Solarliebhaber.de
Förderung & Recht

Baulärm bei der PV-Montage: Wann auf dem Dach gebohrt werden darf

Ob der Solarteur montiert oder du selbst, entscheidet ueber das Regelwerk: AVV Baulaerm mit 55 dB(A) und Nachtzeit ab 20 Uhr auf der einen Seite, 32. BImSchV, Landesrecht und § 117 OWiG auf der anderen.

⏱️ 9 Lesezeit📅 September 2026
JK
Jan Kotzorek·Redaktion Solarliebhaber.de·Veröffentlicht und zuletzt geprüft am 08. September 2026

Der Solarteur nennt einen Montagetermin, und plötzlich stehen zwei Fragen im Raum: Darf der Schrägaufzug am Samstag um sieben Uhr laufen? Und darfst du selbst am Sonntag die restlichen Dachhaken setzen? Die Antworten stehen in unterschiedlichen Regelwerken — und sie fallen unterschiedlich aus.

Der Unterschied hängt nicht am Geräusch, sondern daran, wer die Maschine bedient. Für gewerbliche Baustellen gilt eine Verwaltungsvorschrift von 1970, für dein Wochenende gelten Landesrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht.

💡 Worum es hier nicht geht. Nicht um das Brummen des Wechselrichters im Betrieb — dazu Wechselrichter-Geräusche und TA Lärm. Nicht um Schatten, Blendung oder Grenzabstände — dazu Nachbarschaftsrecht und Photovoltaik. Hier geht es allein um den Lärm während der Montage.

Zwei Regelwerke, ein Dach: wer bohrt, entscheidet über das Recht

Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm vom 19. August 1970 grenzt sich in Nummer 1 selbst ab: Sie gilt „für den Betrieb von Baumaschinen auf Baustellen, soweit die Baumaschinen gewerblichen Zwecken dienen oder im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen Verwendung finden".

Damit ist die Lage klar geteilt. Rückt dein Solarteur mit Aufzug und Kompressor an, ist die AVV Baulärm der Maßstab. Stehst du selbst mit dem Akkuschrauber auf dem Dach, ist sie es nicht — dann greifen die 32. BImSchV, das Landesrecht und § 117 OWiG.

Wer arbeitetMaßgebliches RegelwerkWomit gemessen wird
Solarteur, gewerbliche MontageAVV Baulärm (1970), § 22 BImSchGBeurteilungspegel in dB(A) am Nachbarhaus
Du selbst in Eigenleistung32. BImSchV, Landesrecht, § 117 OWiGGerätetyp und Uhrzeit, nicht der Pegel
Beide, an Sonn- und FeiertagenFeiertagsgesetz des Landesöffentlich bemerkbare Arbeit
Zwei gleich grosse Kaesten: links die gewerbliche Montage nach AVV Baulaerm und § 22 BImSchG, rechts die private Eigenleistung nach 32. BImSchV, Landesrecht und § 117 OWiG.
Dasselbe Dach, zwei Regelwerke — entscheidend ist, wer die Maschine bedient. · Foto: Eigene Grafik

PV-Angebote zu Hause vergleichen?

Ein Mal dein Vorhaben beschreiben, mehrere geprüfte Solarteure planen lassen.

✓ Bis zu 3 lokale Solarteure vergleichen ✓ Nur Fachbetriebe aus deiner Region

Die Immissionsrichtwerte der AVV Baulärm: 55 dB(A) am Tag im Wohngebiet

Nummer 3.1.1 der AVV Baulärm setzt fünf Richtwerte fest, gestaffelt nach Gebietstyp. Für „Gebiete, in denen vorwiegend Wohnungen untergebracht sind", gelten tagsüber 55 dB(A) und nachts 40 dB(A). In reinen Wohngebieten sind es 50 dB(A) tags und 35 dB(A) nachts, in Gewerbegebieten 65 dB(A) tags.

GebietTagsüberNachts
nur gewerbliche oder industrielle Anlagen70 dB(A)70 dB(A)
vorwiegend gewerbliche Anlagen65 dB(A)50 dB(A)
gemischt, weder überwiegend Gewerbe noch Wohnen60 dB(A)45 dB(A)
vorwiegend Wohnungen55 dB(A)40 dB(A)
ausschließlich Wohnungen50 dB(A)35 dB(A)

Maßgeblich ist nach Nummer 3.1.3 der Beurteilungspegel, nicht der lauteste Moment. Nachts kommt eine zweite Reißleine hinzu: Der Richtwert gilt auch dann als überschritten, wenn einzelne Messwerte ihn um mehr als 20 dB(A) übersteigen.

Warum die Nacht beim Baulärm um 20 Uhr beginnt

Hier liegt ein typischer Fehler in der Terminabsprache. Wer die Nachtruhe aus der TA Lärm kennt, rechnet mit 22 Uhr. Die AVV Baulärm zieht die Grenze früher: „Als Nachtzeit gilt die Zeit von 20 Uhr bis 7 Uhr" (Nummer 3.1.2).

Ab 20 Uhr fällt der Richtwert im allgemeinen Wohngebiet also von 55 auf 40 dB(A) — eine Absenkung um 15 dB(A). Für den Betriebslärm einer fertigen Anlage gilt dagegen das 22-Uhr-Fenster der TA Lärm. Dieselbe Adresse, zwei Nachtbegriffe, je nachdem ob gerade montiert oder eingespeist wird.

In Stunden gerechnet ist der Unterschied deutlich: Die geschützte Nachtzeit der AVV Baulärm dauert von 20 bis 7 Uhr und damit 11 Stunden, die der TA Lärm von 22 bis 6 Uhr und damit 8 Stunden. Drei Stunden Abend liegen also in einem Regelwerk in der Nacht und im anderen noch im Tag.

Zwei massstaebliche Balken: die Nachtzeit der AVV Baulaerm von 20 bis 7 Uhr mit 11 Stunden und die Nachtzeit der TA Laerm von 22 bis 6 Uhr mit 8 Stunden.
Beim Montagelaerm beginnt die Nacht um 20 Uhr, beim Betriebslaerm erst um 22 Uhr. · Foto: Eigene Grafik

In der Praxis heißt das: Ein Montagetag, der um 18 Uhr noch mit Aufzug und Schlagbohrer läuft, ist unkritisch. Derselbe Betrieb um 20:30 Uhr ist es nicht mehr, auch wenn es draußen noch hell ist.

Einspeisevergütung: 7,70 ct/kWh nur noch bei Inbetriebnahme bis 31. Januar 2027 · danach sinkt der Satz erneut

PV-Angebote zu Hause vergleichen?

Eine Anfrage, mehrere geprüfte Solarteure planen für dich.

MarkenunabhängigKostenlosUnverbindlich

Welche Dachform hat dein Haus?


Kostenlos & unverbindlich · Antwort innerhalb 72 Stunden

5 dB(A) darüber: ab wann die Behörde Maßnahmen anordnet

Ein überschrittener Richtwert stoppt die Baustelle nicht automatisch. Nummer 4.1 der AVV Baulärm nennt eine Toleranz: Erst wenn der Beurteilungspegel den Immissionsrichtwert „um mehr als 5 dB (A)" übersteigt, sollen Maßnahmen angeordnet werden.

Die Vorschrift zählt auf, was in Betracht kommt: Maßnahmen bei der Einrichtung der Baustelle, Maßnahmen an den Baumaschinen, geräuscharme Maschinen, geräuscharme Bauverfahren — und als letzte Stufe die Beschränkung der Betriebszeit lautstarker Baumaschinen. Erst danach folgt in Nummer 5 die Stilllegung.

⚠️ Der Nachteil dieser Staffel für Nachbarn. Zwischen dem Richtwert und dem Eingreifen liegen 5 dB(A) — und selbst dann steht dort „sollen", nicht „müssen". Wer auf eine schnelle behördliche Stilllegung einer PV-Montage hofft, wird enttäuscht: Die Maßnahmenliste beginnt bei der Baustelleneinrichtung, nicht beim Baustopp.

Die 32. BImSchV: welche Maschinen sonntags stillstehen müssen

Für Geräte im Freien gilt zusätzlich die 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Ihr § 7 Abs. 1 Nr. 1 verbietet in Wohngebieten, Kleinsiedlungs- und Kurgebieten den Betrieb der im Anhang gelisteten Geräte „an Sonn- und Feiertagen ganztägig sowie an Werktagen in der Zeit von 20.00 Uhr bis 07.00 Uhr".

Der Anhang listet 57 Gerätearten. Für eine PV-Montage sind vor allem relevant: Nummer 03 Bauaufzug für den Materialtransport, Nummer 09 Kompressor unter 350 kW, Nummer 17 Bohrgerät, Nummer 38 Mobilkran und Nummer 45 Kraftstromerzeuger.

Die Sperre umfasst an Werktagen 11 Stunden, von 20 Uhr bis 7 Uhr, und an Sonn- und Feiertagen 24 Stunden. Für die Geräte der Nummern 02, 24, 34 und 35 — Freischneider, Grastrimmer, Laubbläser und Laubsammler — kommen werktags weitere 7 Stunden hinzu; für eine PV-Montage ist diese Gruppe nicht einschlägig.

1 Was am Sonntag im Wohngebiet stillsteht
  1. Bauaufzug (Nr. 03) — der Schrägaufzug, mit dem Module aufs Dach kommen.
  2. Kompressor (Nr. 09) — Druckluft für Nagler und Werkzeug.
  3. Bohrgerät (Nr. 17) — Kernbohrungen für Kabeldurchführungen.
  4. Mobilkran (Nr. 38) — bei Flachdach und Ballastierung.
  5. Kraftstromerzeuger (Nr. 45) — wenn kein Baustrom anliegt.
Fuenf massstaebliche Balken fuer die Tagesrichtwerte der AVV Baulaerm: 70, 65, 60, 55 und 50 dB(A) nach Gebietstyp.
Im allgemeinen Wohngebiet liegt der Tagesrichtwert bei 55 dB(A), im reinen Wohngebiet bei 50 dB(A). · Foto: Eigene Grafik

Was nicht im Anhang steht — und warum das kein Freibrief ist

Der Akkuschrauber fehlt in der Liste. Die Handbohrmaschine ebenfalls. Nummer 10 nennt zwar den „handgeführten Betonbrecher und Abbau-, Aufbruch- und Spatenhammer", aber das sind Abbruchwerkzeuge, nicht das Gerät, mit dem du eine Dachlatte anschraubst.

Daraus folgt kein Sonntagsrecht. § 7 Abs. 3 der 32. BImSchV stellt ausdrücklich klar, dass „weitergehende landesrechtliche Vorschriften zum Schutz von Wohn- und sonstiger lärmempfindlicher Nutzung und allgemeine Vorschriften des Lärmschutzes, insbesondere zur Sonn- und Feiertagsruhe und zur Nachtruhe, unberührt" bleiben.

💡 Prüfe zuerst die Gemeindeseite, nicht das Bundesrecht. Ruhezeiten stehen in Landes-Immissionsschutzgesetzen und kommunalen Satzungen — oft mit einer zusätzlichen Mittagsruhe, die es im Bundesrecht gar nicht gibt. Wer nur die 32. BImSchV liest, hält die Hälfte der Regeln für die ganze.

Sonntag: das Feiertagsgesetz des Landes schlägt durch

Die Sonntagsruhe ist Landesrecht. Bayern formuliert sie in Art. 2 Abs. 1 BayFTG so: An Sonn- und gesetzlichen Feiertagen sind „öffentlich bemerkbare Arbeiten, die geeignet sind, die Feiertagsruhe zu beeinträchtigen, verboten".

Eine Dachmontage ist öffentlich bemerkbar — schon optisch, erst recht akustisch. Die Ausnahmen in Absatz 3 helfen nicht weiter: Sie decken unaufschiebbare Arbeiten zur Abwendung eines Schadens und „leichtere Arbeiten in Gärten", nicht das Nachholen eines verregneten Montagesamstags auf dem Dach.

Andere Länder formulieren anders, das Grundmuster ist überall dasselbe. Welche Fassung an deinem Wohnort gilt, steht im Feiertagsgesetz deines Landes — nicht in der Bundesverordnung.

Was ein Verstoß kostet: zwei Bußgeldrahmen

Verstößt jemand gegen § 7 Abs. 1 der 32. BImSchV, verweist deren § 9 Abs. 2 Nr. 1 auf § 62 Abs. 1 Nr. 7 BImSchG. § 62 Abs. 4 BImSchG nennt dafür den Rahmen: Geldbuße „bis zu fünfzigtausend Euro", in den übrigen Fällen bis zu zehntausend Euro.

Daneben steht die allgemeine Vorschrift. § 117 OWiG erfasst, wer „ohne berechtigten Anlaß oder in einem unzulässigen oder nach den Umständen vermeidbaren Ausmaß Lärm erregt", und setzt die Geldbuße auf bis zu fünftausend Euro — allerdings nur, „wenn die Handlung nicht nach anderen Vorschriften geahndet werden kann".

⚠️ Rahmen ist nicht Regelsatz. Die 50.000 Euro sind die gesetzliche Obergrenze für den gesamten Anwendungsbereich, nicht der Preis für einen Sonntag mit dem Bauaufzug. Was tatsächlich festgesetzt wird, richtet sich nach dem Bußgeldkatalog der zuständigen Behörde — den haben wir für keine Kommune geprüft.
💡 Schreib den Zeitrahmen ins Angebot. Wenn Montagetage, Uhrzeiten und der Umgang mit Sonn- und Feiertagen im Angebot stehen, ist die Frage vor dem Gerüstaufbau geklärt statt danach. Notiere dir außerdem, wann der Aufzug tatsächlich lief — bei einer späteren Beschwerde zählt die Uhrzeit, nicht die Erinnerung.

Was du vor dem Montagetermin klärst

Sechs Handgriffe vor dem Gerüstaufbau
  • Prüfe im Bebauungsplan, welcher Gebietstyp gilt — zwischen reinem und allgemeinem Wohngebiet liegen 5 dB(A) Richtwertunterschied.
  • Achte darauf, dass der Montageplan werktags vor 20 Uhr endet; ab dann gilt der Nachtrichtwert von 40 dB(A).
  • Vergleiche die eingesetzten Geräte mit dem Anhang der 32. BImSchV — Aufzug, Kompressor und Bohrgerät stehen dort, der Akkuschrauber nicht.
  • Lies die Ruhezeitenregelung deiner Gemeinde nach; Mittagsruhe und erweiterte Abendruhe sind kommunal, nicht bundesrechtlich.
  • Notiere Datum und Uhrzeit lauter Arbeitsschritte, solange sie stattfinden.
  • Sprich mit den direkten Nachbarn, bevor das Gerüst steht — steht es teils auf ihrem Grund, brauchst du sie ohnehin (Hammerschlags- und Leiterrecht).

Wer selbst mit anpackt, hat neben dem Lärm eine zweite Baustelle: Bauhelfer und Unfallversicherung. Und wer den Ablauf einer Aufdachmontage noch nicht kennt, findet ihn Schritt für Schritt unter Aufdachanlage: Installation.

Was dieser Ratgeber offen lässt

Drei Punkte ließen sich nicht belegen und stehen deshalb hier statt im Fließtext.

Erstens haben wir die Ruhezeitenregelungen der 16 Bundesländer nicht einzeln gelesen. Das bayerische Feiertagsgesetz steht als Beispiel, nicht als bundesweiter Maßstab; Landes-Immissionsschutzgesetze und kommunale Satzungen weichen ab.

Zweitens gibt es keine uns bekannte Messreihe, die den Beurteilungspegel einer PV-Dachmontage am Nachbarhaus beziffert. Ob eine typische Montage die 55 dB(A) überhaupt reißt, ist damit offen — die Richtwerte gelten, der Nachweis fehlt.

Drittens nennt der Anhang der 32. BImSchV keinen Akkuschrauber und keine Handbohrmaschine. Dass sie deshalb nicht unter § 7 Abs. 1 fallen, ist unsere Lesart des Verordnungstextes und keine Aussage einer Behörde.

Häufige Fragen

Darf der Solarteur samstags montieren? +
Ja. Der Samstag ist ein Werktag; die AVV Baulärm und § 7 Abs. 1 der 32. BImSchV unterscheiden nur zwischen Werktagen sowie Sonn- und Feiertagen. Zwischen 20 und 7 Uhr gelten dieselben Einschränkungen wie an anderen Werktagen.
Ab wann gilt beim Baulärm die Nacht? +
Ab 20 Uhr. Nummer 3.1.2 der AVV Baulärm setzt die Nachtzeit auf 20 bis 7 Uhr — zwei Stunden früher als die Nachtzeit, mit der die TA Lärm den Betriebslärm einer fertigen Anlage misst.
Welcher Lärmwert gilt in meinem Wohngebiet? +
In Gebieten mit vorwiegend Wohnungen tagsüber 55 dB(A) und nachts 40 dB(A), in reinen Wohngebieten 50 und 35 dB(A). Die Zuordnung folgt nach Nummer 3.2 der AVV Baulärm dem Bebauungsplan, bei erheblicher Abweichung der tatsächlichen Nutzung.
Darf ich meine PV-Anlage sonntags selbst weiterbauen? +
In aller Regel nicht. Die Feiertagsgesetze der Länder verbieten öffentlich bemerkbare Arbeiten, die die Feiertagsruhe beeinträchtigen — in Bayern Art. 2 Abs. 1 BayFTG. Eine Dachmontage fällt darunter.
Gilt die AVV Baulärm auch für meine Eigenleistung? +
Nein. Nummer 1 begrenzt ihren Anwendungsbereich auf Baumaschinen, die gewerblichen Zwecken dienen oder im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen verwendet werden. Für private Eigenleistung gelten 32. BImSchV, Landesrecht und § 117 OWiG.
Welche Geräte dürfen sonntags nicht laufen? +
Die im Anhang der 32. BImSchV gelisteten, darunter Bauaufzug (Nr. 03), Kompressor unter 350 kW (Nr. 09), Bohrgerät (Nr. 17), Mobilkran (Nr. 38) und Kraftstromerzeuger (Nr. 45). Das Verbot gilt in Wohn-, Kleinsiedlungs-, Kur- und Erholungsgebieten.
Ab welcher Überschreitung greift die Behörde ein? +
Nach Nummer 4.1 der AVV Baulärm sollen Maßnahmen angeordnet werden, wenn der Beurteilungspegel den Immissionsrichtwert um mehr als 5 dB(A) übersteigt. Die Stilllegung der Baumaschine steht erst in Nummer 5.
Was kostet ein Verstoß? +
Der Rahmen des § 62 Abs. 4 BImSchG reicht bis 50.000 Euro, § 117 OWiG bis 5.000 Euro. Die tatsächliche Höhe bestimmt der Bußgeldkatalog der zuständigen Behörde, nicht der Gesetzesrahmen.
Kann die Gemeinde eine Ausnahme erlauben? +
Ja. Nach § 7 Abs. 2 der 32. BImSchV kann die zuständige Behörde im Einzelfall Ausnahmen zulassen. Ohne Zulassung geht es nur bei Gefahr durch Unwetter oder Schneefall oder zur Abwendung einer sonstigen Gefahr für Mensch, Umwelt oder Sachgüter.

Ein Angebot ist kein Vergleich.

Hol zwei weitere ein, dann weißt du, ob der Preis stimmt – von geprüften Solarteuren aus deiner Region.

3 lokale Solarteure vergleichenNur Fachbetriebe aus deiner RegionVerbindliche Festpreis-Angebote

Kostenlos & unverbindlich · Geprüfte Fachpartner