 Prozent. Standardprofil G4, 10 kWp: 65,7 Prozent. Standardprofil G4, 20 kWp: 40,4 Prozent.
Mit Glastürgeräten liegt der Markt näher an G4 als an G3. · Foto: Eigene Grafik

Wie viel Strom braucht die Getränkekühlung?

Die Spanne zwischen den Geräten ist größer als jeder Unterschied bei den Modulen. Das Schweizer Portal ee-news.ch gibt Messwerte von Topten wieder: Ein handelsübliches offenes Impulsregal mit 324 Litern Nutzinhalt verbraucht gut 6.700 kWh im Jahr. Ein Kühlschrank mit Glastür und 346 Litern kommt auf 859 kWh, knapp 90 % weniger. Das beste Haushaltsgerät gleicher Größe braucht 75 kWh.

Neuere Gewerbegeräte liegen noch darunter. Der Liebherr FKDv 4213 mit 385 Litern Nutzinhalt ist mit 547 kWh in 365 Tagen angegeben.

Das Datenblatt zum FKDv 3713 nennt 368 Liter brutto, einen Temperaturbereich von 2 bis 15 °C, einen Anschlusswert von 320 W und einen Energieverbrauch von 2,1 kWh in 24 Stunden. Der Preis dort: 1.462 € netto.

Das Modell setzt sechs Geräte an: sechs FKDv 4213 mit zusammen 3.282 kWh oder sechs offene Regale mit zusammen 40.200 kWh. Beide Werte verteilt es gleichmäßig über alle Stunden des Jahres. In der Praxis laufen Kühlgeräte bei warmem Wetter und nach dem Befüllen länger. Das Modell bildet das nicht ab, der Eigenverbrauch fällt dadurch eher etwas zu niedrig aus.

Vorsicht bei Anschlusswert und Verbrauch: Der FKDv 3713 hat 320 W Anschlusswert, verbraucht aber 2,1 kWh am Tag. Würde er durchlaufen, wären es 7,7 kWh. Schau im Datenblatt nach dem Energieverbrauch je 24 Stunden oder je 365 Tage, nicht nach der Anschlussleistung.

Welchen Anteil hat die Kühlung am Stromverbrauch im Handel?

Die EHI-Pressemitteilung vom 19.11.2024 zur Studie „Energiemanagement im Einzelhandel 2024“ nennt für den Food-Bereich 284 kWh je Quadratmeter Verkaufsfläche im Verbrauchsjahr 2023. Die Kühlung macht dort 51 % aus, die Beleuchtung 20 %, Klimatisierung und Lüftung 12 %. Im Nonfood-Handel liegt der Verbrauch bei 71 bzw. 75 kWh je Quadratmeter. Laut derselben Mitteilung sind 84 % der Handelsimmobilien gemietet, was größere Investitionen in Effizienz erschwert.

Ein Getränkemarkt liegt zwischen diesen beiden Welten. Er kühlt nur einen Teil seines Sortiments, das meiste steht in Kisten bei Raumtemperatur. Eine eigene Verbrauchszahl für Getränkemärkte fand sich nicht. Das Modell setzt deshalb für Licht, Kasse, Klima und Büro 15.000 kWh an, als offen benannte Annahme. Wer seine Jahresabrechnung kennt, ersetzt diese Zahl.

PostenGlastürgeräteOffene RegaleQuelle
Kühlung, 6 Geräte3.282 kWh40.200 kWhLiebherr, Topten
Licht, Kasse, Klima, Büro15.000 kWh15.000 kWhAnnahme
Leergutautomat638 kWh638 kWhToperczer, Annahme
Summe18.920 kWh55.838 kWhModell
Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

Ihr persönlicher Solar-Berater –
kostenlos & unverbindlich

Schätzpreis im ~20-Min-Anruf · 3 verbindliche Angebote per Mail

  • Kostenloses PV-Quiz (2 Min.)
  • Bis zu 3 Festpreisangebote lokaler Fachbetriebe
  • Kostenlos & unverbindlich
Kostenlos & unverbindlich · Geprüfte Fachpartner

100 % kostenlos & unverbindlich · Nur geprüfte Partnerbetriebe

Leergutautomat und Öffnungszeiten: wann der Markt Strom zieht

Der Modellmarkt öffnet montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr. Das entspricht einer Filiale von Getränke Hoffmann in Berlin, die laut kaufda an allen sechs Tagen von 09:00 bis 20:00 geöffnet hat, 11 Stunden täglich, sonntags geschlossen. Das sind 3.344 Öffnungsstunden im Jahr 2020. Vom Allgemeinstrom entfallen im Modell 80 % auf diese Stunden und 20 % auf eine Grundlast rund um die Uhr.

Der Leergutautomat ist kleiner als oft vermutet. Der RVM X2 bei Toperczer läuft an einer normalen Steckdose mit 230 V und 16 A, der Energieverbrauch liegt laut Händler zwischen 120 und 900 W, bei bis zu 50 Gebinden pro Minute. Das Modell rechnet 120 W während der Öffnungszeit und eine Stunde Volllast je Öffnungstag. Das ergibt 638 kWh im Jahr, eine Annahme, keine Messung. Gegen die Kühlung ist das ein kleiner Posten.

Grundlast am Sonntag messen: Notiere am Samstagabend nach Ladenschluss und am Montagmorgen vor der Öffnung den Zählerstand. Die Differenz durch die Stunden geteilt ist deine Grundlast, fast nur Kühlung. So siehst du, wie viel Solarstrom der Markt am Sonntag überhaupt aufnehmen kann.

Welches Lastprofil gilt für einen Getränkemarkt?

Die BDEW-Zuordnung M-24 führt den Getränkemarkt und den Getränke-Einzelhandel mit G3 und G4: G3 bei ausgeprägter Kühllast, G4 ohne Kühllast. Der Getränke-Großhandel mit Kühlanlagen bekommt G3. Die Grenze, ab wann eine Kühllast ausgeprägt ist, nennt die Liste nicht.

Gerechnet ist mit PVGIS 5.3, Datensatz SARAH3, Standort Hannover, Wetterjahr 2020 und 14 % Systemverlust. Die Südanlage mit 35° erzeugt 1060,5 kWh je kWp, die Ost-West-Anlage mit 10° 872,2 kWh je kWp. Die Standardprofile sind auf denselben Jahresverbrauch skaliert.

LastgangAnteil in Öffnungszeit10 kWp Süd20 kWp Süd30 kWp Süd20 kWp Ost-WestAutarkie 20 kWp Süd
Modell mit Glastürgeräten79,4 %70,2 %44,4 %32,6 %52,0 %49,8 %
Standardprofil G345,9 %59,2 %35,6 %25,7 %43,3 %39,9 %
Standardprofil G458,5 %65,7 %40,4 %29,4 %48,0 %45,3 %

Mit Glastürgeräten liegt der Markt näher an G4 als an G3, obwohl er kühlt. G3 verteilt den Verbrauch fast gleichmäßig über Tag und Nacht, der Modellmarkt verbraucht 79,4 % in den Öffnungszeiten, G3 nur 45,9 %. Im Markt mit offenen Regalen stimmen G3 und Modell besser überein: 75,7 gegen 78,3 % Eigenverbrauch bei 20 kWp.

Typischer Fehler: Das Angebot übernimmt G3, weil der Markt kühlt, und rechnet mit Glastürgeräten einen zu niedrigen Eigenverbrauch. Prüfe im Angebot, welches Profil verwendet wurde, und gib dem Planer die Viertelstundenwerte deines Zählers.
Balkendiagramm: Kühlregal-Tausch gegen Solardach. Kühlung, 6 offene Regale: 40.200 kWh. Kühlung, 6 Glastürgeräte: 3.282 kWh. Ersparnis durch Tausch: 36.918 kWh. 20 kWp selbst genutzt, offene Regale: 16.612 kWh. 20 kWp selbst genutzt, Glastürgeräte: 9.417 kWh.
Der Tausch der offenen Regale spart mehr, als das Dach deckt. · Foto: Eigene Grafik

Offene Regale oder Glastür: der größte Hebel steht im Laden

Die Zahlen aus der Tabelle führen leicht in die falsche Richtung. 78,3 % Eigenverbrauch klingen besser als 44,4 %. In Kilowattstunden nutzt der Markt mit offenen Regalen von 20 kWp 16.612 kWh selbst, der Markt mit Glastürgeräten 9.417 kWh. Der Unterschied kommt aber nur daher, dass die offenen Regale den Solarstrom verbrauchen.

Ersetzt der Markt die sechs offenen Regale durch sechs FKDv 4213, sinkt der Verbrauch im Modell um 36.918 kWh im Jahr. Das ist mehr als das Doppelte dessen, was die 20-kWp-Anlage im Markt mit offenen Regalen selbst deckt. Die Werte stammen aus unterschiedlichen Quellen und Gerätegrößen, 324 Liter bei Topten und 385 Liter bei Liebherr. Die Größenordnung aber ist eindeutig.

MaßnahmeWirkung im Jahr
Offene Regale durch Glastürgeräte ersetzen36.918 kWh weniger Verbrauch
20 kWp Süd, Markt mit offenen Regalen16.612 kWh selbst genutzt
20 kWp Süd, Markt mit Glastürgeräten9.417 kWh selbst genutzt
20 kWp Süd und 10 kWh Speicher, Glastürgeräte12.191 kWh selbst genutzt

Wie ein Laden ohne Kühlung abschneidet, steht im Ratgeber zum Einzelhandel. Eine Kühlzelle mit Nachtbetrieb rechnet der Ratgeber zum Blumenladen, eine gewerbliche Kühlung mit Theke der zur Fleischerei.

Balkendiagramm: Autarkie mit 20 kWp nach Speicher. Modell mit Glastürgeräten, ohne Speicher: 49,8 Prozent. Modell mit Glastürgeräten, 10 kWh: 64,4 Prozent. Modell mit offenen Regalen, ohne Speicher: 29,8 Prozent. Modell mit offenen Regalen, 10 kWh: 33,1 Prozent.
Offene Regale lassen dem Speicher wenig Überschuss. · Foto: Eigene Grafik

Lohnt sich ein Speicher im Getränkemarkt?

Im Markt mit Glastürgeräten steigt die Autarkie mit 20 kWp und einem Batteriespeicher mit 10 kWh Kapazität von 49,8 auf 64,4 %, der Speicher kommt auf 277 rechnerische Vollzyklen, also volle Ladezyklen im Jahr. Im Markt mit offenen Regalen sind es nur 185 Vollzyklen, weil dort tagsüber kaum Überschuss entsteht. Die Autarkie steigt dort von 29,8 auf 33,1 %. Speicherverluste sind nicht eingerechnet.

Der Sonntag ist der Grund, warum ein Speicher im geschlossenen Markt Arbeit hat: 16,9 % des Jahresertrags fallen auf Sonn- und Feiertage, an denen nur die Kühlung läuft. Wie groß ein Speicher sein sollte, zeigt der Ratgeber Speichergröße berechnen.

Das Befüllen der Kühlgeräte in die Mittagsstunden zu legen, verschiebt Last in die Sonne, mehr dazu beim Eigenverbrauch. Die Abwägung zwischen Süd und Ost-West steht im Ratgeber zur Ost-West-Ausrichtung, variable Preise beim dynamischen Stromtarif.

Kühlgeräte mittags befüllen: Frisch eingeräumte warme Flaschen lassen den Verdichter lange laufen. Achte darauf, dass die Ware an sonnigen Tagen vormittags eingeräumt wird. In der Praxis verschiebt das einen Teil der Kühlarbeit in die Stunden mit Solarstrom.

Was vor dem Angebot zu klären ist

Die Schwäche dieses Modells sind die Annahmen: 15.000 kWh Allgemeinstrom, eine Stunde Volllast am Leergutautomaten und eine gleichmäßige Kühllast. Drei Messwerte ersetzen sie: die Jahresabrechnung, die Grundlast am Sonntag und der Verbrauch eines Kühlgeräts über einen Zwischenzähler.

Rund 9.205 Getränkemärkte zählte handelsdaten.de nach Angaben von Information Resources zum 31.12.2019, mit einer durchschnittlichen Raumleistung von 1.600 € je Quadratmeter. Schon bei diesen Umsätzen ist eine Kilowattstunde, die nicht gebraucht wird, meist billiger als eine, die vom Dach kommt.

1 Schritt für Schritt
  1. Jahresverbrauch notieren: Lies auf der Rechnung der letzten zwölf Monate die Kilowattstunden ab.
  2. Kühlgeräte zählen: Offene Regale und Glastürgeräte getrennt, mit dem Verbrauch laut Typenschild.
  3. Grundlast messen: Zählerstand Samstagabend und Montagmorgen.
  4. Tausch prüfen: Erst offene Regale ersetzen, dann die Anlage auslegen.
  5. Angebot vergleichen: Achte auf das Lastprofil und auf den Sonntagsertrag.
Vor der Anfrage klären
  • Wie hoch ist der Jahresverbrauch laut Rechnung?
  • Wie viele offene Kühlregale stehen im Markt?
  • Welchen Energieverbrauch je 24 Stunden nennt das Datenblatt der Kühlgeräte?
  • Wann ist der Markt geöffnet, und wann wird Ware eingeräumt?
  • Ist das Gebäude gemietet, und stimmt der Vermieter dem Dach zu?
Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

Ihr persönlicher Solar-Berater –
kostenlos & unverbindlich

Schätzpreis im ~20-Min-Anruf · 3 verbindliche Angebote per Mail

  • Kostenloses PV-Quiz (2 Min.)
  • Bis zu 3 Festpreisangebote lokaler Fachbetriebe
  • Kostenlos & unverbindlich
Kostenlos & unverbindlich · Geprüfte Fachpartner

100 % kostenlos & unverbindlich · Nur geprüfte Partnerbetriebe

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht ein Getränkekühlschrank mit Glastür? +
Der Liebherr FKDv 4213 ist mit 547 kWh im Jahr angegeben, der FKDv 3713 mit 2,1 kWh am Tag. Ein offenes Impulsregal kommt laut Topten auf gut 6.700 kWh.
Welches Standardlastprofil gilt für einen Getränkemarkt? +
Die BDEW-Liste M-24 nennt G3 bei ausgeprägter Kühllast und G4 ohne Kühllast. Mit Glastürgeräten liegt der Modellmarkt näher an G4.
Wie viel Solarstrom nutzt ein Getränkemarkt selbst? +
Im Modell mit Glastürgeräten und 18.920 kWh sind es bei 20 kWp nach Süden 44,4 %, bei 10 kWp 70,2 %.
Wie viel Strom braucht ein Leergutautomat? +
Für den RVM X2 nennt der Händler 120 bis 900 W an einer Steckdose mit 230 V und 16 A. Im Modell ergibt das rund 638 kWh im Jahr.
Was bringt mehr: Solaranlage oder Glastüren an den Kühlregalen? +
Im Modell spart der Tausch von sechs offenen Regalen 36.918 kWh im Jahr. Eine Anlage mit 20 kWp deckt im selben Markt 16.612 kWh.
Wie viel Strom verbraucht der Lebensmittelhandel je Quadratmeter? +
Laut EHI 284 kWh je Quadratmeter Verkaufsfläche im Verbrauchsjahr 2023, davon 51 % für Kühlung.
Lohnt sich ein Speicher im Getränkemarkt? +
Mit Glastürgeräten ja eher: 10 kWh kommen im Modell auf 277 Vollzyklen und heben die Autarkie auf 64,4 %.