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E-Bike-Akku mit Solarstrom laden: Warum die Uhrzeit mehr zählt als das Modul

Wer den E-Bike-Akku abends einsteckt, lädt fast nur mit Netzstrom. Unsere Rechnung mit einer PVGIS-Stundenreihe zeigt, wie Uhrzeit und Ladegerät den Solaranteil am Stecker-Solargerät verändern – und was das Institut für Schadenverhütung zum sicheren Laden rät.

⏱️ 10 Lesezeit📅 September 2026
JK
Jan Kotzorek·Redaktion Solarliebhaber.de·Veröffentlicht und zuletzt geprüft am 13. September 2026
Inhaltsverzeichnis · 13 Abschnitte
  1. 1.E-Bike mit Solarstrom laden: das Wichtigste in drei Sätzen
  2. 2.Wie viel Strom ein E-Bike-Akku braucht
  3. 3.Drei Ladegeräte, drei Ladeleistungen
  4. 4.So haben wir gerechnet
  5. 5.Die Uhrzeit entscheidet: 77,6 statt 23,0 Prozent
  6. 6.Das kleine Ladegerät passt besser zum Balkonkraftwerk
  7. 7.Sommer gegen Winter: was im Dezember bleibt
  8. 8.Sicher laden: was das Institut für Schadenverhütung rät
  9. 9.Laden beim Arbeitgeber: steuerfrei nach BMF
  10. 10.Was der Solarstrom beim E-Bike spart
  11. 11.So lädst du den Akku mit Sonnenstrom
  12. 12.Was wir nicht belegen konnten
  13. 13.Häufige Fragen zum E-Bike-Akku mit Solarstrom

Ein E-Bike-Akku ist ein kleiner Verbraucher mit einer großen Frage: Wann hängt er am Ladegerät? Wer abends nach der Fahrt einsteckt, lädt fast ganz mit Netzstrom, auch wenn auf dem Balkon Module hängen. Wir haben mit einer PVGIS-Stundenreihe für Kassel durchgerechnet, welchen Anteil ein Stecker-Solargerät mit 0,8 kWp je nach Uhrzeit und Ladegerät deckt, und die Sicherheitshinweise des Instituts für Schadenverhütung dazugelegt. Stand: 13.09.2026.

E-Bike mit Solarstrom laden: das Wichtigste in drei Sätzen

Eine Ladung von 375 Wh mit dem 4-Ampere-Ladegerät deckte ein Stecker-Solargerät in unserer Rechnung zu 77,6 Prozent, wenn sie um 10 Uhr begann, und zu 23,0 Prozent, wenn sie um 18 Uhr begann. Ein kleineres Ladegerät mit 2 Ampere hob die Ladung am Vormittag auf 87,0 Prozent. In Euro bleibt es wenig: 1.000 Kilometer kosten bei 7,5 Wh je Kilometer und 37,0 ct/kWh rund 2,78 Euro Strom.

Kurz gesagt: Lade den Akku, wenn die Sonne scheint, nicht wenn du nach Hause kommst. Der Akku lässt sich abnehmen und kann bis zum nächsten Vormittag warten. Mehr Modulleistung ändert an einer Abendladung fast nichts. Was ein Stecker-Solargerät überhaupt liefern darf, steht im Ratgeber 800-Watt-Regel für Balkonkraftwerke.

Wie viel Strom ein E-Bike-Akku braucht

Gängige Akkus haben heute 500 bis 750 Wh. Für den Bosch PowerTube 750 nennt der Händler eBike24 auf seiner Produktseite Reichweiten „up to 100 kilometres", unter optimalen Bedingungen bis 140 km. Daraus ergeben sich nach unserer Rechnung 7,5 Wh je Kilometer im normalen und rund 5,4 Wh je Kilometer im günstigsten Fall.

Wie weit die Spanne in der Praxis reicht, zeigt eine Presseinformation des IFS aus Kiel vom Juli 2015: Ein Akku hält danach je nach Strecke, Wind, Gewicht und Schaltverhalten zwischen 40 und 140 Kilometer. Die meisten Fahrten sind kürzer. Bei 20 Kilometern am Tag und 7,5 Wh je Kilometer sind es 150 Wh — ein Fünftel eines großen Akkus.

Rechne deinen eigenen Wert nach: Lies nach der Fahrt auf dem Display den Ladestand in Prozent ab. Zehn Prozent eines 750-Wh-Akkus sind 75 Wh. Ladeverluste im Netzteil kommen noch hinzu; einen Wirkungsgrad nennen die gelesenen Händlerseiten nicht.

Drei Ladegeräte, drei Ladeleistungen

Bosch bietet für seine Akkus mit 36 V Ladegeräte mit unterschiedlichem Ladestrom an. Die Leistung haben wir aus Spannung und Strom berechnet:

LadegerätAusgang laut HändlerLeistung (berechnet)Ladezeit 500 Wh
Compact Charger 2A36 V, 2 A72 W7,5 Stunden
Standard Charger 4A36 V, 4 A144 W4,5 Stunden
Fast Charger 6A6 A216 W3 Stunden

Die Ladezeiten stammen von eBike24 und vom britischen Händler Fully Charged. Für das Schnellladegerät haben wir die 36 V der beiden anderen Geräte übernommen; auf der Seite selbst stand nur der Strom. Den Ladestrom deines eigenen Geräts findest du auf dem Typenschild des Netzteils. Ein Ladegerät arbeitet nicht die ganze Zeit mit voller Leistung, zum Ende der Ladung wird der Strom kleiner. Das haben wir in der Rechnung nicht abgebildet.

Balkendiagramm: Ladezeit für 500 Wh – 7,5 Stunden mit dem 2-A-Ladegerät (72 W), 4,5 Stunden mit 4 A (144 W), 3 Stunden mit 6 A (216 W).
Je kleiner der Ladestrom, desto länger lädt der Akku – und desto öfter reicht die Modulleistung. · Foto: Eigene Grafik

So haben wir gerechnet

Das Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS) der EU-Kommission liefert die Leistung einer PV-Anlage Stunde für Stunde. Wir haben das Jahr 2023 für Kassel abgerufen: Module 35 Grad nach Süden, 14 Prozent Systemverluste, umgerechnet auf ein Stecker-Solargerät mit 0,8 kWp. Dagegen haben wir an jedem Tag des Jahres eine Ladung gelegt.

  • Jede Ladung beginnt zur selben Uhrzeit und läuft mit der vollen Leistung des Ladegeräts, bis die Energiemenge erreicht ist.
  • Für jede Stunde zählt, welcher Teil der Ladeleistung aus der gleichzeitigen Modulleistung kommt.
  • Außer dem Ladegerät hängt kein anderer Verbraucher am Stecker-Solargerät.
  • Gerechnet haben wir 150 Wh (eine kurze Pendelstrecke), 375 Wh (ein halber großer Akku) und 750 Wh (eine volle Ladung).
Grenze der Rechnung: Laufen mittags Kühlschrank, Router oder Waschmaschine mit, steht dem Ladegerät weniger Überschuss zur Verfügung. Unsere Werte sind deshalb eine Obergrenze für einen Haushalt, in dem das Ladegerät der einzige Verbraucher zu dieser Zeit ist.

Die Uhrzeit entscheidet: 77,6 statt 23,0 Prozent

Ergebnis für das Standard-Ladegerät mit 144 W und eine Ladung von 375 Wh, gemittelt über das Jahr 2023:

Beginn der LadungAnteil Solarstrom im Jahr
8 Uhr57,5 %
10 Uhr77,6 %
12 Uhr79,4 %
17 Uhr41,6 %
18 Uhr23,0 %
20 Uhr1,4 %

Um 8 Uhr liefern die Module noch nicht die 144 W, die das Ladegerät zieht. Zwischen 10 und 12 Uhr passt beides zusammen. Wer um 18 Uhr einsteckt, bekommt nur im Sommer noch einen Teil vom Dach, im Januar und Dezember gar nichts. Um 20 Uhr ist die Solarladung praktisch vorbei.

Die Größe der Ladung spielt am Vormittag kaum eine Rolle: 150 Wh ab 10 Uhr kamen auf 75,5 Prozent, 750 Wh auf 77,0 Prozent. Abends dagegen sehr: 150 Wh ab 18 Uhr kamen noch auf 40,8 Prozent, 750 Wh nur auf 11,5 Prozent, weil die lange Ladung bis in die Nacht reicht.

Balkendiagramm: Solaranteil einer Ladung von 375 Wh mit 144 W am Stecker-Solargerät – 57,5 Prozent ab 8 Uhr, 77,6 ab 10 Uhr, 79,4 ab 12 Uhr, 41,6 ab 17 Uhr, 23,0 ab 18 Uhr, 1,4 Prozent ab 20 Uhr.
Der Ladebeginn entscheidet über den Solaranteil. · Foto: Eigene Grafik
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Das kleine Ladegerät passt besser zum Balkonkraftwerk

Bei gleicher Ladung von 375 Wh verschieben sich die Werte mit dem Ladegerät deutlich:

LadegerätBeginn 10 UhrBeginn 18 Uhr
2 A, 72 W87,0 %16,3 %
4 A, 144 W77,6 %23,0 %
6 A, 216 W69,9 %25,0 %

Am Vormittag gewinnt das langsame Gerät, weil 72 W auch an einem bewölkten Tag häufig vom Modul kommen. Abends dreht sich das Bild um: Das Schnellladegerät holt in der letzten Sonnenstunde mehr heraus, bevor es dunkel wird. Ein typischer Fehler ist, sich für die Solarladung ein Schnellladegerät zu kaufen — es lädt zwar schneller, zieht aber in jeder Stunde mehr, als ein Stecker-Solargerät oft liefert.

Aus der Praxis: Hast du beide Ladegeräte, nimm das kleine für den Vormittag zu Hause und das große für unterwegs. Ein Ladegerät zusätzlich nur für die Solarladung lohnt sich nach unserer Rechnung nicht; der Unterschied liegt je 1.000 km im Cent-Bereich.
Balkendiagramm: Solaranteil nach Ladegerät – ab 10 Uhr 87,0 Prozent mit 72 W, 77,6 mit 144 W, 69,9 mit 216 W; ab 18 Uhr 16,3, 23,0 und 25,0 Prozent.
Am Vormittag gewinnt das langsame Ladegerät, am Abend das schnelle. · Foto: Eigene Grafik

Sommer gegen Winter: was im Dezember bleibt

Monatswerte für das 144-W-Ladegerät und 375 Wh:

MonatBeginn 10 UhrBeginn 18 Uhr
Januar50,0 %0,0 %
April89,2 %34,3 %
Juni95,2 %56,6 %
September95,7 %27,0 %
Dezember40,5 %0,0 %

Im Winter deckt auch die Vormittagsladung nur noch rund die Hälfte. Dazu kommt ein zweiter Grund, im Winter genauer hinzuschauen: Das IFS rät, nach einem Winter in der kalten Garage die ersten Ladevorgänge genauer zu beobachten, weil Lithium-Ionen-Akkus niedrige Temperaturen schlecht vertragen.

Säulendiagramm: Solaranteil je Monat bei Ladebeginn 10 Uhr zwischen 40,5 Prozent im Dezember und 95,7 Prozent im September, bei Ladebeginn 18 Uhr zwischen 0,0 und 56,6 Prozent.
Im Winter bleibt auch der Vormittagsladung nur rund die Hälfte. · Foto: Eigene Grafik

Sicher laden: was das Institut für Schadenverhütung rät

Das IFS ist das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer in Kiel. Es untersucht Brände für Versicherer und schreibt auf seiner Seite Brände durch Fahrradakkus: „Die meisten Brände entstehen in der Ladephase." Deshalb empfiehlt es, Lithium-Akkus auf einer nicht brennbaren Unterlage und in einem Raum mit Rauchmelder zu laden.

In einem Fallbericht beschreibt das IFS einen Brand im Werkstattraum eines Einfamilienhauses. Der Akku des E-Bikes wurde zum Schadenzeitpunkt geladen; Ursache war ein technischer Defekt im Akku, einige Zellen waren thermisch durchgegangen. Nach derselben Quelle wurden allein 2021 in Deutschland zwei Millionen E-Bikes gekauft.

Aus der Presseinformation von 2015 stammen weitere Hinweise: das Ladegerät nicht auf, neben oder unter brennbaren Materialien betreiben, Steinböden seien gut geeignet, den Akku nicht über Nacht in Wohnräumen laden und nur das mitgelieferte oder vom Hersteller empfohlene Ladegerät verwenden.

Die Solarladung ist auch die sicherere: Wer den Akku am Vormittag lädt, ist in der Regel wach und in der Nähe. Die Abendladung, die über Nacht weiterläuft, ist genau die, von der das IFS abrät. Verwende nie ein fremdes oder billiges Ersatzladegerät, auch nicht, um den Ladestrom zu senken.

Wo du den Akku lädst, hängt auch vom Raum ab. Was für Keller und Garage beim Heimspeicher gilt, steht im Ratgeber Speicher im Keller oder in der Garage.

Laden beim Arbeitgeber: steuerfrei nach BMF

Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann den Akku auch dort laden. Das Bundesministerium der Finanzen regelt im BMF-Schreiben vom 11. November 2025 in Randnummer 11: Vorteile für das Aufladen von Elektrofahrrädern, die verkehrsrechtlich kein Kraftfahrzeug sind, gehören „aus Billigkeitsgründen" nicht zum Arbeitslohn. Das gilt für das Laden im Betrieb des Arbeitgebers oder eines verbundenen Unternehmens und ist zeitlich nicht befristet.

Für schnelle E-Bikes, deren Motor über 25 km/h unterstützt, gilt nach Randnummer 10 die Steuerbefreiung des § 3 Nr. 46 EStG, weil sie als Kraftfahrzeug zählen. Für die Solarrechnung zu Hause heißt das: Wer tagsüber im Betrieb lädt, braucht am Abend zu Hause oft gar keine Ladung mehr. Wie das Überschussladen beim E-Auto funktioniert, erklärt der Ratgeber Wallbox mit PV-Überschuss laden.

Was der Solarstrom beim E-Bike spart

Bei 37,0 ct/kWh laut BDEW-Strompreisanalyse August 2026 kosten 1.000 km mit 7,5 Wh je Kilometer rund 2,78 Euro, mit 5,4 Wh je Kilometer rund 2,00 Euro, jeweils ohne Ladeverluste. Lädst du ab 10 Uhr und kommen 77,6 Prozent vom eigenen Modul, sparst du je 1.000 km rund 2,15 Euro. Ab 18 Uhr sind es rund 0,64 Euro.

Der Nachteil ist offensichtlich: Das E-Bike ist kein Grund, eine PV-Anlage zu kaufen. Es ist ein Verbraucher, der sich leicht verschieben lässt und damit den Eigenverbrauch einer vorhandenen Anlage erhöht, statt Strom für die Einspeisung zu verschenken. Weitere Stellschrauben stehen im Ratgeber Eigenverbrauch optimieren, einen ähnlichen Fall mit festen Fahrzeiten beschreibt Mähroboter mit Solarstrom laden.

So lädst du den Akku mit Sonnenstrom

1 Schritt für Schritt:
  1. Nimm den Akku nach der Fahrt ab und lass ihn bis zum nächsten Vormittag bei Zimmertemperatur liegen.
  2. Schau in der App deines Stecker-Solargeräts nach, ab wann der Ertrag über der Leistung deines Ladegeräts liegt.
  3. Stell das Ladegerät auf einen Steinboden oder eine nicht brennbare Unterlage in einem Raum mit Rauchmelder.
  4. Stecke um diese Uhrzeit ein und bleib in der Nähe.
  5. Prüfe an einem trüben Tag, ob das kleinere Ladegerät mehr Solarstrom nutzt.
  6. Zieh das Ladegerät nach der Ladung aus der Steckdose.
Vor dem ersten Laden mit Solarstrom klären:
  • Akkukapazität in Wh
  • Ladestrom des Ladegeräts in A
  • Typische Tagesstrecke in Kilometern
  • Leistung des Stecker-Solargeräts in kWp
  • Andere Verbraucher am Vormittag
  • Raum mit Rauchmelder und nicht brennbarem Untergrund
Zweiter Akku als Puffer: Wer zwei Akkus hat, kann den leeren am Vormittag laden und abends den vollen einsetzen. Das ersetzt für diesen Zweck den Heimspeicher, über den der Ratgeber Balkonkraftwerk mit Speicher informiert.
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Was wir nicht belegen konnten

Den Wirkungsgrad der Ladegeräte und den Verlauf der Ladeleistung zum Ende der Ladung nennen die gelesenen Händlerseiten nicht; eine Bedienungsanleitung von Bosch mit diesen Angaben haben wir nicht gelesen. Die Ausgangsspannung des Schnellladegeräts haben wir von den anderen Geräten übernommen. Einen Verbrauchswert je 100 km von einer unabhängigen Stelle haben wir nicht direkt gelesen; unsere Wh je Kilometer sind aus der Reichweitenangabe des Händlers berechnet.

Die Brandhinweise des IFS stammen zum Teil aus dem Jahr 2015. Ob eine Hausratversicherung bei einem Brand beim Laden über Nacht leistet, haben wir nicht geprüft. Unsere Deckungswerte gelten für Kassel 2023 und ein nach Süden ausgerichtetes Modul.

Häufige Fragen zum E-Bike-Akku mit Solarstrom

Kann ich den E-Bike-Akku mit dem Balkonkraftwerk laden? +
Ja. Eine Ladung von 375 Wh ab 10 Uhr kam an einem Stecker-Solargerät mit 0,8 kWp in Kassel 2023 im Jahresmittel auf 77,6 Prozent Solarstrom.
Wann lade ich das E-Bike am besten mit Solarstrom? +
Zwischen 10 und 12 Uhr. Ab 12 Uhr lag der Anteil bei 79,4 Prozent, ab 18 Uhr bei 23,0 Prozent und ab 20 Uhr bei 1,4 Prozent.
Welches Ladegerät passt zum Balkonkraftwerk? +
Das langsamere. Mit 2 A und 72 W kam die Vormittagsladung auf 87,0 Prozent, mit dem 6-A-Gerät auf 69,9 Prozent.
Wie viel Strom braucht ein E-Bike auf 100 km? +
Aus der Händlerangabe für den PowerTube 750 ergeben sich rund 5,4 bis 7,5 Wh je Kilometer, also 540 bis 750 Wh auf 100 km, ohne Ladeverluste.
Was kostet das Laden eines E-Bikes im Jahr? +
Je 1.000 km bei 7,5 Wh je Kilometer und 37,0 ct/kWh rund 2,78 Euro. Mit Solarstrom am Vormittag sparst du davon rund 2,15 Euro.
Darf ich den E-Bike-Akku über Nacht laden? +
Das IFS rät davon ab, Akkus über Nacht in Wohnräumen zu laden, und empfiehlt einen Raum mit Rauchmelder und einen nicht brennbaren Untergrund.
Ist das Laden des E-Bikes beim Arbeitgeber steuerfrei? +
Ja. Nach Randnummer 11 des BMF-Schreibens vom 11. November 2025 gehört das Aufladen von Elektrofahrrädern ohne Kennzeichenpflicht im Betrieb nicht zum Arbeitslohn.