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Heimserver und NAS am Balkonkraftwerk: Wie viel Solarstrom wirklich ankommt

Ein Heimserver läuft Tag und Nacht. Unsere Rechnung mit einer PVGIS-Stundenreihe zeigt, wie viel davon ein Stecker-Solargerät deckt, warum der Ruhezustand den Anteil hebt, aber kaum mehr Solarstrom bringt, und wann ein Speicher hilft.

⏱️ 9 Lesezeit📅 September 2026
JK
Jan Kotzorek·Redaktion Solarliebhaber.de·Veröffentlicht und zuletzt geprüft am 13. September 2026
Inhaltsverzeichnis · 11 Abschnitte
  1. 1.Heimserver am Balkonkraftwerk: das Wichtigste in drei Sätzen
  2. 2.Wie viel Strom ein NAS oder Heimserver braucht
  3. 3.Datenblatt gegen Messung: 14,69 W oder 18,6 W?
  4. 4.So haben wir gerechnet
  5. 5.Rund um die Uhr: Der Solaranteil bleibt unter der Hälfte
  6. 6.Nachts schlafen lassen: höherer Anteil, kaum mehr Solarstrom
  7. 7.Was ein Speicher mit 1.000 Wh ändert
  8. 8.Was der Solarstrom beim Heimserver spart
  9. 9.Worauf du beim Betrieb achten solltest
  10. 10.Grenzen unserer Rechnung
  11. 11.Häufige Fragen

Ein Heimserver oder ein NAS läuft meist Tag und Nacht: Fotos sichern, Medien bereitstellen, Smart-Home-Dienste betreiben. Damit gehört er zu den Geräten, die viele an das Balkonkraftwerk hängen wollen. Wir haben Herstellerangaben und eine Testmessung gelesen und mit einer PVGIS-Stundenreihe für Kassel ausgezählt, wie viel Solarstrom beim Server wirklich ankommt, was der Ruhezustand in der Nacht bewirkt und wann sich ein Speicher lohnt. Stand: 13.09.2026.

Heimserver am Balkonkraftwerk: das Wichtigste in drei Sätzen

Ein NAS mit 18,6 W Dauerleistung braucht im Jahr 162,9 kWh, davon deckte ein Stecker-Solargerät mit 0,8 kWp in unserer Rechnung 43,4 Prozent, eines mit 2,0 kWp nur 45,2 Prozent. Schickt man die Festplatten nachts in den Ruhezustand, steigt der Anteil auf 59,1 Prozent, die Menge an Solarstrom bleibt aber fast gleich, gespart wird am Verbrauch. Erst ein Speicher mit 1.000 Wh brachte den Server auf 98,0 Prozent.

Kurz gesagt: Der Server braucht nachts Strom, und nachts liefern die Module nichts. Mehr Module helfen deshalb kaum. Den größten Hebel hast du am Gerät selbst: Ruhezustand, Zeitplan und sparsame Hardware.

Wie viel Strom ein NAS oder Heimserver braucht

Hersteller nennen zwei Werte: einen für den Betrieb mit Zugriff und einen für den Ruhezustand der Festplatten. Dazu kommt eine Messung aus einem Test und ein Wert aus der Dokumentation des Raspberry Pi, der oft als sparsamer Heimserver dient. Den Jahresverbrauch haben wir als Dauerleistung mal 8.760 Stunden gerechnet.

Gerät und QuelleBetriebszustandLeistungJahresverbrauch bei Dauerbetrieb
Synology DS224+, DatenblattZugriff14,69 W128,7 kWh
Synology DS224+, DatenblattHDD-Ruhezustand4,41 W38,6 kWh
Synology DS224+, Messung ComputerBaseLeerlauf18,6 W162,9 kWh
Synology DS224+, Messung ComputerBaseSchreibzugriff25,3 W221,6 kWh
Synology DS224+, Messung ComputerBaseerweiterter Ruhezustand3,5 W30,7 kWh
QNAP TS-233, HerstellerBetrieb, typisch10,81 W94,7 kWh
QNAP TS-233, HerstellerDisk Standby3,43 W30,0 kWh
Raspberry Pi 4B, DokumentationLeerlauf (0,6 A bei 5,1 V)3,06 W26,8 kWh

Beim Raspberry Pi nennt die Dokumentation die Stromaufnahme in Ampere, die Umrechnung in Watt stammt von uns. Für den Raspberry Pi 5 enthält die Tabelle keinen Leerlaufwert; die Dokumentation gibt dort nur an, dass er ausgeschaltet standardmäßig rund 1 W bis 1,4 W aufnimmt. Welche Leistung dein Gerät tatsächlich hat, zeigt ein Zwischenstecker mit Messfunktion zuverlässiger als jedes Datenblatt.

Balkendiagramm: Synology DS224+ gemessen 25,3 W beim Schreiben und 18,6 W im Leerlauf, laut Datenblatt 14,69 W im Zugriff; QNAP TS-233 10,81 W; Raspberry Pi 4B 3,06 W im Leerlauf.
Die Messung liegt beim Leerlauf über dem Datenblattwert für den Zugriff. · Foto: Eigene Grafik

Datenblatt gegen Messung: 14,69 W oder 18,6 W?

Für dieselbe Synology DS224+ liegen die Zahlen weit auseinander. Das Datenblatt nennt 14,69 W im Zugriff. ComputerBase maß im Test vom 09.08.2023 schon im Leerlauf 18,6 W und beim Schreiben 25,3 W, also mehr als der Hersteller für den Zugriff angibt. Im Test steckten Festplatten vom Typ Seagate IronWolf Pro mit 20 TB. Unter welchen Bedingungen Synology misst, verweist das Datenblatt auf einen eigenen Artikel, den wir nicht gelesen haben.

Beim Ruhezustand ist es umgekehrt: Das Datenblatt nennt 4,41 W, ComputerBase maß im erweiterten Ruhezustand 3,5 W. Schaltete die Redaktion den erweiterten Ruhezustand aus, lag das Gerät bei 7,0 W. Für die Rechnung am Balkonkraftwerk ist das wichtig. Wer mit dem Datenblatt rechnet, unterschätzt den Verbrauch im Dauerbetrieb um rund ein Fünftel, wenn die eigenen Festplatten so viel ziehen wie die im Test. Wir rechnen deshalb mit der Messung von 18,6 W.

Datenblatt nicht blind übernehmen: Der Datenblattwert von 14,69 W im Zugriff lag unter der gemessenen Leistung im Leerlauf. Wer damit einen Speicher auslegt, plant zu knapp. Miss dein Gerät mit den eigenen Festplatten nach.

So haben wir gerechnet

Das Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS) der EU-Kommission liefert die Leistung einer PV-Anlage Stunde für Stunde. Wir haben das Jahr 2023 für Kassel verwendet: Module 35 Grad nach Süden, 14 Prozent Systemverluste, umgerechnet auf 0,8 kWp und 2,0 kWp. Die Zeitstempel haben wir von UTC auf deutsche Ortszeit mit Sommerzeit umgestellt, damit „nachts“ auch wirklich nachts ist.

  • Der Server zieht in jeder Stunde gleichmäßig seine Leistung, Lastspitzen beim Schreiben sind nicht abgebildet.
  • Außer dem Server hängt kein anderer Verbraucher an der Anlage.
  • Der Speicher lädt mit 90 Prozent Wirkungsgrad aus dem Überschuss, gibt verlustfrei ab und startet leer.
Grenze der Rechnung: Im Haushalt teilen sich Server, Router, Kühlschrank und andere Geräte den Ertrag des Stecker-Solargeräts. Unsere Anteile gelten für den Server allein und sind damit eine Obergrenze.

Rund um die Uhr: Der Solaranteil bleibt unter der Hälfte

BetriebVerbrauch im JahrAnlageAnteil SolarstromSolarstrom im Jahr
18,6 W rund um die Uhr162,9 kWh0,8 kWp43,4 %70,7 kWh
18,6 W rund um die Uhr162,9 kWh2,0 kWp45,2 %73,7 kWh
14,69 W rund um die Uhr (Datenblatt)128,7 kWh0,8 kWp44,1 %56,7 kWh
3,06 W rund um die Uhr (Raspberry Pi 4B)26,8 kWh0,8 kWp46,1 %12,3 kWh

Ob großes NAS oder kleiner Einplatinenrechner: Ohne Speicher landen alle Varianten zwischen 43 und 47 Prozent. Ein typischer Fehler ist, für den Server zusätzliche Module zu kaufen: Das Zweieinhalbfache an Modulleistung hob den Anteil beim NAS nur von 43,4 auf 45,2 Prozent. Tagsüber reichen schon wenige Watt Ertrag für die 18,6 W, in den Nachtstunden hilft keine Modulgröße. Dasselbe Muster zeigt eine andere Dauerlast, die wir im Ratgeber Gefriertruhe am Balkonkraftwerk durchgerechnet haben.

Balkendiagramm: Solaranteil eines NAS mit 18,6 W – 43,4 Prozent mit 0,8 kWp, 45,2 Prozent mit 2,0 kWp, 59,1 Prozent mit Ruhezustand nachts, 64,5 Prozent nachts aus, 98,0 Prozent mit 1.000 Wh Speicher.
Mehr Module ändern am Solaranteil des Servers kaum etwas. · Foto: Eigene Grafik
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Nachts schlafen lassen: höherer Anteil, kaum mehr Solarstrom

Anders als eine Gefriertruhe lässt sich ein Server steuern. Das Datenblatt der DS224+ führt „Geplantes Ein-/Ausschalten“ und „Aufwachen bei LAN-/WAN-Verbindung“ als Funktionen auf. Wir haben zwei Zeitpläne gerechnet: von 7 bis 23 Uhr Leerlauf mit 18,6 W, nachts entweder erweiterter Ruhezustand mit 3,5 W oder ganz aus.

ZeitplanVerbrauch im JahrAnteil Solarstrom (0,8 kWp)Solarstrom im JahrStromkosten ohne PV
rund um die Uhr 18,6 W162,9 kWh43,4 %70,7 kWh60,29 Euro
nachts Ruhezustand 3,5 W118,8 kWh59,1 %70,2 kWh43,97 Euro
nachts aus108,6 kWh64,5 %70,1 kWh40,19 Euro

Hier liegt eine Falle beim Lesen von Prozentwerten. Der Solaranteil steigt von 43,4 auf 64,5 Prozent, die Menge an Solarstrom sinkt aber sogar leicht von 70,7 auf 70,1 kWh. Der Anteil wächst nur, weil der Server nachts weniger verbraucht. Die eigentliche Ersparnis ist der Nachtverbrauch selbst: 54,3 kWh weniger im Jahr, das sind bei 37,0 ct/kWh laut BDEW-Strompreisanalyse August 2026 20,09 Euro. Das spart ein Zeitplan auch ganz ohne Balkonkraftwerk.

Ein Nachteil: Dienste, die nachts laufen sollen, etwa Datensicherungen oder Fernzugriff, brauchen dann ein anderes Zeitfenster. Leg Sicherungen deshalb in den Mittag, wenn die Module liefern und der Server ohnehin wach ist.

Aus der Praxis: Bewerte einen Zeitplan nach den eingesparten Kilowattstunden, nicht nach dem Solaranteil in der App. Der Anteil steigt schon, wenn nachts einfach weniger verbraucht wird.
Balkendiagramm: Verbrauch des NAS sinkt mit Zeitplan von 162,9 auf 118,8 und 108,6 kWh, der genutzte Solarstrom bleibt bei 70,7, 70,2 und 70,1 kWh.
Der Zeitplan spart Verbrauch – der Solarstrom bleibt fast gleich. · Foto: Eigene Grafik

Was ein Speicher mit 1.000 Wh ändert

Das NAS braucht in zwölf Nachtstunden bei 18,6 W rund 223 Wh. Ein Speicher mit 1.000 Wh fasst das an vielen Tagen mehrfach. Monatswerte für den Dauerbetrieb am Stecker-Solargerät mit 0,8 kWp:

Monatohne Speichermit 1.000 Wh
Januar27,4 %92,5 %
April51,0 %100,0 %
Juni59,7 %100,0 %
Oktober37,2 %100,0 %
Dezember24,7 %84,1 %

Übers Jahr kam der Server so auf 98,0 Prozent und 159,7 kWh Solarstrom, ein Speicher mit 2.000 Wh brachte ihn auf 99,5 Prozent. Die zusätzlichen 1.000 Wh bringen dem Server allein also kaum noch etwas. Ein Speicher lohnt sich ohnehin nicht wegen eines einzelnen Geräts, sondern für die gesamte Grundlast der Wohnung. Welche Größe passt, erklärt der Ratgeber Balkonkraftwerk mit Speicher, die Verluste beim Laden und Entladen stehen im Ratgeber Wirkungsgrad und Verluste von Speichern.

Klein rechnen: Nachtbedarf gleich Leistung mal Nachtstunden. Bei 18,6 W und zwölf Stunden sind das rund 223 Wh, bei einem Raspberry Pi 4B mit 3,06 W rund 37 Wh.
Säulendiagramm: Solaranteil am NAS je Monat ohne und mit 1.000 Wh Speicher – Januar 27,4 und 92,5 Prozent, Juni 59,7 und 100,0 Prozent, Dezember 24,7 und 84,1 Prozent.
Mit Speicher ist der Server im April, Juni und Oktober voll gedeckt. · Foto: Eigene Grafik

Was der Solarstrom beim Heimserver spart

Gerechnet ist jede selbst genutzte Kilowattstunde mit 37,0 ct/kWh, eine Einspeisevergütung ist nicht abgezogen.

  • NAS mit 18,6 W rund um die Uhr: Stromkosten 60,29 Euro im Jahr, Solarstrom ohne Speicher 26,16 Euro wert, mit 1.000 Wh 59,07 Euro.
  • NAS mit Ruhezustand in der Nacht: Stromkosten 43,97 Euro, Solarstrom ohne Speicher 25,99 Euro wert.
  • Raspberry Pi 4B im Leerlauf: Stromkosten 9,92 Euro, Solarstrom ohne Speicher 4,57 Euro wert.

Die Zahlen zeigen, wie klein der Posten ist. Beim Raspberry Pi geht es um weniger als 5 Euro im Jahr. Beim NAS bringt der Zeitplan für die Nacht mit 16,32 Euro Ersparnis gegenüber dem Dauerbetrieb fast so viel wie der gesamte Solarstrom ohne Speicher. Wer gerade ein neues Gerät auswählt, spart mit einem sparsamen Modell dauerhaft, egal woher der Strom kommt: Zwischen den 18,6 W der gemessenen DS224+ und den 10,81 W, die QNAP für die TS-233 angibt, liegen 68,2 kWh im Jahr, wenn beide Werte zutreffen.

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Worauf du beim Betrieb achten solltest

Ein NAS stellt keine hohen Anforderungen an die Anlage. Synology gibt für die DS224+ ein Netzteil mit 60 W an, QNAP für die TS-233 mindestens 48 W, und Raspberry Pi empfiehlt für den Pi 5 ein Netzteil mit 27 W. Selbst die Nennleistung des Netzteils ist also nur ein kleiner Teil dessen, was ein Stecker-Solargerät nach der 800-Watt-Regel einspeisen darf.

  • Stromausfall: Das Datenblatt der DS224+ nennt eine Funktion zur Wiederherstellung nach Stromausfall. Ob dein Speicher bei einem Netzausfall weiterversorgt, hängt vom Gerät ab; mehr dazu im Ratgeber Notstromfunktion beim Speicher.
  • Aufstellort: Synology nennt für die DS224+ eine Betriebstemperatur von 0 °C bis 40 °C. Ein unbeheizter Raum neben dem Speicher in der Garage kann im Winter darunter liegen.
  • Messen statt schätzen: In der Praxis zeigt ein Zwischenstecker mit Messfunktion nach einer Woche, wie viel dein Server im Mittel wirklich zieht.
1 Schritt für Schritt:
  1. Miss die Leistung deines Servers eine Woche lang mit einem Zwischenstecker.
  2. Rechne den Jahresverbrauch aus: mittlere Leistung mal 8.760 Stunden.
  3. Stelle den Ruhezustand der Festplatten ein oder lege einen Zeitplan für die Nacht fest.
  4. Verschiebe Datensicherungen und große Kopieraufträge in die Mittagsstunden.
  5. Rechne den Nachtbedarf aus: Leistung mal Nachtstunden.
  6. Entscheide erst dann, ob ein Speicher für die ganze Grundlast sinnvoll ist.
Vor dem Kauf klären:
  • Leistung im Zugriff und im Ruhezustand laut Datenblatt
  • Unabhängige Messwerte mit ähnlichen Festplatten
  • Funktionen für Zeitplan und Aufwachen per Netzwerk
  • Betriebstemperatur am geplanten Aufstellort
  • Leistung des Stecker-Solargeräts in kWp
  • Andere Verbraucher in der Nacht

Grenzen unserer Rechnung

Die Werte gelten für Kassel und das Wetterjahr 2023. Der Server ist als gleichmäßige Last angesetzt; ein Gerät, das tagsüber viel schreibt und nachts ruht, liegt näher an der Variante mit Ruhezustand. Die Messung von ComputerBase galt für Festplatten mit 20 TB, mit kleineren Laufwerken oder SSD kann die Leistung niedriger liegen, das haben wir nicht nachgemessen. Für den Raspberry Pi 5 haben wir keinen belegten Leerlaufwert gefunden und ihn deshalb nicht gerechnet. Mehr zum Steuern von Verbrauchern nach dem Ertrag steht im Ratgeber Eigenverbrauch optimieren.

Häufige Fragen

Kann ich ein NAS direkt mit dem Balkonkraftwerk betreiben? +
Das Stecker-Solargerät speist ins Hausnetz ein, das NAS bleibt an der normalen Steckdose. Tagsüber kommt ein Teil seines Stroms dann aus den Modulen. In unserer Rechnung waren das bei 18,6 W Dauerleistung und 0,8 kWp 43,4 Prozent im Jahr.
Wie viel Strom verbraucht ein NAS im Jahr? +
Das hängt vom Zustand ab. Die Synology DS224+ kam in der Messung von ComputerBase im Leerlauf auf 18,6 W, rund um die Uhr sind das 162,9 kWh im Jahr. Mit dem Datenblattwert von 14,69 W im Zugriff wären es 128,7 kWh.
Bringen mehr Module für den Server etwas? +
Kaum. Von 0,8 auf 2,0 kWp stieg der Anteil beim NAS nur von 43,4 auf 45,2 Prozent, weil der Server nachts Strom braucht und die Module dann nichts liefern.
Lohnt sich der Ruhezustand der Festplatten? +
Ja, aber nicht wegen des Solarstroms. Mit Ruhezustand von 23 bis 7 Uhr sank der Jahresverbrauch in unserer Rechnung von 162,9 auf 118,8 kWh, der genutzte Solarstrom blieb mit 70,2 statt 70,7 kWh fast gleich.
Wie groß muss ein Speicher für einen Heimserver sein? +
Für ein NAS mit 18,6 W reichte in unserer Rechnung ein Speicher mit 1.000 Wh für 98,0 Prozent Solaranteil, mit 2.000 Wh waren es 99,5 Prozent. Ein Speicher wird aber meist für die ganze Grundlast gekauft, nicht für ein einzelnes Gerät.
Ist ein Raspberry Pi als Heimserver sparsamer? +
Laut Dokumentation zieht ein Raspberry Pi 4B im Leerlauf 0,6 A, bei 5,1 V sind das 3,06 W oder 26,8 kWh im Jahr.
Wie viel spare ich mit Solarstrom beim NAS? +
Bei 37,0 ct/kWh war der Solarstrom für ein NAS mit 18,6 W ohne Speicher 26,16 Euro im Jahr wert. Ein Zeitplan, der das Gerät nachts abschaltet, spart gegenüber dem Dauerbetrieb 20,09 Euro.