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CO2-Preis 2026: was das BEHG für Gas, Heizöl und Wärmepumpe bedeutet

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz nennt einen Preis je Tonne Kohlendioxid, die Emissionsberichterstattungsverordnung den Umrechnungsfaktor je Brennstoff. Beides zusammen ergibt die Zeile auf der Gasrechnung — und erklärt, warum eine Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom diese Position vollständig streicht.

⏱️ 9 Lesezeit📅 September 2026
JK
Jan Kotzorek·Redaktion Solarliebhaber.de·Veröffentlicht und zuletzt geprüft am 12. September 2026
Inhaltsverzeichnis · 13 Abschnitte
  1. 1.Der Preispfad steht im Gesetz, nicht in einer Verordnung
  2. 2.Wie aus Euro je Tonne Cent je Kilowattstunde werden
  3. 3.Erdgas: rund 1,00 bis 1,18 Cent je Kilowattstunde
  4. 4.Heizöl: 14,7 bis 17,4 Cent je Liter
  5. 5.Ein Einfamilienhaus mit 18.000 Kilowattstunden Gas
  6. 6.Was das für die Wärmepumpe bedeutet
  7. 7.Was der Eigenverbrauch daran ändert
  8. 8.Vermieter tragen einen Teil — nach einem Stufenmodell
  9. 9.Warum eine PV-Anlage die Stufe nicht verbessert
  10. 10.Was ab 2027 gilt, steht noch nicht fest
  11. 11.Was du für den Vergleich zusammenstellst
  12. 12.Was dieser Ratgeber offen lässt
  13. 13.Häufige Fragen zum CO2-Preis bei Heizkosten

Auf der Gasrechnung steht eine Zeile, die nichts mit Gas zu tun hat: der CO2-Preis. Er stammt aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz, wird in Euro je Tonne Kohlendioxid festgelegt und landet am Ende als Cent je Kilowattstunde beim Hausbesitzer. Wer eine Wärmepumpe mit eigener Photovoltaik erwägt, rechnet gegen genau diese Zeile.

Dieser Ratgeber zieht die Zahl aus dem Gesetz, rechnet sie mit den amtlichen Emissionsfaktoren auf Kilowattstunden und Liter um und zeigt, was davon im Mietshaus beim Vermieter hängen bleibt. Normtexte abgerufen am 12.09.2026. Stand: 12.09.2026.

Sechs waagerechte Balken fuer die Zertifikatspreise: 25 Euro 2021, je 30 Euro 2022 und 2023, 45 Euro 2024, 55 Euro 2025 und der Korridor von 55 bis 65 Euro fuer 2026.
Der Preispfad steht im Gesetz — bis 2025 als Festpreis, 2026 als Korridor. · Foto: Eigene Grafik

Der Preispfad steht im Gesetz, nicht in einer Verordnung

§ 10 Absatz 2 BEHG nennt die Festpreise der Einführungsphase je Emissionszertifikat einzeln: 25 Euro im Jahr 2021, 30 Euro in den Jahren 2022 und 2023, 45 Euro im Jahr 2024 und 55 Euro im Jahr 2025.

Für 2026 endet der Festpreis. Absatz 1 Satz 2 sagt, die Zertifikate werden „zum Festpreis verkauft und ab 2026 versteigert". Satz 4 des Absatzes 2 zieht dafür Leitplanken ein: „Für das Jahr 2026 wird ein Preiskorridor mit einem Mindestpreis von 55 Euro pro Emissionszertifikat und einem Höchstpreis von 65 Euro pro Emissionszertifikat festgelegt."

Schau auf deiner letzten Jahresrechnung nach der CO2-Zeile. Versorger weisen sie meist getrennt aus, oft als „CO2-Kosten BEHG" oder „Emissionskosten". Vergleiche den dort genannten Betrag je Kilowattstunde mit den Werten unten — dann siehst du, ob dein Lieferant den Korridor ausreizt.

Wie aus Euro je Tonne Cent je Kilowattstunde werden

Das Gesetz nennt nur den Preis je Tonne. Die Umrechnung liefert die Emissionsberichterstattungsverordnung: Ihre Anlage 2 listet für jeden Brennstoff einen Umrechnungsfaktor, einen Heizwert und einen heizwertbezogenen Emissionsfaktor.

BrennstoffUmrechnungsfaktorHeizwertEmissionsfaktor
Erdgas3,2508 GJ je Megawattstunde1 GJ/GJ0,0558 t CO2 je GJ
Heizöl ELDichte 0,845 t je 1.000 Liter42,8 GJ je Tonne0,074 t CO2 je GJ
Flüssiggas1 t/t46,0 GJ je Tonne0,0655 t CO2 je GJ

Der Erdgas-Umrechnungsfaktor ist kleiner als die physikalischen 3,6 Gigajoule je Megawattstunde. Das ist kein Fehler: Die abgerechnete Gasmenge wird im Brennwert gemessen, der Emissionsfaktor bezieht sich auf den Heizwert.

Zwei waagerechte Balken fuer dasselbe Haus mit 18.000 Kilowattstunden Erdgas: 178,20 Euro bei 55 Euro je Tonne und 210,60 Euro bei 65 Euro je Tonne.
3,24 Tonnen CO2 im Jahr — und was der Korridor daraus macht. · Foto: Eigene Grafik

Erdgas: rund 1,00 bis 1,18 Cent je Kilowattstunde

Eigene Rechnung aus den beiden zitierten Werten: 3,2508 Gigajoule je Megawattstunde geteilt durch 1.000 ergibt 0,0032508 Gigajoule je Kilowattstunde. Multipliziert mit 0,0558 Tonnen CO2 je Gigajoule sind das rund 0,18 Kilogramm CO2 je Kilowattstunde.

Bei einem Zertifikatspreis von 55 Euro je Tonne kostet das rund 1,00 Cent je Kilowattstunde, bei 65 Euro rund 1,18 Cent. Die Umsatzsteuer kommt jeweils obendrauf, ebenso die Marge, mit der der Versorger den Aufwand weitergibt.

Heizöl: 14,7 bis 17,4 Cent je Liter

Dieselbe Rechnung für Heizöl EL: 0,845 Tonnen je 1.000 Liter sind 0,000845 Tonnen je Liter, multipliziert mit 42,8 Gigajoule je Tonne ergibt 0,036166 Gigajoule je Liter. Mal 0,074 Tonnen CO2 je Gigajoule sind das rund 2,68 Kilogramm CO2 je Liter.

Bei 55 Euro je Tonne sind das rund 14,7 Cent je Liter, bei 65 Euro rund 17,4 Cent. Bei einer Tankfüllung von 3.000 Litern liegt der CO2-Anteil damit zwischen rund 441 Euro und rund 522 Euro.

Das ist der CO2-Anteil, nicht der Brennstoffpreis. Für diesen Ratgeber wurden keine Gas- oder Heizölpreise erhoben. Die Zahlen oben sagen, was das Zertifikat kostet — nicht, was am Ende auf der Rechnung steht. Wer eine Wirtschaftlichkeitsrechnung aufstellt, braucht beide Größen.

Rechne mit beiden Enden des Korridors, nicht mit der Mitte. Notiere deinen Jahresverbrauch und multipliziere ihn einmal mit 55 Euro und einmal mit 65 Euro je Tonne. In der Praxis ist die Spanne das Ergebnis — ein einzelner Punktwert täuscht eine Genauigkeit vor, die das Gesetz für 2026 gerade nicht hergibt.

Ein Einfamilienhaus mit 18.000 Kilowattstunden Gas

Ein unsanierter Altbau verbraucht schnell 18.000 Kilowattstunden Erdgas im Jahr. In der Praxis ist das die Zahl, mit der jede Rentabilitätsrechnung für eine Heizungsumstellung anfängt. Mit 0,18 Kilogramm je Kilowattstunde sind das 3.240 Kilogramm, also 3,24 Tonnen CO2.

Bei 55 Euro je Tonne macht das 178,20 Euro im Jahr, bei 65 Euro 210,60 Euro — jeweils ohne Umsatzsteuer. Das ist keine Größe, die eine Heizungsentscheidung allein trägt. Sie ist aber die einzige Position der Heizkosten, deren Richtung das Gesetz selbst vorgibt.

Was das für die Wärmepumpe bedeutet

Der entscheidende Punkt steht nicht im BEHG, sondern in der Brennstoffliste, die es ausfüllt: Die Anlage 2 der Emissionsberichterstattungsverordnung hat 116 Zeilen, und Strom kommt darin nicht vor. Der nationale CO2-Preis trifft Brennstoffe, die in Verkehr gebracht werden — nicht den Strombezug.

Eine Wärmepumpe mit Photovoltaik entzieht sich dieser Position also vollständig, nicht nur teilweise. In der Praxis unterschätzen Bauherren, wie stark das die Richtung der Rechnung verändert: Die eine Seite der Rechnung hat einen gesetzlich steigenden Kostenblock, die andere nicht.

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Was der Eigenverbrauch daran ändert

Der CO2-Preis wirkt indirekt auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Jede Kilowattstunde, die die Wärmepumpe aus dem eigenen Dach zieht, ersetzt Gas oder Öl — und damit auch dessen CO2-Anteil von 1,00 bis 1,18 Cent je Kilowattstunde beim Erdgas.

Der Vergleich hinkt allerdings an einer Stelle, und das gehört gesagt: Eine Kilowattstunde Strom erzeugt über die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe ein Vielfaches an Wärme. Wer sauber rechnet, vergleicht Wärmemengen, nicht Kilowattstunden — sonst fällt das Ergebnis zu günstig aus. Erfahrungsgemäß liegt genau hier der Rechenfehler in Angeboten. Zur technischen Seite steht mehr im Ratgeber zum Überschussbetrieb.

Fuenf gestapelte Balken gleicher Laenge mit den Aufteilungsverhaeltnissen 100 zu 0, 80 zu 20, 50 zu 50, 30 zu 70 und 5 zu 95 Prozent nach der Anlage zum CO2KostAufG.
Je hoeher der Ausstoss je Quadratmeter, desto groesser der Anteil des Vermieters. · Foto: Eigene Grafik

Vermieter tragen einen Teil — nach einem Stufenmodell

Wer vermietet, zahlt seit 2023 mit. § 5 Absatz 1 CO2KostAufG verlangt vom Vermieter, „im Zuge der jährlichen Heizkostenabrechnung den Kohlendioxidausstoß des Gebäudes in Kilogramm Kohlendioxid pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr" zu ermitteln und auf die erste Nachkommastelle zu runden.

Dieser Wert wird nach Absatz 2 in eine Tabelle eingeordnet, die das Aufteilungsverhältnis vorgibt. Je schlechter das Gebäude, desto größer der Anteil des Vermieters.

Kohlendioxidausstoß je Quadratmeter und JahrAnteil MieterAnteil Vermieter
unter 12 kg CO2100 Prozent0 Prozent
17 bis unter 22 kg CO280 Prozent20 Prozent
27 bis unter 32 kg CO260 Prozent40 Prozent
32 bis unter 37 kg CO250 Prozent50 Prozent
42 bis unter 47 kg CO230 Prozent70 Prozent
ab 52 kg CO25 Prozent95 Prozent

§ 6 Absatz 1 CO2KostAufG macht die Aufteilung unabdingbar: Vereinbarungen, nach denen der Mieter mehr als seinen Anteil zu tragen hat, sind in Wohnraummietverträgen unwirksam. Eine Klausel im Mietvertrag hilft also nicht.

Warum eine PV-Anlage die Stufe nicht verbessert

Hier liegt ein häufiger Irrtum. Die Einstufung folgt dem Kohlendioxidausstoß aus der Heizkostenabrechnung — also aus der gelieferten Brennstoffmenge. Eine Photovoltaikanlage auf demselben Dach liefert keinen Brennstoff und taucht in dieser Rechnung nicht auf.

Wer die Stufe verbessern will, muss an der Heizung oder an der Hülle arbeiten — etwa mit einem Heizstab, der Überschussstrom in Warmwasser verwandelt und Brennstoff verdrängt. Der Nachteil für Vermieter mit Mieterstrom ist damit klar: Die Anlage verbessert die Stromseite, aber nicht die Stufe — es sei denn, sie speist eine Wärmepumpe, die den Brennstoff ersetzt.

Prüfe bei Selbstversorgung, wer rechnen muss. § 5 Absatz 3 CO2KostAufG dreht die Zuständigkeit um: Versorgt sich der Mieter selbst mit Wärme, ermittelt er den Kohlendioxidausstoß und stuft die Wohnung ein. Der Vermieter erstattet dann seinen Anteil. Schau in den Mietvertrag, welche Konstellation bei dir vorliegt.

Der Vermieteranteil hängt am Gebäude, nicht am Verhalten. Ein sparsamer Mieter in einem schlechten Haus bleibt in einer hohen Stufe, ein verschwenderischer in einem guten Haus in einer niedrigen. Die Einstufung bemisst sich nach dem Ausstoß je Quadratmeter Wohnfläche — wer das übersieht, streitet in der Abrechnung über die falsche Größe.

Was ab 2027 gilt, steht noch nicht fest

§ 10 Absatz 3 Nummer 4 BEHG ermächtigt die Bundesregierung, den Verkauf ab 2027 zu einem marktbasierten Preis fortzuführen, der sich in den ersten beiden Quartalen 2027 am mengengewichteten Durchschnittspreis der Versteigerungen nach § 10 Absatz 1 des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes orientiert.

Das ist eine Ermächtigung, kein Preis. Die dazugehörige Rechtsverordnung wurde für diesen Ratgeber nicht abgerufen — hier steht deshalb keine Zahl für 2027. Wer heute eine Heizungsentscheidung trifft, sollte mit dieser Unsicherheit rechnen statt sie wegzurunden.

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Vier Schritte, um deinen eigenen CO2-Anteil zu bestimmen

  1. Jahresverbrauch aus der letzten Rechnung ablesen: Kilowattstunden beim Gas, Liter beim Heizöl.
  2. Mit dem Faktor multiplizieren: 0,18 Kilogramm je Kilowattstunde Erdgas, 2,68 Kilogramm je Liter Heizöl.
  3. Das Ergebnis durch 1.000 teilen — das sind die Tonnen CO2 im Jahr.
  4. Mit 55 Euro und mit 65 Euro multiplizieren: Das ist die Spanne, die der Korridor 2026 zulässt.

Was du für den Vergleich zusammenstellst

  • Letzte Jahresabrechnung des Gas- oder Heizöllieferanten mit ausgewiesener CO2-Position.
  • Jahresverbrauch der letzten 3 Jahre, um Ausreißer zu erkennen.
  • Beheizte Wohnfläche in Quadratmetern — bei Vermietung Grundlage der Einstufung.
  • Bei geplanter Wärmepumpe: die erwartete Jahresarbeitszahl aus dem Angebot.
  • Bei geplanter PV-Anlage: der erwartete Eigenverbrauchsanteil in Prozent.
  • Bei Vermietung: die Heizkostenabrechnung mit der Brennstoffmenge des Gebäudes.
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Was dieser Ratgeber offen lässt

Erstens der tatsächliche Preis 2026. Der Korridor zwischen 55 Euro und 65 Euro steht im Gesetz. Welcher Preis in den Versteigerungen erzielt wurde, ist hier nicht erhoben — die Ergebnisse der zuständigen Behörde wurden nicht abgerufen.

Zweitens die Weitergabe. Ob und wie ein Lieferant den Zertifikatspreis eins zu eins weitergibt, ist eine vertragliche Frage. Die Rechnungen oben sind der gesetzliche Aufwand, nicht der garantierte Rechnungsposten.

Drittens die Umrechnungen selbst. Die Werte je Kilowattstunde, je Liter und je Tonne sind eigene Rechnungen aus zwei zitierten Größen. Die Rechenwege stehen jeweils im Text davor, damit sie nachgerechnet werden können — aber sie sind keine amtlich veröffentlichten Kennzahlen.

Eine Schwäche der Systematik gehört daneben: Das Stufenmodell des CO2KostAufG belohnt den Vermieter für einen niedrigen Ausstoß je Quadratmeter — nicht für eine hohe Effizienz je Bewohner. Ein großzügig geschnittenes, halb leerstehendes Haus steht in der Tabelle besser da als eine dicht belegte kleine Wohnung.

Häufige Fragen zum CO2-Preis bei Heizkosten

Wie hoch ist der CO2-Preis 2026? +
Das Gesetz legt für 2026 einen Korridor fest: mindestens 55 Euro und höchstens 65 Euro je Emissionszertifikat (§ 10 Absatz 2 Satz 4 BEHG). Ein Festpreis wie in den Jahren 2021 bis 2025 existiert nicht mehr, die Zertifikate werden versteigert.
Was kostet mich das je Kilowattstunde Gas? +
Rund 1,00 Cent bei 55 Euro je Tonne und rund 1,18 Cent bei 65 Euro — eigene Rechnung aus dem Umrechnungsfaktor 3,2508 Gigajoule je Megawattstunde und dem Emissionsfaktor 0,0558 Tonnen CO2 je Gigajoule aus Anlage 2 der Emissionsberichterstattungsverordnung. Umsatzsteuer kommt hinzu.
Und je Liter Heizöl? +
Rund 14,7 Cent bei 55 Euro je Tonne, rund 17,4 Cent bei 65 Euro. Grundlage sind 2,68 Kilogramm CO2 je Liter, gerechnet aus Dichte 0,845 Tonnen je 1.000 Liter, Heizwert 42,8 Gigajoule je Tonne und Emissionsfaktor 0,074 Tonnen CO2 je Gigajoule.
Zahle ich den CO2-Preis auch auf meinen Strom? +
Nicht nach dem BEHG. Die Brennstoffliste in Anlage 2 der Emissionsberichterstattungsverordnung hat 116 Zeilen, und Strom steht in keiner davon. Der nationale Brennstoffemissionshandel erfasst Brennstoffe, die in Verkehr gebracht werden.
Senkt meine Photovoltaikanlage den CO2-Preis auf der Gasrechnung? +
Nur mittelbar, und nur wenn sie Brennstoff ersetzt. Solange die Heizung mit Gas läuft, ändert eigener Solarstrom an dieser Position nichts. Erst eine Wärmepumpe, die den Brennstoff verdrängt, streicht sie.
Wie viel vom CO2-Preis trägt mein Vermieter? +
Das richtet sich nach dem Kohlendioxidausstoß je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Die Spanne reicht von 0 Prozent bei unter 12 kg CO2 bis 95 Prozent ab 52 kg CO2 (Anlage zum CO2KostAufG). Eine abweichende Klausel im Wohnraummietvertrag ist nach § 6 Absatz 1 CO2KostAufG unwirksam.
Wer rechnet, wenn ich mich selbst mit Wärme versorge? +
Dann du. § 5 Absatz 3 CO2KostAufG verlagert die Ermittlung auf den Mieter: Er bestimmt den Ausstoß der Wohnung je Quadratmeter, ordnet sie der Stufe zu und macht den Anteil des Vermieters geltend.
Was passiert ab 2027? +
§ 10 Absatz 3 Nummer 4 BEHG ermächtigt die Bundesregierung, den Verkauf zu einem marktbasierten Preis fortzuführen, der sich an den Versteigerungen nach dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz orientiert. Eine Zahl nennt das Gesetz dafür nicht; die Rechtsverordnung wurde für diesen Ratgeber nicht gelesen.