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Wirtschaftlichkeit

Sporthalle mit PV: Schulsport, Vereinstraining und Eigenverbrauch

Energiebericht Weinheim mit drei Hallen gelesen, Hallenzeiten aus Ulm und Tuttlingen, Brüchelwaldsporthalle Ötigheim eingeordnet, gegen PVGIS Weinheim gerechnet.

⏱️ 9 Lesezeit📅 September 2026
JK
Jan Kotzorek·Redaktion Solarliebhaber.de·Veröffentlicht und zuletzt geprüft am 16. September 2026
Inhaltsverzeichnis · 11 Abschnitte
  1. 1.Kurz gesagt: Lohnt Photovoltaik auf der Sporthalle?
  2. 2.Wie viel Strom braucht eine Sporthalle?
  3. 3.Wann in der Sporthalle Strom gebraucht wird
  4. 4.Welches Lastprofil gilt für Sporthalle und Turnhalle?
  5. 5.Das Modell: Schulsport, Vereinstraining und Grundlast
  6. 6.Mehr Module oder Speicher?
  7. 7.Eine Sporthalle in der Praxis: Ötigheim
  8. 8.Was spart die Sporthalle im Jahr?
  9. 9.Sporthalle im Vergleich mit Schule, Sportplatz und Stadthalle
  10. 10.Was dieser Ratgeber nicht belegen konnte
  11. 11.Häufige Fragen

Eine Sporthalle hat zwei Leben: am Vormittag Schulsport, am Abend Vereinstraining. Das erste passt zur Sonne, das zweite nicht. Dieser Ratgeber rechnet mit den gemessenen Monatswerten von drei städtischen Hallen nach, wie viel Solarstrom eine Sporthalle selbst nutzt, warum der Schulsport den Ausschlag gibt und wann ein Speicher sich eher lohnt als mehr Module.

Stand: 16.09.2026. Alle verlinkten Seiten und Berichte wurden an diesem Tag direkt beim Herausgeber gelesen.

Kurz gesagt: Lohnt Photovoltaik auf der Sporthalle?

Ja, wenn die Halle tagsüber für den Schulsport genutzt wird und die Anlage nicht zu groß ausfällt. Im Modell für die Keltensteinhalle in Weinheim mit 14.560 kWh Stromverbrauch im Jahr 2024 nutzt eine Anlage mit 5 kWp 63,0 % ihres Stroms selbst, wenn die Hälfte der Nutzung auf den Schulsport fällt. Mit 10 kWp sind es 43,3 %.

Eine reine Vereinshalle mit Training am Abend schneidet deutlich schlechter ab. Dort nutzt die Anlage mit 10 kWp im Modell nur 20,3 % selbst. Ein Speicher mit 10 kWh verdoppelt den Wert auf 41,8 %.

Das Wichtigste in Zahlen
  • Die Keltensteinhalle verbrauchte 2024 laut Energiebericht 14.560 kWh Strom, im Mai 2.056 kWh, im August 396 kWh.
  • In Ulm gehört die Sporthalle werktags von 7:30 bis 17 Uhr vorrangig dem Schulsport, von 17 bis 22 Uhr den Vereinen.
  • Werktags zwischen 17 und 22 Uhr erzeugt eine Solaranlage im Modell nur 6,9 % ihres Jahresertrags.
  • Die BDEW-Liste M-24 ordnet Sporthalle und Turnhalle den Profilen G2 und G6 zu.

Wie viel Strom braucht eine Sporthalle?

Der Energiebericht 2024 der Stadt Weinheim führt drei Hallen, die als Sportbauten eingestuft sind, mit Jahres- und Monatswerten. Zwei tragen Bürgersaal oder Gemeindehalle schon im Namen.

Halle in WeinheimNettogrundflächeStrom 2024Oktober bis MärzJuli und August
Keltensteinhalle992,60 m²14.560 kWh59,7 %6,7 %
Bürgersaal/Sporthalle Sulzbach904,00 m²13.678 kWh54,5 %16,8 %
Gemeindehalle Lützelsachsen1.230,98 m²8.159 kWh75,5 %5,1 %

Quelle: Energiebericht 2024 der Stadt Weinheim, Kapitel der einzelnen Hallen. Die Anteile sind aus den Monatswerten gerechnet.

Die Streuung zwischen den Hallen ist groß. Die Gemeindehalle Lützelsachsen braucht auf der größten Fläche den wenigsten Strom, 6,6 kWh je Quadratmeter, die Sporthalle Sulzbach 15,1 kWh. In Lützelsachsen lag der Oktober mit 1.614 kWh beim 14-Fachen des Augusts mit 115 kWh. Warum die Keltensteinhalle im Mai 2024 mit 2.056 kWh ihren höchsten Monat hatte, sagt der Bericht nicht.

Auch über die Jahre schwankt der Verbrauch. Die Gemeindehalle Lützelsachsen lag 2016 bei 5.656 kWh und 2017 bei 21.075 kWh. Die Halle in Sulzbach und die Keltensteinhalle fielen 2020 und 2021 deutlich ab, im Jahr 2021 auf 11.709 kWh und 7.039 kWh. Die Ursachen nennt der Bericht nicht.

Für die Solaranlage zählt vor allem der Winteranteil. Von Oktober bis März liefert sie im Modell nur 29,3 % ihres Jahresertrags, alle drei Hallen brauchen in diesen Monaten mehr als die Hälfte ihres Stroms.

Balkendiagramm: Drei Hallen in Weinheim, Anteil Oktober bis März. Gemeindehalle Lützelsachsen: 75,5 Prozent. Keltensteinhalle: 59,7 Prozent. Bürgersaal/Sporthalle Sulzbach: 54,5 Prozent. Solarertrag Oktober bis März: 29,3 Prozent.
Alle drei Hallen brauchen mehr als die Hälfte ihres Stroms im Winterhalbjahr. · Foto: Eigene Grafik

Wann in der Sporthalle Strom gebraucht wird

Die Nutzungszeiten regeln die Städte in Benutzungsordnungen. In Ulm sind die städtischen Sporthallen seit dem 01.07.2025 montags bis freitags von 7:30 bis 22 Uhr geöffnet. Bis 17 Uhr stehen sie vorrangig dem Schulsport zur Verfügung, von 17 bis 22 Uhr dem Training der Vereine, eine Trainingseinheit dauert höchstens 90 Minuten. In den Sommer- und Weihnachtsferien und an Feiertagen bleiben die Hallen grundsätzlich geschlossen.

In Tuttlingen haben die Schulen bis 17:30 Uhr Vorrang, das Training endet um 22 Uhr. Dort bleiben die Hallen in den Ferien in der Regel offen, geschlossen sind sie in den ersten vier vollen Wochen der Sommerferien, in den Weihnachtsferien bis zum 01.01. und in den Pfingstferien.

Für die Solaranlage ist das der entscheidende Unterschied. Werktags zwischen 8 und 17 Uhr erzeugt sie im Modell 61,5 % ihres Jahresertrags, zwischen 17 und 22 Uhr nur 6,9 %. Wochenenden und Feiertage bringen 31,3 %, Juli und August zusammen 23,3 %, also genau die Zeit, in der viele Hallen geschlossen sind.

Balkendiagramm: Sporthalle, Anteil des Solarertrags nach Nutzungszeit. Werktags 8 bis 17 Uhr (Schulsport): 61,5 Prozent. Werktags 17 bis 22 Uhr (Vereine): 6,9 Prozent. Wochenende und Feiertage: 31,3 Prozent. Juli und August: 23,3 Prozent.
Der Schulsport fällt in die Sonnenstunden, das Vereinstraining nicht. · Foto: Eigene Grafik

Welches Lastprofil gilt für Sporthalle und Turnhalle?

Die BDEW-Liste M-24 zur Zuordnung der VDEW-Lastprofile ordnet Sporthalle und Turnhalle unter dem Schlüssel 926 dem Profil G2 zu, bei dominierendem Wochenendbetrieb dem Profil G6. Die Liste stammt vom 14.08.2000 und hat nach eigener Aussage ausschließlich Vorschlagscharakter.

Für eine Halle mit Schulsport und Vereinstraining passt G2 im Modell ordentlich. Mit G2 nutzt eine Anlage mit 10 kWp an der Keltensteinhalle 49,0 % selbst, mit halber Schulnutzung 43,3 %. Für eine reine Vereinshalle liegt G2 weit daneben: Im Profil G2 fallen werktags zwischen 17 und 22 Uhr 26,0 % des Stroms an, in der reinen Vereinshalle im Modell 74,3 %. Der Eigenverbrauch bei 10 kWp sinkt dann auf 20,3 %.

Vorsicht bei Angeboten für Vereinshallen: Rechnet ein Anbieter eine Halle ohne Schulsport mit G2, kann der Eigenverbrauch im Modell mehr als doppelt so hoch angesetzt sein wie realistisch. Frag nach, welches Profil verwendet wurde, und leg den Belegungsplan der Halle neben das Angebot.

Das Modell: Schulsport, Vereinstraining und Grundlast

Die Rechnung verteilt jeden Monatswert 2024 auf die Stunden des Monats. 30 % laufen als Grundlast rund um die Uhr. Der Rest fällt auf die Werktage, teils auf die Schulzeit von 8 bis 17 Uhr, teils auf die Vereinszeit von 17 bis 22 Uhr. Wie sich der Strom auf beide verteilt, weiß ohne Messung niemand, das Modell rechnet deshalb drei Fälle: reine Vereinshalle, halb Schule und halb Verein, 70 % Schule. Wochenendspiele fehlen.

Den Solarertrag liefert PVGIS für Weinheim, Süd, 35 Grad Neigung, Wetterjahr 2020: 1.105,4 kWh je kWp. Rechnerisch deckt eine Anlage mit 13,2 kWp den Jahresverbrauch der Keltensteinhalle.

Keltensteinhalle, Eigenverbrauch (Abruf PVGIS: 16.09.2026)Reine VereinshalleHalb Schule, halb Verein70 % SchuleProfil G2
5 kWp30,9 %63,0 %68,3 %77,3 %
10 kWp20,3 %43,3 %48,8 %49,0 %
15 kWp15,9 %32,8 %37,3 %36,3 %
10 kWp mit 10 kWh Speicher41,8 %60,1 %63,1 %nicht gerechnet

Quelle: eigene Rechnung mit PVGIS und den Monatswerten 2024 aus dem Weinheimer Energiebericht. Aufteilung auf Schule und Verein sowie Grundlast sind Annahmen.

Die Grundlast spielt dagegen kaum eine Rolle. Mit 10 % oder 50 % statt 30 % Grundlast liegt der Eigenverbrauch bei 10 kWp und halber Schulnutzung jeweils bei 42,8 %. Den Ausschlag gibt, wer die Halle wann nutzt.

Tipp zu den Ferien: Frag bei der Stadt nach, wann die Halle in den Ferien geschlossen ist. In Ulm sind es grundsätzlich die ganzen Sommer- und Weihnachtsferien, in Tuttlingen die ersten vier vollen Wochen der Sommerferien. Jede offene Ferienwoche mit Nutzung am Tag nimmt Sommerstrom ab.
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Mehr Module oder Speicher?

In der reinen Vereinshalle bringt der Speicher mehr als zusätzliche Module. Mit 10 kWp und einem Batteriespeicher von 10 kWh steigt der Eigenverbrauch von 20,3 % auf 41,8 %, die Autarkie von 15,4 % auf 31,8 %. Der Speicher nimmt den Überschuss vom Nachmittag auf und gibt ihn beim Training ab. Mit 15 kWp ohne Speicher kommt die Autarkie nur auf 18,1 %.

In der Halle mit Schulsport ist der Zugewinn kleiner, von 43,3 % auf 60,1 % Eigenverbrauch. Dort nutzt der Schulsport den Mittagsstrom schon direkt. Wie Kapazität und Ladezyklen zusammenpassen, zeigt Speichergröße berechnen.

Balkendiagramm: Keltensteinhalle, 10 kWp, Eigenverbrauch nach Nutzung und Speicher. Reine Vereinshalle: 20,3 Prozent. Reine Vereinshalle mit 10 kWh Speicher: 41,8 Prozent. Halb Schule, halb Verein: 43,3 Prozent. Halb Schule mit 10 kWh Speicher: 60,1 Prozent. Profil G2: 49,0 Prozent.
Schulsport verdoppelt den Eigenverbrauch, in der Vereinshalle schafft das nur ein Speicher. · Foto: Eigene Grafik
Typischer Fehler bei Angeboten für Sporthallen: Das große Hallendach verleitet zu einer großen Anlage. An der Keltensteinhalle nutzt eine Anlage mit 15 kWp im Modell bei halber Schulnutzung nur 32,8 % selbst, als reine Vereinshalle 15,9 %. Frag nach, ob das Angebot mit Eigenverbrauch oder Einspeisung rechnet.

Eine Sporthalle in der Praxis: Ötigheim

Die Gemeinde Ötigheim hat 2016 die Brüchelwaldsporthalle mit einer Anlage von 99,95 kWp und einem Stromspeicher belegt, in Betrieb seit dem 11.10.2016. Die Halle wird laut Gemeinde durch Schulsport und Vereine das ganze Jahr über stark genutzt und hängt mit der benachbarten Haupt- und Werkrealschule an einem gemeinsamen Anschluss mit etwa 65.000 kWh Jahresverbrauch. Die Anlage soll 90.000 kWh im Jahr erzeugen, investiert wurden 131.000 Euro netto.

Wegen zunehmender Probleme mit der Blei-Speichertechnik wurde der Speicher 2023 auf Lithium umgerüstet, das Datenblatt nennt 30 kWh nutzbare Kapazität. Eine Eigenverbrauchsquote nennt die Gemeinde nicht.

Übertragen auf die Keltensteinhalle entspräche das Verhältnis einer Anlage mit 22,4 kWp und 6,7 kWh Speicher. Im Modell mit halber Schulnutzung nutzt diese Anlage 31,6 % selbst und deckt 53,7 % des Verbrauchs. Schon rechnerisch erzeugt die Anlage in Ötigheim 25.000 kWh mehr, als Halle und Schule verbrauchen. Sie ist also eher auf Ertrag als auf Eigenverbrauch ausgelegt, genauer lässt sich das ohne Verbrauchsdaten nicht sagen.

Tipp zum gemeinsamen Anschluss: Hängen Sporthalle und Schule an einem Zähler wie in Ötigheim, zählt der Tagesverbrauch der Schule mit. Prüfe am Zähler oder beim Netzbetreiber, welche Gebäude angeschlossen sind, bevor die Anlage ausgelegt wird.
1 So prüfst du deine Halle in drei Schritten:
  1. Hol dir den Belegungsplan und notiere, wie viele Stunden je Woche Schule und Vereine die Halle nutzen.
  2. Lies die Monatswerte des Zählers ab und prüfe, in welchen Ferien die Halle geschlossen ist.
  3. Vergleiche im Angebot den Eigenverbrauch mit der Tabelle oben. Nutzt fast nur der Verein die Halle und liegt der angesetzte Wert über 40 %, rechne mit Speicher oder frag nach dem Profil.

Was spart die Sporthalle im Jahr?

Für den Strom der Keltensteinhalle nennt der Weinheimer Bericht 4.178 Euro netto im Jahr 2024, rund 28,7 Cent je kWh. In Sulzbach und Lützelsachsen lag der Preis mit 28,2 und 28,6 Cent ähnlich.

Als grobe Obergrenze mit dem Preis von 2024 und halber Schulnutzung: Eine Anlage mit 5 kWp und 3.481 kWh Eigenverbrauch spart rund 1.000 Euro im Jahr, eine mit 10 kWp und 4.782 kWh rund 1.370 Euro. Mit 10 kWh Speicher und 6.641 kWh sind es rund 1.910 Euro. In der reinen Vereinshalle spart die Anlage mit 10 kWp und 2.241 kWh nur rund 640 Euro, mit Speicher und 4.625 kWh rund 1.330 Euro. Einspeisevergütung, Grundpreise und Speicherkosten sind nicht eingerechnet. Ob sich der Rest als Einspeisung lohnt, beschreibt Eigenverbrauch oder Volleinspeisung.

Tipp zur Beleuchtung: Das Vereinstraining findet in den Wintermonaten im Dunkeln statt. Eine alte Hallenbeleuchtung zu erneuern senkt genau den Abendstrom, den die Solaranlage nicht liefern kann. Rechne das vor der Anlagengröße.

Sporthalle im Vergleich mit Schule, Sportplatz und Stadthalle

Die Sporthalle steht zwischen zwei Extremen. Die Schule braucht ihren Strom am Vormittag, steht aber in den Sommerferien leer. Der Sportplatz und die Stadthalle brauchen ihn am Abend. Eine Halle mit viel Schulsport verhält sich wie die Schule, eine reine Vereinshalle wie der Sportplatz.

Betreibt ein Verein die Halle und die Anlage selbst, behandelt Verein und Vereinsheim die steuerlichen Fragen. Für kommunale Hallen gelten die Schwellenwerte im Vergaberecht.

Was dieser Ratgeber nicht belegen konnte

Drei Lücken bleiben offen. Erstens liegen weder ein Stundenlastgang noch die Belegungspläne der Weinheimer Hallen vor, die Aufteilung auf Schule und Verein ist eine Annahme, die Zeiten stammen aus den Ordnungen von Ulm und Tuttlingen. Zweitens erklärt der Bericht weder den Mai-Höchstwert der Keltensteinhalle noch die Sprünge in Lützelsachsen zwischen 2016 und 2017. Drittens nennt Ötigheim keinen Eigenverbrauch.

Wochenendspiele, Veranstaltungen in den Gemeindehallen, Duschen mit elektrischem Warmwasser und Lüftung fehlen im Modell. Die Zahlen hier ersetzen keine Rechnung mit den eigenen Zählerdaten.

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht eine Sporthalle? +
Die drei als Sportbauten eingestuften Hallen in Weinheim lagen 2024 zwischen 8.159 und 14.560 kWh, das sind 6,6 bis 15,1 kWh je Quadratmeter.
Welches Standardlastprofil gilt für eine Sporthalle? +
Die BDEW-Liste M-24 ordnet Sporthalle und Turnhalle dem Profil G2 zu, bei überwiegendem Wochenendbetrieb G6. Für eine reine Vereinshalle mit Abendtraining ist G2 im Modell zu optimistisch.
Wie viel Solarstrom nutzt eine Sporthalle selbst? +
Im Modell für die Keltensteinhalle mit halber Schulnutzung 63,0 % bei 5 kWp und 43,3 % bei 10 kWp. Als reine Vereinshalle sind es 30,9 % und 20,3 %.
Lohnt sich ein Batteriespeicher in der Sporthalle? +
In der Vereinshalle ja. Mit 10 kWp und 10 kWh steigt der Eigenverbrauch im Modell von 20,3 % auf 41,8 %. Mit Schulsport steigt er von 43,3 % auf 60,1 %.
Wann wird eine Sporthalle genutzt? +
In Ulm werktags von 7:30 bis 17 Uhr vorrangig für den Schulsport und von 17 bis 22 Uhr für die Vereine. In den Sommer- und Weihnachtsferien sind die Hallen dort grundsätzlich geschlossen.
Wie groß sollte die Solaranlage auf einer Sporthalle sein? +
Kleiner als der Jahresverbrauch. An der Keltensteinhalle deckt rechnerisch eine Anlage mit 13,2 kWp den Jahresverbrauch, mit halber Schulnutzung nutzt schon eine Anlage mit 10 kWp nur 43,3 % selbst.
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